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Morgengruß von Helmut Harff: Ab in den Urlaub

… aber womit

Eine Reise zu planen, das ist trotz aller Routine immer etwas Besonderes. Das beginnt mit der Wahl der Reisezeit und des Reiseziels. Doch damit ist es noch lange nicht getan. Es bleibt für alle, die sich nicht auf einen Reiseveranstalter verlassen wollen immer wieder die Frage, wie gelange ich an mein Reiseziel.

Früher war die Antwort ziemlich einfach: Entweder man lief, ritt oder nahm die Kutsche. Später kamen das Schiff und die Bahn und dann das Auto und schließlich Flugzeug dazu. Damit wuchs die Zahl der Reisemöglichkeiten deutlich. Aktuell kann man auch schon mal eine Rakete als Reisemittel buchen.

Gut, sich per Pedes auf die Reise zu begeben, ist außer bei Pilgern oder Wanderfreaks eher aus der Mode gekommen. Noch viel weniger schwingen sich in den Sattel um reitend ihr Urlaubsziel zu erreichen. Wenn man es richtig sieht, ist das Schiff als reines Vehikel um von A nach B zu gelangen auch eher aus der Mode gekommen, sieht man mal von Fähren ab.

Was bleibt sind Bahn, Flugzeug und neben dem Auto auch der Bus. Doch was ist nun das beste Reisemittel? Das kann man sicher so nicht sagen, schließlich hängt das vor allem vom Reiseziel ab. Liegt das sehr weit entfernt oder ist zwischen hier und dort sogar ein Ozean, so wird sich wohl fast jeder für den Flieger entscheiden.

Doch wie ist es, wenn das Ziel deutlich näher dran ist? Fliegen, Bahn oder Bus fahren oder sich selber hinter das Lenkrad setzen? Das hat alles sein Für und Wider. Da ist schon mal die Frage des eigenen Wohnortes. Wer erst stundenlang zu einem Flughafen fahren muss, um dann womöglich auch noch mit einer Zwischenübernachtung zu fliegen, wird wahrscheinlich nicht in die Luft gehen. Das trifft auch auf alle zu, bei denen der nächste ICE-Halt oder der nächste Busbahnhof Stunden entfernt liegt. All diese Reisenden werden ziemlich sicher in das Auto steigen. Das machen aber auch sehr viele andere, weil es einfach das bequemste ist, was man tun kann. Man muss sein Gepäck nur bis zum Auto schleppen, man kann abfahren wann man will und die Menge des Gepäcks wird nur von der Größe des Autos begrenzt. Dafür kommt zumindest der Fahrer wenig entspannt am Urlaubsort an.

Sieht man mal von der Anreise zum Bahnhof ab, so halte ich die Bahn für das bequemste Verkehrsmittel, so man die Ausgabe für eine Platzkarte nicht gescheut hat und die Bahn ihre Aufgabe vertragsgerecht erfüllt. Man kann an Gepäck mitnehmen, was immer man in den Zug wuchten kann – bis zum Fahrrad oder zur Golfausrüstung. Das bereitet im Bus deutlich mehr Schwierigkeiten, zumal dieses Verkehrsmittel auch noch das langsamste ist.

Ja, und dann ist da das noch immer beliebte Flugzeug. Ehrlich, ich fliege immer weniger gern. Heute soll man zwei Stunden vorher auf dem Flughafen sein, darf – so man nicht Unsummen bezahlen will – kaum noch Gepäck mitnehmen und das Wort Service haben sehr viele Airlines schon völlig aus ihrem Wortschatz gestrichen.

Zieht man alles zusammen, so führt am Auto kaum ein Weg vorbei, es sei denn, die Bahn schafft es, einen zu locken. Einfach macht sie es dem Reisenden allerdings viel zu häufig nicht. Wer Zeit und nicht sehr viel Gepäck hat, wer nicht all zu weit von einem Fernbus-Bahnhof lebt, für den ist so ein Bus durchaus eine gute Fahrgelegenheit. Die ist gegenüber allen anderen Alternativen auch noch die preiswerteste. Von diesem Attribut ist der Linienflieger am weitesten entfernt und damit nur eine Alternative für alle, die es eilig haben und nicht zu weit vom Flughafen entfernt wohnen.

Es gibt noch zwei Reisemöglichkeiten, die ich wegen ihrer seltenen Nutzung nur kurz erwähnen möchte. Das ist zum einen der Flug mit dem eigenen oder dem Learjet und zum anderen die Reise in der vom Chauffeur gesteuerten Luxuslimousine.
 
Wenn Sie das lesen, bin ich gerade im Flieger unterwegs und freue mich auf das Frühstück – nach der Landung.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 03.10.2018

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