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Morgengruß von Helmut Harff: Meine neue Liebe

... heißt Antwerpen

Ja, ich gestehe: Ich habe eine neue Liebe und die hört auf den schönen Namen Antwerpen. Sie ist nicht mehr die Jüngste, putzt sich aber gerade wieder heraus. Sie hat nah am Wasser gebaut, viele haben sie gemalt beziehungsweise waren ihr als Maler verfallen. Das größte Vergnügen bereiten meiner neuen Liebe die Diamanten. Die findet man bei ihr nahezu überall.

Meine neue Liebe ist wie gesagt schon recht  betagt, aber sie sprüht nahezu über vor Lebensfreude und Esprit. Sie ist so vielfältig, dass man wohl bei ihr einziehen möchte, um sie in all ihren Fassetten kennenzulernen. Das schönste an meiner neuen Liebe ist aber, dass die beste Frau nicht nur nicht eifersüchtig auf sie ist, sie teilt meine Liebe sogar.

Ja, selbstverständlich meine ich die belgische Stadt Antwerpen. Die Stadt an der Schelde bezeichnet sich sicherlich nicht zu Unrecht als die Welthauptstadt der Diamanten. Kaum verlässt man den Hauptbahnhof - eine Gründerzeitkathedrale der Bau- und Eisenbahnkunst - so lockt ein Diamantenhändler nach dem nächsten mit seiner funkelnden Auslage. Selbstverständlich gibt es auch ein Diamantenmuseum, von dem ich mir allerdings deutlich mehr versprochen habe.

Der wohl größte und bekannteste Einwohner der Stadt war Peter Paul Rubens. Der Malerfürst ist das zweite Aushängeschild Antwerpens und sein Museum ein absolutes Muss - selbst für Kunstbanausen. Das Haus zeigt nicht nur viele Werke Rubens und von Malern seiner Zeit. Es zeigt vor allem, wie man damals lebte. Ich jedenfalls möchte nicht tauschen.

Allerdings würde ich schon gern mal meine Zelte in Antwerpen wenigstens für einige Tage aufschlagen, um noch mehr von der Stadt und ihrem Flair aufsaugen zu können, um mich noch mehr an den weltoffenen Menschen zu erfreuen, die mir so ganz anders vorkommen als die Brüsseler.

Wer in diesen Tagen nach Antwerpen kommt, sollte beiden Weihnachtswelten besuchen, die nur einen Steinwurf weit entfernt von einander auf der großen Fußgängerzone zur Liebfrauenkirche die Besucher locken. Beide machen so richtig Lust auf Weihnachten und sorgen sofort für ein Dauergrinsen. Zumindest ging es der besten Frau der Welt und mir so.

Ein Tag Antwerpen, das ist einfach viel zu wenig!!!

Ich gehe jetzt erst einmal frühstücken. Das fällt hier in Brüssel eher spartanisch aus, zumindest in meinem Hotel.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 06.10.2018

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