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Drei kompakte E-Bike-Neuheiten

... für die Stadt

Hektik ist für die Entwickler der britischen Faltradmanufaktur Brompton weitgehend fremd. Immerhin vergingen zehn Jahre, bis der Gründer der Marke Andrew Ritchie sein erstes Rad auf den Markt brachte.

Der Maschinenbauer hatte den Ehrgeiz, ein Rad mit minimalen Abmessungen zu entwickeln, und am Ende des Tüftelns stand ein Modell, das ein unerreicht kompaktes Faltmaß besitzt und sich sogar problemlos als Handgepäck im ICE transportieren lässt. Bis heute hat kein anderer Hersteller diese Abmessungen erreicht, und die Marke Brompton hat seit Jahren Kultstatus.

Auch wenn sie hektische Reaktionen auf die aktuellen Entwicklungen vermeiden, dem Trend zum E-Bike konnten sich die Entwickler in London nicht verschließen – allerdings verging auch bei der Elektrifizierung einige Zeit, bis das fertige Produkt zu den Kunden rollen kann. Eigentlich sollte das E-Faltrad bereits vor anderthalb Jahren bei den Händlern stehen, doch nun ist es endlich so weit, und das E-Brompton rollt auf den Markt.

Auf den ersten Blick unterscheidet sich das Modell nicht von dem konventionell angetriebenen Rad der Marke. Der selbst entwickelte Motor ist dezent in der Vorderradnabe montiert, und der Akku befindet sich vor dem Lenker in einem abnehmbaren Korb. So kann der Energiespeicher mit einem Handgriff abgenommen werden und ist vor Diebstahl geschützt.

„Das Brompton ist vor allem für die kurzen Strecken in der Stadt gedacht“, beschreibt Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad das bevorzugte Gelände des Rades. Dort rollt es allerdings durchaus temperamentvoll dank des Frontantriebs über den Asphalt, wenn man sich erst einmal an die kleinen Räder und den schmalen Lenker gewöhnt hat. Beides ist dem minimalen Faltmaß geschuldet. Bereits beim ersten Tritt in die Pedale setzt der Elektroantrieb ein und sorgt für entsprechenden Vortrieb.

Wie alle anderen E-Bikes kann man auch das Brompton mittels elektrischer Unterstützung auf 25 km/h beschleunigen, doch am angenehmsten ist das Fahrerlebnis, wenn man sich gelassen durch den Großstadtdschungel bewegt. Dann reicht auch die Zwei-Gang-Schaltung, um die Transpiration in Grenzen zu halten. Der Akku ist für eine Reichweite von gut 50 Kilometern ausgelegt, die sich bei schonender Fahrweise durchaus ausdehnen lässt. Das kompakteste E-Bike auf dem Markt kostet mindestens 3.150 Euro.



Ebenfalls für die Stadt entwickelt wurde das Upstreet 1 vom Schweizer E-Bike-Pionier Flyer. „Das Upstreet ist eine Art Smart auf zwei Rädern“, erklärt Fehlau, „und passt am besten in die Stadt, lässt sich aber auch für längere Touren einsetzen.“ In der Tat macht das Rad, das im kommenden Frühjahr als Nachfolger des Flogo, auf den Markt kommt, dank der größeren Räder und des breiteren Lenkers einen deutlich stabileren Eindruck als das Brompton. Wo das britische Rad hektisch auf Lenkbewegungen reagiert, bleibt das Upstreet unbeeindruckt und stellt den Menschen auf dem Sattel nicht vor Probleme. Allerdings ist das Schweizer E-Bike nicht als Faltrad ausgelegt, sondern eher eine Alternative für Pendler, die mehr Komfort erwarten. Mit einem Preisschild von 3.399 Euro ist das Rad allerdings kein Sonderangebot.

Als Antrieb wählten die Schweizer den Mittelmotor Active Line Plus von Bosch, der deutlich weniger Trittwiderstand aufweist und dabei angenehm leise läuft. Der Akku mit 500 Wattstunden wurde geschickt im Unterrohr platziert. Als Option ist ein unbedingt empfehlenswerter Riemenantrieb von Gates lieferbar. Als Kraftübertragung stehen verschiedene Schaltungen in der Preisliste.

Lastenräder, bis vor einigen Jahren höchstens bei grün gewebten Zeitgenossen beliebt, kehren aktuell dank der elektrischen Trittunterstützung aus ihrer überschaubaren Nische auf den Markt zurück. Riese & Müller, vor allem für hochpreisige und bestens verarbeitete E-Bikes bekannt, hat dieses Segment entdeckt und bietet neben den klassischen Rädern auch Lastenräder als E-Bikes an. Allerdings verlangen die Räder mit dem langen Vorbau eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis man sich wirklich auf dem Sattel wohlfühlt. Dann lässt sich zum Beispiel das kompakte Packster sicher durch den Großstadtdschungel bewegen.

Mit einer Länge von 2,23 Meter ist es zwar kaum länger als ein „normales Rad“, doch sollte man vor den ersten Stadtfahrten einige Testrunden drehen, um sich an die Fahreigenschaften zu gewöhnen. Immerhin gilt es ein Rad zu bewegen, das ohne Ladung schon 30 Kilogramm auf die Waage bringt. Nach dem Training kann man problemlos den Wocheneinkauf in dem vorderen Landeraum unterbringen oder das Rad auch als Kindertransporter einsetzen. Als Antrieb kommt beim Packster Bosch-Technik zum Einsatz. Die Preisliste beginnt bei 4.399 Euro. (ampnet/ww)

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Pressedienst Fahrrad/Kay Tkatzik

 


Veröffentlicht am: 30.09.2018

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