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Morgengruß von Helmut Harff: Ab in die Berge

... am Tag der Berge

Haben Sie es gewusst? Heute ist der Internationale Tag der Berge. Das ist keine Idee von Bergbahnbetreibern, Touristikern oder Reinhold Messner. Es war die Generalversammlung der UNO, die 2002 zum Internationalen Jahr der Berge (engl. UN International Year of Mountains) erklärte. Seit 2003 findet der Internationale Tag der Berge jedes Jahr am 11. Dezember statt.

Doch worauf wird eigentlich an diesem Tag aufmerksam gemacht? Was gilt eigentlich als Berg? Die Antwort weiß wieder einmal Wikipedia: "Ein Berg ist eine Geländeform, die sich über die Umgebung erhebt. Er ist meist höher und steiler als ein Hügel, wobei es keine Definition zur genauen Unterscheidung und Abgrenzung beider Geländeformen gibt. Ein Berg sollte sich durch eine gewisse Eigenständigkeit auszeichnen, also genügend Abstand von anderen Bergen und eine Mindesthöhe über einem Pass aufweisen. Gegenstück ist das Tal. Geologisch und geographisch zusammengehörige Berge bilden ein Gebirge oder einen Gebirgszug. Dabei wird unterschieden zwischen Hochgebirgen und Mittelgebirgen." Ja, man lernt eben nie aus - Mann sowieso nicht.

Die Berge, das ist so ein Ding: Die einen hassen sie, die anderen lieben sie, eine Faszination kann ihnen kaum einer absprechen. Ich liebe die Berge, ich bin fasziniert von ihnen. Dabei bin ich überhaupt kein Bergsteiger, habe noch nie einen Klettersteig bezwungen und habe das auch nicht vor. Ich muss ja auch nicht über den Ärmelkanal schwimmen, nur weil ich das Meer mag.

Ich bin eher der Wandertyp, nutze aber auch gern mal die technischen Möglichkeiten, auf einen Berg zu kommen. Wobei, das ist wie fliegen - man steigt in eine Gondel und schon ist man ein- oder zweittausend Meter höher. Das ist nicht schlecht, doch den Berg kann ich so nicht erleben. So ein Felsenungeüm will eben erlebt, erlaufen und erschwitzt werden. Ich bekomme erst dann wirklich ein Gefühl für einen Berg, für die Berge.

Wobei, schon in einem Alpental zu stehen und auf die Drei- und Viertausender hinauf zu sehen, macht mich einerseits glücklich, andererseits habe ich ein Gefühl von Demut vor einer so im wahrsten Sinne des Wortes gewaltigen Natur. Das ist eigenlich nur noch zu toppen, wenn ich eben weit oben auf dem Berg ins Tal blicke. Dann werden die meisten Sorgen so klein, wie die Häuser da unten. Da wuselt es wie in einem Ameisenhaufen - also so wie meist in meinem Kopf. Doch da oben auf dem Berg wuselt nichts mehr, da ist Ruhe und Freiheit, da - vorsicht es wird pathetisch - sind meine Gedanken wie ein Adler, sie kreisen frei und der Blick ist weit.

Für mich bräuchte es also gar keinen Tag der Berge, ich kann ohnehin nicht genug von ihnen bekommen. Und doch verstehe ich die Intention der UNO, diesen Tag ins Leben zu rufen. Schliesslich begründet die Weltorganisation die Installion dieses Tages mit der Bedrohung der weltweiten Bergwelt durch den Tourismus, der wachsenden Zahl von Menschen, die in den Bergen wohnen und nicht zuletzt mit den Folgen des Klimawandels für die Bergwelt.

Wer mit den Bergen so gar nichts anfangen kann oder nach der Bergtour noch überschüssige Energien hat, der sollte vielleicht gerade heute Tango tanzen. Warum? Weil heute auch der argentinischen Tag des Tangos ist.

Völlig unerotisch und nicht in Bergschuhen sondern in Hauslatschen werde ich jetzt erst einmal frühstücken.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück in den Bergen oder sonstwo und viel Spaß beim Tango.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 11.12.2018

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