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19.05.2019

 

 


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Morgengruß von Helmut Harff: Überall singt es

… und mich nervt es überhaupt nicht

Die Advents- und Weihnachtszeit ist ziemlich sicher die Zeit, in der am meisten gesungen wird. Selbst Leute, die sonst nie ein Lied anstimmen, die nie außerhalb ihres Badezimmers auch nur einen Song anstimmen würden, singen oder summen zumindest mit, wenn eines der bekannten Weihnachtslieder ertönt.

Das geht nun mit dem weihnachtlichen Liedern schon einige Wochen so und man hört schon wieder das Jammern, man könnte das Weihnachtsgedudel nicht mehr hören.  Ja, es gibt so Lieder, die hört man einfach viel zu oft. Man hat wirklich den Eindruck, dass es nur zwei Hände voll Weihnachtslieder gibt. Viele derer, die die Musik aussuchen, die wir dann hören sollen, fehlt es entweder an Mut oder an Kreativität oder gar an Wissen, um uns auch mal etwas zu Gehör zu bringen, was nicht aus jedem Lautsprecher tönt.

Weihnachtsmusik, das sind eben nicht nur die massenkompatiblen Titel, sondern unzählige wundervolle Lieder, aber auch zahllose Intrumentaltitel bis hin zum Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Wobei letzteres nichts zum Mitsingen oder Mitsummen ist. Das Bachsche Werk ist etwas für den Konzertsaal oder – noch besser – für die Kirche. Bei so einem Konzertbesuch  kann man sich schon mal festlich anziehen und den ganzen Weihnachtsstress – so man den überhaupt hat – hinter sich lassen. Man kann aber auch die zahlreichen anderen Angebote von Kirchen zu Weihnachtskonzerten und/oder zum gemeinsamen Singen nutzen, um sich mit vielen anderen in eine Weihnachtsstimmung versetzen lassen. So kommt allmählich auch die Textsicherheit zurück.

Wozu die Textsicherheit - für das gemeinsame Singen unter dem Weihnachtsbaum. Das muss nicht sehr schön klingen, aber es muss von Herzen kommen. Sicherlich erinnert sich der eine oder andere auch noch daran, dass er mal Flöte oder Gitarre spielte. Irgendwo steht sicherlich noch ein Instrument rum. Noch sind ja einige Tage Zeit, alte Fähigkeiten zu aktivieren und so die Lieben mit einem kleinen Liedchen zu überraschen. Da ist nichts peinlich, schließlich ist man ja unter sich. Und wer weiß, vielleicht sorgt der verhaltene oder auch frenetische Applaus der familiären Fangemeinde dafür, dass man sich spontan für das neue Jahr vornimmt, seine musikalische Kompetenz wieder zu stärken, sprich wieder etwas mehr zu üben. Das muss man ja nicht gleich am Heiligen Abend verkünden. Es könnte die Stimmung auch etwas trüben.

Doch zurück zur weihnachtlichen Musik. Ich liebe all die bekannten und abgedudelten, aber auch die vielen weitgehend unbekannten Lieder und Stücke. Schließlich höre ich die ja nur gut einen Monat. Dann werden die, wie all die Weihnachtsdeko wieder in der Versenkung verschwinden.

Bei mir sind jetzt die Lichter angezündet – schon auf dem Frühstückstisch.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und ein kleines Liedchen auf den Lippen oder wenigstens im Ohr.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 18.12.2018

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