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Morgengruß von Helmut Harff: Die „Merkel-Krankheit“

Viele Menschen leiden daunter...

Sie wissen nicht, was die „Merkel-Krankheit“ ist? Sie finden dazu nichts auf den einschlägigen Internetportalen und auch ihr Hausarzt kennt die nicht? Das kann ich verstehen, denn die „Merkel-Krankheit“ ist wissenschaftlich noch nicht beschrieben, obwohl Millionen Deutsche – und nicht nur die – darunter leiden.

Die „Merkel-Krankheit“ ist eigentlich zuerst von den Komikern entdeckt worden, die die Kanzlerin karikieren wollten. Um eine Person auf der Bühne sofort erkennbar zu machen und auch ihre Stimme in etwa hinzubekommen, muss der Komiker ganz typische Dinge an dem Menschen, den er im Visier hat, erkennen. Bei der Kanzlerin ist das beispielsweise die Clowns-Jacke und ihre Handhaltung, die Raute. Mit zunehmendem Alter von Frau Merkel rückte aber auch die „Merkel-Krankheit“ in den Fokus der Imitatoren.

Sie wissen immer noch nicht, was die „Merkel-Krankheit“ ist? Das sind die weit runter hängenden Mundwinkel. Nun kann sie eigentlich nicht viel für ihre Erkrankung, denn sehr viele DDR-Menschen litten schon darunter. Lächelnde Gesichter habe ich im Arbeiter- und Bauernstaat nur selten gesehen. Schön, auch die Deutschen West waren nicht unbedingt für lächelnde Gesichter bekannt. So gesehen, gehört wohl die „Merkel-Krankheit“ zu dem, was man so gern eine deutsche Identität bezeichnet. Wir sind nun mal kein Volk von fröhlichen, lächelnden Menschen.

So gesehen verwundert es, dass weit herunter hängende Mundwinkel nicht schon lange als eine Volkskrankheit beschrieben wurde. Es scheint sogar so, als wenn wir uns gar nicht vorstellen können, ohne die „Merkel-Krankheit“ leben zu können. Schiefe Nasen, abstehende Ohren, Fettpolster, zu kleine oder zu große Brüste, zu dicke oder zu dünne Lippen – um nur einiges aufzuzählen – lassen wir uns vom Schönheitschirurgen korrigieren. Ich habe noch nie davon gelesen, dass eine solche Klinik auch weit herunter hängende Mundwinkel korrigiert.

Das lässt ja nun wirklich den Schluss zu, dass entweder die „Merkel-Krankheit“ zum genetischen Code der Deutschen gehört oder die Krankheit einfach nicht behandelbar ist.

Wie das bei investigativen Journalisten nicht unüblich ist, entschied ich mich deshalb zu einem Selbstversuch. Nein, ich habe mich nicht unter das Messer eines Chirurgen gelegt. Ich habe mich vor den Spiegel gestellt, eine Schmerztablette lag sicherheitshalber daneben. Dann ging es los: Ich habe versucht, die Mundwinkel vorsichtig nach oben zu ziehen. Es tat nicht weh und es fiel mir auch nicht schwer. Meine Mimik änderte sich fast schlagartig. Es ist also gar nicht schwer, gegen die „Merkel-Krankheit“ anzukämpfen.

Ich habe für mich dann entschieden, raus ins feindliche Leben zu gehen, zu denen, die unter der „Merkel-Krankheit“ leiden. Ich wollte am lebenden Beispiel – an mir – zeigen, dass die „Merkel-Krankheit“ kein unabwendbares Schicksal ist. Man muss nur die Mundwinkel in die andere Richtung – sprich nach oben – bewegen und schon ist man geheilt.

Gleich werde ich wieder erleben, wie das ist, nicht mehr an der „Merkel-Krankheit“ zu leiden. Ich werde meine Lieblings-Bäckereiverkäuferin freundlich anlächeln und sie lächelt schon völlig selbstverständlich zurück. Sie ist von der „Merkel-Krankheit“ völlig geheilt. Wenn das einer gestresste Verkäuferin gelingt, sollte Ihnen das auch gelingen. Es ist wie bei allem: üben, üben und nochmals üben.

Jetzt freue ich mich erst einmal darauf, mit der besten Frau der Welt zu frühstücken. Sie hatte warum auch immer nie die „Merkel-Krankheit“.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück. Lächeln Sie und die Kanzlerin verliert ganz schnell ihren Schrecken.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 28.09.2018

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