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Morgengruß von Helmut Harff: Mein Herz gehört mir

... nur bis wann?

Heute gibt es im Deutschen Bundestag eine nicht gewöhnliche Diskussion. Das besondere ist, dass diesmal die Abgeordneten ein Recht wahrnehmen werden, dass ihnen per Gesetzt ohnehin zusteht – sie folgen nur ihrem Gewissen.

In den allermeisten Fällen geben ja die Abgeordneten ihre eigene Meinung an der Fraktionstür ab und folgen dem, was eben die Fraktion für richtig hält. Eine, wenn nicht nur die Ausnahme ist, wenn es um sogenannte ethische Fragen geht.

Heute geht es garantiert um so ein Thema, es geht um nicht mehr und nicht weniger als um das Thema Organspende.
Organspende, das Wort passt irgendwie nicht, folgt man dem Vorschlag von Gesundheitsminister Spahn. Er will ja, dass jedem Verstorbenen infrage kommende Organe entnommen werden können, so der genau das nicht zuvor eindeutig untersagt hat. Bei der Frage hat nun ein Fraktionszwang absolut nichts zu suchen.

Doch warum steht die Frage überhaupt im Raum? Ganz einfach, es gibt sehr viele Menschen, die nur dann weiter leben können, wenn man ihre kranken durch deutlich bessere Organe von Verstorbenen implantiert. Doch diese Organe gibt es viel zu wenig, da es eben viel zu wenige Menschen gibt, die heute klar sagen: ich bin ein Organspender. Die Folge ist, dass Menschen sterben, nur weil keine Fremdorgane zu ihrer Rettung zur Verfügung stehen.

Nun kann man ja zum Vorschlag von Herrn Spahn stehe wie man will, doch wir brauchen einfach mehr implantierbare Organe. Das wird spätestens dann jeder so sehen, dessen Angehörige oder er selber mit dem Tode ringt und das Ringen nur dann gewinnen kann, wenn eben jemand sein Organ gespendet hat.

Klar möchte auch ich nicht schon bei der ersten Ohnmacht für Tod erklärt werden. Doch irgendwann haben mehrere Ärzte – die nichts mit der Organspende zutun haben – meinen Tod festgestellt. Wenn ich dann mit meinen Organen helfen kann – warum nicht. Im Himmel – klar kommt ein Genussmann in den Himmel -  brauche ich als geistiges Wesen keine Organe, die irgendwann ohnehin zerfallen. Ja, ich könnte einen Organspenderausweis haben, doch mal ehrlich, wer hat den schon immer dabei.

Wenn ich im Bundestag abstimmen müsste, würde ich dem Spahn-Vorschlag zustimmen. Besser würde ich bei dieser Frage allerdings eine Volksbefragung  finden. Doch egal wie: Ich finde, dass derjenige, der sich dezidiert gegen eine Organspende ausspricht, damit auch erklärt, in jedem Fall selber auf ein Spenderorgan zu verzichten. Wer A sagt, muss auch B sagen.

Ich hoffe, wir alle brauchen nie ein Spenderorgan. Dazu kann auch ein gesundes und genussvolles Frühstück beitragen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 28.11.2018

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