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Wirtschafts-News vom 3. September 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Die Hochschule Koblenz hat schon eine Vielzahl erfolgreicher Unternehmen hervorgebracht, sei es durch Ausgründungen von Forschungsprojekten, sei es durch Gründungsberatung von Studierenden oder von Absolventinnen und Absolventen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. So ist der RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz auch der Ausgangspunkt des neuen Start-up Unternehmens Sustainable Carbon Cycle Industries (SCC-Industries), das grüne Holzkohle produziert.

Das neue, in Bonn angesiedelte Unternehmen verfolgt das Ziel, die massive Rodung der Wälder in Afrika durch die Nutzung von Biomasse zu verhindern, indem sie mittels einer innovativen Technologie aus Biomasse grüne Holzkohle herstellen. Die Idee, die zur Gründung des Startups führte, kam den Jungunternehmern Dominik Kagerer, Absolvent der Hochschule Koblenz, sowie Tobias Löwe und Sebastian Czaplicki im Rahmen ihres Pilotprojektes in Nigeria. Dabei sind sie auf zwei gravierende Probleme gestoßen: Zum einen erkannten sie, dass der Einsatz von Bäumen – auch wenn diese aus nachhaltigen Plantagen kommen – nicht zeitgemäß für die Produktion von Holzkohle ist. Zum anderen wurde ihnen bewusst, dass Holzkohle, auf deren Export Nigeria fokussiert ist, viel stärker in Afrika gebraucht und genutzt wird als in Europa: In der Sub-Sahara Region Afrikas werden jährlich 32 Millionen Tonnen Holzkohle konsumiert, während dieser Wert in Europa bei nur knapp einer Millionen Tonnen liegt.

Dieser große Unterschied resultiert aus der Tatsache, dass in Afrika Holzkohle noch der gängigste Energieträger für die Bevölkerung ist: 80% der Bevölkerung bezieht Energie durch Holzkohle oder Holz. Das Konzept von SCC Industries griff insbesondere diese beiden Herausforderungen auf. Ziel ist die nachhaltige Holzkohleproduktion in Afrika für Afrika: Aus nicht verwerteten Bio-Müll entsteht grüne Holzkohle. Zusätzlich wird aus der Abhitze und den Abgasen des Verkohlungsprozesses sauberer Strom erzeugt. Durch die nachhaltige und saubere Energieerzeugung erhält das Team sogenannte Emissions-Rechte (im Englischen Carbon Credits), die ebenfalls verkauft werden können. Die Emissions-Rechte dienen zur Subventionierung des lokalen Verkaufspreises der Holzkohle in Tansania und helfen bei der Bekämpfung des weltweiten Klimawandels. Neben den wirtschaftlichen Interessen hat das Team das Anliegen, die Umwelt und die Menschen zu berücksichtigen bzw. in das Konzept zu integrieren. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20180903_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 03.09.2018

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