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Morgengruß von Helmut Harff: Aus der Stadt der Männer

... aus Brüssel

Auch wenn Brüssel keinen vorderen Platz in meiner Hitliste der tollsten Städte belegt, ist Brüssel für mich die Männerstadt. Das ist ja auch nicht verwunderlich, schließlich hat die Stadt neben dem Atomium das männliche Wahrzeichen schlechthin.

Na klar, ich meine das weltberühmte und vor allem von Asiatinnen so gern fotografierte Manneken Pis, was auf brabantisch „wasserlassendes Männlein“ heißt. Gut, das ist nun kein ausgewachsener Kerl, aber wir haben ja alle mal klein angefangen.

Weit weg von klein ist die schier unübersehbare Menge der angebotenen Biere. Klar, gibt es in Deutschland mehr Brauereien als in Belgien und sicherlich auch mehr Biersorten, doch Kneipen, in denen man 20, 30 oder gar 50 verschiedene Biere bekommt, die kenne ich weder in Berlin, München oder Düsseldorf. Ich bin mir auch sicher, dass es in den genannten deutschen Städten nicht so viele Bier-Lokalitäten auf so engem Raum gibt, wie in Brüssel. Dazu ist das mit dem Essen für Männer sehr einfach: Es gibt Fritten und Fritten, Burger und Burger und dazu Pizza. Wer mehr Auswahl will, dem seien die Fischrestaurants ans Herz gelegt.

Männer, die es nicht nur handfest, sondern auch süß mögen, sollten ein Reiseabo nach Brüssel abschließen. Wenn Mann jeden Schokoladen- und anderen Süßwarenladen auch nur einen ausführlichen Besuch abstatten möchte, reicht vermutlich der Jahresurlaub nicht. Das würde Mann allerdings auch sehr schnell an seinem Rettungsring merken. Da hat er die leckersten Waffeln weit und breit überhaupt noch nicht probiert, was einer Todsünde gleichkommt.

Was ich allerdings nicht verstehe, sind die Brüsseler Männer. Bei so viel Kalorien sind die im Schnitt deutlich schlanker, als Männer in Berlin, München oder eben Düsseldorf.

Was mich auch verwundert ist, dass die Männer in der belgischen Hauptstadt nicht gerade als Modeikonen durchgehen. Dabei gibt es - zumindest so mein Gefühl - hier unzählige Männermode-Geschäfte. Ich wäre froh, wenn es davon nur einen Teil in Berlin gäbe. Ich war allein in vier oder fünf Hutläden und habe in diversen Läden hunderte von Krawatten, Fliegen, Handschuhen, Stöcken, Hosenträgern - um nur einiges zu nennen - bewundert. Ich sage Ihnen - ein wahres Männer-Mode-Paradies.

Aus dem Zug in Richtung Antwerpen sah ich dann noch, dass es Frauen in Brüssel gibt, die wohl so arm sind, dass sie in einem Schaufester wohnen. Sie scheinen auch kaum Geld für etwas ordentliches anzuziehen zu haben. Aber das kann ja Männern eigentlich egal sein. Die wollen schoppen, Waffeln, Pralinen, Fritten und Burger essen und sich durch die bierische Vielfalt probieren.

Das werde ich heute auch tun - aber in Gent.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 07.10.2018

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