Startseite  

23.01.2019

 

 

Werbung

 

Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Hörgeräte aus dem Netz?

Der Ohrenarzt bleibt wichtig


Es ist mittlerweile für jeden klar, dass ein Hörverlust durch ein gutes Hörgerät wirkungsvoll ausgeglichen werden kann. Moderne Hörgeräte verhelfen zu mehr Lebensqualität, können Demenz vorbeugen und ermöglichen die Teilnahme am sozialen Leben.

Das wissen auch pfiffige Anbieter, die überall im Netz sogenannte Hörhilfen anbieten. Das sind Geräte, die zwar aussehen wie Hörgeräte, aber viel günstiger sind. Sie sind nicht auf einen individuellen Hörverlust einstellbar und oft viel zu laut.

Peter Wilhelm, Hörgeräteexperte von hoergeraete-info.net sagt dazu: "Mit solchen Geräten können sich die Benutzer unter Umständen sogar ihr Gehör regelrecht kaputt machen. Mit medizinischen Hörgeräten, wie es sie nur beim Hörakustiker gibt, haben diese Billigapparate aus China nichts zu tun. Sie taugen allenfalls für die kurzfristige Anwendung. Wer schlecht hört, sollte sich von einem Hörakustiker beraten lassen."

Aber Schwerhörige finden auch richtige Hörgeräte im Netz, die dann ohne Zuzahlung durch die Krankenkasse privat erworben werden können. Das kann ein Direktkauf per Versand oder ein Miet- oder Leasingmodell sein. Gemeinsam ist diesen Verkaufsmodellen, dass kein Besuch bei einem Hörakustiker notwendig ist.

Die Interessenten sollten vor allem darauf achten, dass ein solcher Hörgerätekauf immer nur nach einer Untersuchung beim HNO-Arzt erfolgen sollte. Seriöse Anbieter von Versandhörgeräten verlangen von ihren Kunden die Messergebnisse des Ohrenarztes. Anhand dieser Daten erfolgt dann die erste Grundeinstellung der Hörgeräte. Weitere Anpassungen, die sogenannte Feineinstellung nehmen sie dann mit modernen Softwarelösungen vor. Via Smartphone und Videochat können die Hörgeräte bequem auch aus der Ferne sofort korrigiert werden.

Der Hörexperte Peter Wilhelm rät: "Vor der Erstanschaffung eines Hörgerätes muss immer der Besuch beim Ohrenarzt stehen. Nach der Versorgung mit Hörgeräten sollte jeder beim HNO-Arzt eine Qualitätskontrolle durchführen lassen." Unter diesen Bedingungen sei der Online-Kauf von Hörgeräten durchaus machbar, so der Chefredakteur von hoergeraete-info.net. Von billigen Hörhilfen aus China als dauernder Hörgeräteersatz rät er ab.

Foto: williamsje1/Pixabay

 


Veröffentlicht am: 11.11.2018

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 

 


Werbung

 


Neu auf genussmaenner.de


 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet - unser Partner für WebDesign, CMS, SEO, ...
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 

Rechtliches
© 2007 - 2018 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit