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Volle Mähne oder „oben ohne“

Männer und ihre Haarpracht

Männer und ihre Haare das ist etwas, was man gern als NeverEnding Story, als eine endlose Geschichte bezeichnet. Wahrscheinlich kümmerten sich schon die Neandertaler oder andere frühe Homanoiden um ihren Kopfschmuck.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Man erinnere sich nur an  die haarigen Geschichten um den Schopf von Ex-Kanzler Gerhard Schröder, um die verpflanzte Haarpracht von Fußballtrainer Jürgen Klopp oder um den US-amerikanischen Blondschopf im Weißen Haus.

Alle Männer kennen das – ständig fallen einem Haare aus und schon hat man Panik in den Augen. Man sieht vor dem geistigen Auge erst einmal wachsende Geheimratsecken, dann eine hohe Stirn, eine Tonsur und dann nur noch das kalte Grauen – die Glatze. Ja, Männer wissen, dass Glatze sexy sein soll. Es gibt ja auch Frauen, die kleine und dicke Männer mit krummen Beinen mögen. Allerdings ist das konkret nur von Schneewittchen überliefert und auch die entschied sich schlussendlich für einem lockenhaarigen jungen Prinzen.

Doch sind die ausgefallenen Haare wirklich ein Problem? Angesichts der Tatsache, dass ein erwachsener Mann zwischen 100.000 und 150.000 Haare besitzt und davon nach zwei bis sechs Jahren Wachstum täglich zwischen 60 und 100 Haare abgeschrieben werden müssen, wohl eher nicht. Selbst wenn Mann mal mehr Haare verliert, ist das noch immer kein Grund zur Besorgnis, denn dieser ganz normale Haarausfall kann in den Jahreszeiten schwanken. Das Wachstum der Haare nimmt in den Sommermonaten zu,  im Herbst und Winter fallen dafür mehr Haare aus.

Das ist der Normal- oder auch Idealfall. Doch was, wenn der normale Haarausfall über einen längeren Zeitraum deutlich und konstant erhöht ist? Dann sollte man sich ein bisschen mehr mit der Gesundheit seiner Haare beschäftigen. Doch Vorsicht: Panikattacken sind nicht besonders förderlich für den Haarwuchs, Stress überhaupt nicht. Wer nun glaubt, dass er einfach im Sessel sitzen bleiben muss, um dem Haarausfall zu verhindern, irrt ebenfalls. So einfach lässt sich die Natur nicht überlisten.

Nun gibt es Männer, die der Natur freien Lauf lassen. Vielleicht sind sie Fans von einem Glatzenträger oder sie haben davon gehört, dass Männer mit Glatze als erfolgreich und potent gelten. Andere Männer entscheiden sich für ein Toupet oder eine Perücke. Doch diese Männer sind eine absolute Minderheit.

Viel mehr Männer machen, was sie auch machen, um den Rettungsring zu bekämpfen: Sie greifen zu den verschiedensten Mitteln und Mittelchen, probieren alles aus. Was ist in vielen Fällen das Ergebnis? Ein riesiges Loch im Budget. Und das Ergebnis? Das ist zum Haare raufen, denn die sind im allerbesten Fall nicht weniger geworden.

Nun ließt Mann aber, dass es da einen Arzneistoff Namens Finasterid geben soll. Es hat den Anschein, als ob es zumindest einer Gruppe von Männern helfen könnte. Gemeint sich die, die unter androgenetischen Haarausfall leiden. Die Wissenschaft ist da zumindest gespalten. Doch auch wenn sich etwas auf dem Kopf tut, ist das Mittel zumindest hoch umstritten, denn das Mittel könnte starke Nebenwirkungen haben. In den USA haben bereits zahlreiche Anwender gegen den Hersteller geklagt. Sie leiden nach Anwendung des Mittels unter Depressionen und/oder Impotenz.

Der US-Präsident  Donald Trump soll seine blonde Haarpracht genau dieser Arznei verdanken, die ursprünglich gegen die gutartige Prostatavergrößerung entwickelt wurde. Dass der Haarwuchs befördert wird, war ein Zufallseffekt, der seit Jahrzehnten erfolgreich vermarktet wurde. Auch in Deutschland nehmen tausende Anwender Finasterid als Haarwuchsmittel. 

Die Glatze droht, Haarwuchsmittel kosten nur Geld und sorgen für unangenehme Nebenwirkungen, Haarersatz ist einfach zu blöd – was bleibt also noch? Den Klopp machen. Der soll, wie viele andere Männer auch die Errungenschaften der Medizin genutzt haben. Er ließ sich in einer darauf spezialisierten Klinik Haare verpflanzen. Das klingt ziemlich blutig und umsonst ist so ein Eingriff auch nicht. Doch Mann schmeißt bei so einem fachgerecht ausgeführtem Eingriff nicht sein Geld zum Fenster raus, sondern kann sich für lange Zeit wieder mit beiden Händen durch das Haar fahren – oder noch besser – durch das Haar fahren lassen.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 11.10.2018

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