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24.08.2019

 

 


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Das BMW-Dakar-2019-Team

Interview mit X-raid CEO Sven Quandt

X-raid ist ein deutsches Unternehmen, dass sich auf den Langstrecken-Rallyesport und dabei vorrangig auf das Design, den Aufbau und den Einsatz von konkurrenz- und siegfähigen Rennfahrzeugen spezialisiert hat. X-raid ist außerdem der Motorsport Partner von MINI Motorsport.

Diese langjährige Zusammenarbeit hat bereits vier Gesamtsiege bei der Rallye Dakar (2012-2015) und fünf Titel in der FIA Cross Country World Cup Championship hervorgebracht. X-raid CEO Sven Quandt (Foto links) ist ein früherer Weltklasse-Rallyefahrer und erfahrener Dakar-Teilnehmer – und Kopf eines der führenden und erfolgreichsten Teams unserer Zeit bei Langstrecken- und Offroad-Rallyes.

Es wird der zweite Dakar-Einsatz für den MINI JCW Buggy. Hat X-raid aus der Dakar 2018 etwas gelernt – und wenn ja, was?
Sven Quandt:
Wir hatten ein sehr zuverlässiges Auto mit nur einem kleinen technischen Problem, das zu der Zeit leicht zu lösen war. Wir waren nicht schnell genug, aber wir haben die nötigen Änderungen vorgenommen, und ich denke, dass wir jetzt ein ausgezeichnetes Auto haben. Was mich im letzten Jahr überrascht hat, war, dass das Auto jeden Tag wie ein Uhrwerk lief, es sei denn, der Fahrer hat einen Fehler gemacht.

Für 2019 haben Sie jetzt ein Dream Team aus Peterhansel, Sainz und Despres im Einsatz. Was sagen sie bislang über den MINI JCW Buggy?
Sven Quandt:
Unglaublich! Die Jungs sind sehr, sehr zufrieden mit ihren Autos. Schon nach ein paar Testkilometern auf sehr schwierigen Strecken betonten sie, dass ein anderes Auto wahrscheinlich schon nach einem Drittel der von uns absolvierten Kilometer gestreikt hätte. Zuverlässigkeit ist der Schlüssel, und wir verschieben die Grenzen des Möglichen immer weiter. Ich sage nicht, dass unser Auto nicht kaputt geht, aber wir werden weiter fahren als andere
Autos. Wir haben dadurch vielleicht mehr Gewicht als die meisten anderen, aber das gibt uns auch ein größeres Sicherheitspolster, wenn mal ein großer Fehler passiert.


Da die Dakar 2019 zu rund 70 Prozent aus Wüstenpassagen besteht, hat der Buggy dadurch einen Vorteil gegenüber den Allradlern?
Sven Quandt:
Solange ein Buggy nicht im Sand stecken bleibt, ist er großartig. Ich bin sicher, dass wir das, was wir vielleicht auf jemanden wie Nasser (Al-Attiyah) in einem Allradler auf den Rallyeähnlichen Passagen verlieren, in den Offroad-Etappen wieder zurückgewinnen werden.

Gibt es größere Unterschiede zwischen den drei Autos als Zugeständnis an die unterschiedlichen Fahrstile der drei Piloten?
Sven Quandt:
Nein! Jeder hat ein leicht angepasstes Setup, aber der Rest ist identisch. Es gibt kleine Unterschiede in der Federabstimmung nach den Wünschen der Fahrer, aber die sind sehr gering.

Nachdem Sie in weniger als zwei Jahren den Buggy entwickelt, gebaut, im Rennen eingesetzt und überarbeitet haben und jetzt echte Rallye-„Legenden“ am Steuer sitzen werden: Ist der Sieg möglich?
Sven Quandt:
Das hoffen wir natürlich. Ansonsten würden wir nicht mir drei Buggys antreten. Ich denke, die Jungs sind von einem Sieg noch mehr überzeugt als ich, aber das ist gut so. Sie alle sagen, dass der MINI JCW Buggy leichter zu fahren ist als ihr letztes Fahrzeug. Unser Auto ist ganz anders, als sie gedacht hatten. Unser Buggy ist schwerer, aber sie können mit ihm schneller und länger fahren, weil er bei gleichem Resultat weniger Einsatz erfordert.

Welche Weiterentwicklungen hat es seit der Dakar 2018 gegeben?
Sven Quandt:
Die Weiterentwicklung ist in allen Bereichen vorangetrieben worden. Carlos Sainz ist früh im Jahr 2018 zum ersten Mal mit den Auto gefahren, und das hat uns dabei geholfen, Änderungen vorzunehmen, die das Auto sofort besser gemacht haben. Es waren nur kleine Änderungen, die einige Bauteile und die Basis-Abstimmung betroffen haben, aber sie tragen mit Sicherheit dazu bei, dass der Buggy noch wettbewerbsfähiger wird. Die Testarbeit ging seitdem weiter. Und wie gesagt: Die Zuverlässigkeit war dabei nie ein Problem.

In der Formel 1 werden viele neue Technologien eingesetzt, um zu gewinnen. Ist das im Offroad-Rallyesport auch so oder geht es da eher nach dem Prinzip: „Besser das Übel, das man schon kennt”?
Sven Quandt:
Wir nutzen für all unsere Autos neue Technologien. Als Beispiel kann ich die Frontpartie des Buggy nennen, bei der wir ein Aerodynamik-Paket einsetzen, das man auch an einem Rundstrecken-Rennwagen finden könnte. Der positive Effekt ist größer als wir es für möglich gehalten hätten.

Sie sind ja der „Boss“, und alle Dakar-Fahrzeuge müssen auch eine Straßenzulassung haben. Ganz ehrlich, sind Sie zu Hause schon einmal mit einem MINI JCW Buggy unterwegs gewesen?
Sven Quandt:
Nein! Ich bin ihn schon mal offroad gefahren, wenn gerade einmal kein Fahrer da war und eines der Autos bewegt werden musste, aber noch nie zu Hause. Das heißt nicht, dass man es nicht machen könnte. All unsere Fahrzeuge sind für den normalen Verkehr zugelassen, weil es in Deutschland eine spezielle Genehmigung gibt, die das ermöglicht, aber man fährt damit nicht mal eben zum Shoppen. Beim Testen ist es in Ordnung.

Quelle: BMW Group PressClub

 


Veröffentlicht am: 05.01.2019

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