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Morgengruß von Helmut Harff: Ein Tag der Stille

... ein Tag, geboren in Preußen


Heute ist ein Tag, an dem Vergnügen nicht angesagt ist. Es ist ein Tag, der in allen deutschen Bundesländern als sogenannter stiller Tag besonders geschützt ist. Begangen wird der heutige Tag vor allem in allen evangelischen Gegenden als Totensonntag.

Wikipedia verrät: Der Totensonntag oder Ewigkeitssonntag ist in den evangelischen Kirchen in Deutschland und der Schweiz ein Gedenktag für die Verstorbenen. Er ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Er kann – aufgrund der fixen Lage des vierten Adventssonntages vor dem 25. Dezember – nur auf Termine vom 20. bis zum 26. November fallen.

Dieser Tag, der Totnsonntag, geht auf  König Friedrich Wilhelm III. von Preußen zurück. Er bestimmte durch Kabinettsorder vom 24. April und Verordnung vom 25. November 1816 für die evangelische Kirche in den preußischen Gebieten jeweils am letzten Sonntag des Kirchenjahres, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, zum „allgemeinen Kirchenfest zur Erinnerung an die Verstorbenen“. Er wollte so dem Fehlen eines Totengedenkens im evangelischen Kirchenjahr begegnen. Später übernahmen die anderen evangelischen Landeskirchen diese Bestimmung.

Totensonntag ist der Tag, an dem man nicht nur in preußischen Landen seinen Toten gedenkt, an dem man auf den Friedhof geht und das Grab schmückt, es winterfest macht. Da unterscheiden sich Protestanten und Atheisten wohl kaum. Schließlich will (und muss?) man zeigen, dass man seiner Verstorbenen gedenkt.

Ich habe das wie viele andere Menschen gemacht und war schon auf dem Friedhof. Sohn tut eben, was Sohn tun muss. Ansonsten bin ich nicht der Friedhofsgänger. Ich fühle mich dort nicht wohl, weiß, dass da zwei Urnen vergraben sind, die das beherbergen, was von meinen Eltern übrig blieb. Für mich ist das Grab kein wirklicher Erinnerungsort. Ich erinnere mich anders an meine Hinterbliebenen. Sie haben mich geprägt, waren meine Vorbilder, haben mir auch hier und da gezeigt, dass nicht jeder Weg der richtige sein muss. Kurz, sie haben mir vieles ins Leben mitgegeben, von dem ich auch noch in vielen Jahren profitieren werde.

Deshalb und nicht wegen irgendwelcher anderer Menschen, haben sie es verdient, dass ich auch auf dem Friedhof ihr Angedenken hoch halte. Doch ich brauche dazu keinen Totensonntag, trauere deshalb auch nicht darum, dass dieser Tag nur noch in Sachsen ein regulärer Feiertag ist.

Wie war das eigentlich bei uns zuhause mit dem Frühstück? Das wurde nicht zelebriert, eigentlich so nebenbei erledigt. Mh, da hat sich bei mir doch einiges geändert. Heute genieße ich ein schönes Frühstück.

So ein Frühstück wünsche ich ihnen auch.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 25.11.2018

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