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Der Flaneur - im Kunstmuseum Bonn

Vom Impressionismus bis zur Gegenwart

Mit der zunehmenden Beschleunigung unseres Alltags entsteht der Wunsch nach Müßiggang und Zeit zur Reflexion. Vor diesem Hintergrund ist gerade heute die Figur des Flaneurs aktueller denn je. Das langsame Flanieren und fließende Sehen des Flaneurs stehen in starkem Kontrast zu der Zweckgerichtetheit unseres Tuns und der Hektik unserer Bewegung.

Das zunächst literarisch angelegte Motiv des Flaneurs ist eng mit der urbanen Umgebung verbunden. Der Flaneur ist das Auge der Stadt, das auf die Stadt schaut und durch das die Stadt auf sich schaut. Der schweifende Blick dieser einzelnen Figur, die ziellos über Straßen und Plätze streift und Eindrücke sammelt, erweist sich als adäquate Wahrnehmung des flüchtig instabilen Organismus der Großstadt seit Beginn der Moderne. Entsprechend verfolgt die Schau ihr Thema nicht nur aus einer historischen Perspektive, sondern entwickelt es mit zahlreichen Beispielen bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung folgt dem Weg des Flaneurs durch einen Zeitraum von mehr als 100 Jahren, vom Ende des 19. Jahrhunderts bis ins 21. Jahrhundert. Impressionismus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit zeigen Paris und Berlin als das erste Terrain des Flaneurs. Seit den 1930er Jahren ist die Fotografie ebenfalls ein zentrales Medium der Erfahrung des Urbanen. In der Gegenwart nutzen Künstler – neben Malerei und Fotografie – Performance, Film und Audiowalk, um die dynamischen Strukturen der Stadt zu erfahren und zu bestimmen.

Das umfangreiche Ausstellungsprojekt umfasst mehr als 160 Werke von 65 Künstlerinnen und Künstlern.

Zahlreiche internationale und nationale Museen und Privatsammlungen (u.a. Musée d´Orsay, Paris; Tate, London; Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid) unterstützen die Ausstellung mit wichtigen Leihgaben.

Die Ausstellung wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes und der Hans Fries-Stiftung, Köln. Medienpartner sind das Monopol Magazin, der General-Anzeiger Bonn sowie das Kunstforum international.

Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
T +49 (0)228 77-6260
F -6220
kunstmuseum@bonn.de
www.kunstmuseum-bonn.de

Bild:
Rudolf Schlichter, Hausvogteiplatz, um 1926, Aquarell, 66,5 x 51,5 cm, Sammlung Christiana und Volker Huber, Offenbach am Main,
© Ediition und Galerie Volker Huber

 


Veröffentlicht am: 20.09.2018

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