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Gesundheits-News vom 19. Oktober 2018

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Billiger Abklatsch des Originals, weniger wirkungsvoll, minderwertige Qualität: Generika haben nicht immer den besten Ruf. Durch den Arzneimittelskandal um den blutdrucksenkenden Wirkstoff Valsartan sind die Nachahmer-Medikamente derzeit wieder verstärkt in der öffentlichen Diskussion.

Mit einem Anteil von mittlerweile 78 Prozent decken Generika laut Statista 2017 aber den Großteil der Arzneimittelversorgung in Deutschland ab. Da lohnt sich ein genauerer Blick: Die KKH  erläutert, ob die Zweifel vieler Patienten gegenüber den Ersatzpräparaten wirklich begründet sind:

Doch was genau sind eigentlich Generika?

Generika sind Wirkstoffkopien von Original-Arzneimitteln, deren Patentschutz abgelaufen ist. Dann dürfen auch andere Pharmakonzerne Medikamente mit dem gleichen Wirkstoff unter anderem Namen herstellen. Generika-Hersteller können ihre Präparate unter anderem deshalb so preiswert anbieten, weil sie diese nicht noch einmal komplett neu entwickeln müssen und so erheblich bei den Kosten für die Forschung sparen. Ist der Patentschutz für ein Arzneimittel erloschen, bieten auch häufig mehrere Hersteller das entsprechende Generikum gleichzeitig an. Das führt zu einem Wettbewerb und damit ebenfalls zu günstigen Preisen. Einige Patienten tun sich schwer mit Generika, weil sie an der Wirkung zweifeln. Diese Sorge ist aber unbegründet. Wie für die Originalmedikamente gelten auch für die Kopien strenge Zulassungsverfahren hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität:

Die Hersteller müssen bei staatlichen Zulassungsbehörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter anderem nachweisen, dass das Präparat dem Original entspricht.

Was genau unterscheidet die Kopien vom Original?

Generika enthalten die gleichen Wirkstoffe in gleicher Menge wie die Originalpräparate. Das Herstellungsverfahren und die Zusammensetzung der Hilfsstoffe können sich jedoch unterscheiden. Dazu gehören zum Beispiel Füllstoffe wie Milchzucker und Bindemittel wie Stärke, die den Medikamenten ihre Form und Konsistenz geben. Die pharmazeutische Qualität und Wirksamkeit darf aber nicht beeinträchtigt werden.

Patienten haben bei Generika die gleiche Therapiesicherheit wie beim Originalmedikament

Wenn ein Patient den Eindruck hat, dass ein Generikum bei ihm schlechter wirkt oder er es nicht verträgt, sollte er darüber in jedem Fall mit seinem Arzt sprechen. Dieser entscheidet, ob ein anderes Generikum oder das Originalmedikament gegeben wird und teilt dies dem Apotheker mit Hilfe des Aut-idem-Feldes auf dem Rezept mit.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20181018_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 19.10.2018

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