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Leichte Brisen und starke Stürme

Orkane, Hurrikane, Tornados – was ist eigentlich was?


Mit dem Herbst wird es zunehmend kühler, Wind und Sturm treten häufiger auf. Ab wann aber gilt ein Windereignis als Sturm? Und was sind eigentlich Hurrikane, Tornados und Orkane?

Bewegte Luft


Wind ist nichts anderes als bewegte Luft. „Temperaturdifferenzen zwischen verschiedenen Orten bewirken Unterschiede im Luftdruck“, erklärt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. „Diese Druckunterschiede werden durch Luftbewegungen ausgeglichen, die wir als Wind spüren.“

Starke Stürme: Orkane, Hurrikane und Tornados


Wann ein Wind als Sturm bezeichnet wird, hängt von seiner Geschwindigkeit ab. Windgeschwindigkeiten können in der Beaufortskala angegeben werden. Sie wurde nach dem britischen Wissenschaftler Sir Francis Beaufort benannt. Als leichte Brise mit 2 Beaufort gilt demnach Wind, der eine Geschwindigkeit von sieben bis 13 Stundenkilometern hat. Als Sturm hingegen wird der Wind erst ab 9 Beaufort bezeichnet – das entspricht 75 bis 89 Stundenkilometern. Bei 10 Beaufort (89 bis 104 Stundenkilometern) spricht man von einem schweren Sturm, bei 11 Beaufort (104 bis 118 Stundenkilometern) von einem orkanartigen Sturm. Stürme mit Geschwindigkeiten von 118 Stundenkilometern und mehr erreichen 12 Beaufort und heißen Orkan.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe besonderer Sturmereignisse, die mit speziellen Begriffen bezeichnet werden. An Küsten ist zum Beispiel im Herbst häufiger mit Sturmfluten zu rechnen. Sie entstehen, wenn lang anhaltender, starker Wind das Wasser gegen die Küste drückt und so Hochwasser auslöst. An der Nordseeküste treten Sturmfluten aufgrund der geographischen Gegebenheiten häufig auf. Sie sind in den breiten Flussmündungen auch weit im Binnenland wie zum Beispiel in Hamburg noch zu spüren.

Etwa von Juni bis November erstreckt sich die Saison der tropischen Stürme. Es handelt sich um besonders starke Wirbelstürme, die über dem Meer entstehen und die anliegenden Küstenregionen verwüsten können.

Über dem Atlantik, östlich der Westindischen Inseln und in der Karibik werden diese Wirbelstürme Hurrikan genannt. Taifun heißen sie im nordwestlichen Teil des Pazifischen Ozeans sowie in Asien. Im Indischen Ozean südlich des Äquators, im Südpazifik und im Golf von Bengalen bezeichnet man sie als Zyklon.

Vor allem aus Nordamerika bekannt sind Tornados. Dabei handelt es sich um kleinräumige Luftwirbel mit einer annähernd senkrechten Drehachse, die an Land entstehen. Sie können extreme Windgeschwindigkeiten entwickeln, über 400 Stundenkilometer wurden bereits beobachtet. Damit entfalten sie lokal eine gewaltige zerstörerische Kraft, hinterlassen aber im Gegensatz zu Orkanen und tropischen Stürmen nur eng begrenzte Verwüstungsspuren von wenigen 100 Metern Breite. Tornados über dem Meer oder über Seen werden Wasserhosen genannt. In Deutschland treten jährlich rund 50 auf, die hierzulande synonym auch Windhosen genannt werden. 

Wissen, woher der Wind weht


Stürme können nicht nur beeindruckende Kräfte entfalten, sondern auch schwere Schäden verursachen. Wer wissen möchte, wie der Wind weht, ist mit den aktuellen Wetterinformationen auf www.wetteronline.de rechtzeitig gewarnt. Das weltweite Wetter-Radar zeigt zudem, wo der Wind besonders stark bläst. Auch wer sich unterwegs und mobil über Wind- und Sturm informieren möchte, findet die aktuellen Wetter-Infos über die WetterOnline App.

Quelle:
WetterOnline

 


Veröffentlicht am: 25.09.2018

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