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Morgengruß von Helmut Harff: Einen Kaffee bitte

Doch welcher soll es sein …

Ohne Kaffee geht bei mir gar nichts. Da bin ich erblich vorbelastet. Mein Opa, mein Onkel und mein Vater tranken wirklich viel Kaffee, gingen gern ins Café oder verdienten sogar ihr Geld mit dem Kaffee. Da liegt es auf der Hand, dass auch ich ohne Kaffee kaum existieren kann.

Wobei man das nicht mit einer Sucht verwechseln darf. Kaffee macht nicht süchtig. Doch ohne Kaffee geht es irgendwie auch nicht. Ein Kaffeetopf steht immer neben meinem Rechner. Es kommt immer wieder vor, dass ich auch zum leeren Kaffeetopf greife. Dass, obwohl ich genau weiß, ich muss neuen Kaffee holen.

Auch wenn ich unterwegs bin, verzichte ich nur ungern auf einen heißen Kaffee. Allerdings habe ich nichts, aber auch so gar nichts für die überall angepriesenen Coffee to Go übrig. Nicht nur, weil ich nicht noch mehr zu dieser Becher-Abfallflut beitragen möchte. Ich finde den Kaffee aus Pappbechern einfach eklig. Der so verkaufte Kaffee schmeckt im besten Fall wie eingeschlafene Füße und ist eigentlich immer eine Beleidigung meiner Geschmacksnerven.

Da ich sehr gerne verschiedene Kaffees ausprobiere, habe ich immer nur für kurze Zeit einen Lieblingskaffee. Er sollte ein kräftiges Aroma und nicht zu viel Säure habe. Das heißt, er sollte schonend geröstete sein. Aber, wie schon gesagt, ich bin da immer offen für neues, auch wenn die Raritäten oder die Röstungen von kleineren Kaffeeherstellern nicht gerade billig sind. Doch rechnet man das auf eine Tasse um und nimmt man das Geschmackserlebnis dazu, so passt das schon mit dem Preis. Man muss ja nicht Kaffee kaufen, der 40 Euro oder mehr je Kilo kostet.

Ach ja, ich kaufe nur ganze Bohnen. Irgendwelcher Kapselkaffee kommt nur ins Haus, wenn ein Hersteller mir seine Produktproben zusendet. Die Tester sind dann Redaktionskollegen, die sich für mich aufopfern. Pulverkaffee mag ich ebenfalls nicht, denn im Gegensatz zu frisch gemahlenen Kaffee hat der fast immer weniger Aroma.

Dann bleibt noch die Frage, wie soll der Kaffee zubereitet werden. Mit den Jahren habe ich bestimmt zehn oder mehr verschiedene Kaffeemaschinen und andere Kaffeezubereitungsarten ausprobiert. Die Eierlegendewollmilchsau war bisher nicht darunter, doch die Unterschiede sind schon gravierend. Auch wenn mir mal der Chef des Nobel-Kaffeeautomatenherstellers Jura auf die Frage, was der gerade neueste Automat kann, lakonisch antwortetet: Kaffee kochen, sind die Unterschiede schon gravierend. Aber, auch hier gilt, was sich zum Kaffee geschrieben habe: Qualität hat seinen Preis, doch aberwitzige Summen muss man nicht ausgeben.

Allerdings bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass Omas guter alter Kaffeefilter das Beste ist, um einen leckeren Kaffee zuzubereiten. Doch ich käme ja zu nichts, wenn ich alle halbe Stunde so einen neuen Kaffee brühen würde. Gerade steht in meiner Küche ein kleiner, feiner Kaffeeautomat. Der hat kein Schnickschnack, er ist nicht vernetzt, man kann auch nicht unzählige Kaffeespezialitäten zubereiten. Dafür mahlt er genau die benötigte Menge Kaffee und brüht einen leckeren Kaffee. Das ersetzt beispielsweise eine externe Kaffeemühle und benötigt weniger von dem ohnehin knappen Platz in meiner Küche.

So, nun muss ich Frühstückskaffee machen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück mit einem tollen Kaffee.

Foto:
Pixabay

 


Veröffentlicht am: 10.11.2018

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