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Dakar 2019 - Tag 6: Offizieller Ruhetag

Stéphane Peterhansel behauptet nach der fünften Etappe Platz zwei

Am Ziel der fünften Etappe, die zugleich die Halbzeit der Dakar 2019 einläutete, lagen Stéphane Peterhansel (FRA) und sein Beifahrer David Castera (FRA) in ihrem MINI John Cooper Works Buggy auf Position vier und behaupteten damit Rang zwei in der Gesamtwertung.

Allein die Ankunft im Ziel war schon eine großartige Leistung. Lediglich 19 Fahrzeuge schafften es über die komplette Distanz, ehe die Offiziellen der Dakar die Etappe wegen starken Nebels abbrachen.

Die fünfte Etappe hatte nach einer Nacht begonnen, die als Marathon-Event deklariert war. Die Teilnehmer waren getrennt von ihren Support-Teams und mussten alle wichtigen Service-Arbeiten an ihren Fahrzeugen ohne fremde Hilfe selbst durchführen. Damit steckte den Teams nicht nur der lange Renntag in den Knochen, sondern auch die harte Arbeit während der Nacht.

Der Start der Etappe am Freitag fand schon verspätet statt, da die Rettungshubschrauber aufgrund des Nebels am Boden bleiben mussten, bis die Sicht besser wurde. Der Nebel lichtete sich zunächst, kam aber im Laufe des Tages zurück und sorgte für Chaos bei allen Teilnehmern, die sich durch schwieriges Terrain, darunter eine Passage mit dem gefürchteten staubartigen sandigen Untergrund namens „fesh-fesh“, kämpfen mussten.

Sechs MINI Crews schafften es trotz Zwischenfällen wie Reifenschäden, heftigen Kollisionen mit Steinen und Steckenbleiben im „fesh-fesh“, die Etappe zu beenden, bevor sie abgebrochen wurde. Leider gehörten Yazeed Al-Rajhi (KSA) und sein Beifahrer Timo Gottschalk (GER) mit ihrem MINI John Cooper Works Rally zu den vielen, die es nicht ins Ziel schafften. Sie warten nun auf die finale Bestätigung ihrer Platzierung.

Der heutige Ruhetag kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Nach fünf Etappen auf quälendem Terrain widmen sich alle MINI Crews gemeinsam mit ihren Physiotherapeuten der Erholung ihrer Körper. Gleichzeitig werden ihre Fahrzeuge einmal mehr von X-raid, dem Motorsport-Partner von MINI Motorsport, intensiv gepflegt.

Am Sonntag, dem 13. Januar, wird die Dakar 2019 mit der sechsten Etappe fortgesetzt, auf der die Teilnehmer vom angenehmen Umfeld in Arequipa nach San Juan de Marcona fahren.

Stéphane Peterhansel:

Der Anfang der fünften Etappe war schnell und bestand aus einigen ‚fesh-fesh’-Passagen, aber wir haben das ganz gut hinbekommen. Danach kam eine sehr schöne und interessante WRC-artige Passage. Doch dann sind wir 30 Kilometer vor dem Ziel in ‚fesh-fesh’ stecken geblieben. Das war einen Meter tief. So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen. Wir mussten warten, bis Nani Roma kam und uns geholfen hat – ohne seine Hilfe wäre es unmöglich gewesen, weiterzufahren. Wir hatten bisher einige gute und einige schlechte Aspekte. Gut ist, dass wir immer noch auf Platz zwei liegen und dass David Castera einen tollen Job als Beifahrer mach. An fünf Tagen haben wir kein einziges Mal den Weg nicht gefunden. Negativ ist, dass ich zu viele Fehler gemacht habe – sowohl am zweiten Tag als auch gestern sind wir stecken geblieben und haben viel Zeit verloren.

Nani Roma:
Etappe fünf war härter als wir erwartet hatten. Im ersten Abschnitt hatten wir einen harten Aufprall und einen weiten Sprung, bei dem wir uns einen Reifenschaden eingehandelt haben. Davon hatten wir später noch einen. Der zweite Teil war aufgrund der Bedingungen wirklich verrückt. Wir haben den Nebel kommen sehen, aber es war schlimmer als am Morgen. Der Nebel war überall, und wir hatten ‚fesh-fesh’ unter den Rädern. Wir haben wirklich gar nichts gesehen. Das macht das Fahren richtig kompliziert. Wir wissen, wie hart es in Peru sein kann, und rechnen damit, dass es in der zweiten Woche noch härter wird als in der ersten. Jetzt sind wir aber erst einmal froh über den Ruhetag, auch wenn es bisher hart war und nicht perfekt gelaufen ist.

Jakub Przygonski:
Die letzte Etappe war aufgrund des Nebels nicht einfach. Wir hatten keine Sicht, höchstens zehn Meter. Ich musste nach dem fahren, was Tom im Roadbook gesehen hat. Das war hart, denn ich selbst konnte gar nichts erkennen. Wir hatten großes Glück, denn es gab auf dem Weg einige richtig Steile Gefälle. Insgesamt war es eine richtig gute Woche, und wir sind glücklich, dass wir mit den Dakar-Legenden mithalten konnten. Unser MINI John Cooper Rally läuft richtig gut, und wir haben keine größeren Probleme. Tom und ich arbeiten sehr gut zusammen. Jetzt sind wir etwas müde, aber nach etwas Ruhe werden wir den zweiten Teil mit voller Kraft angehen und noch mehr Gas geben.

Cyril Despres:
Wir haben gestern zu Beginn am Strand zusammen mit Carlos einen guten Rhythmus gehabt. Das war sehr schön. Aber nach rund 100 Kilometern müssen wir einen Stein getroffen haben, der unsere Bremsleitung zerstört hat, denn wir konnten nicht mehr bremsen. Wir mussten anhalten und reparieren. Mit Bremswirkung an nur noch drei Rädern ist das Auto danach jedoch beim Bremsen sehr stark gerutscht. Die Performance des Fahrzeugs ist sehr gut: Fahrwerk, Aufhängung und Motor. Die Woche lief aber nicht, wie ich es erwartet hatte. Jeden Tag haben wir neue Probleme, aber so ist die Dakar nun einmal.

Carlos Sainz:
Wir sind durch ‚fesh-fesh’ gefahren, und ich konnte plötzlich überhaupt nichts mehr sehen. Ich musste sehr langsam fahren, und trotzdem sind wir stecken geblieben. Ein Kamaz hat uns herausgezogen. Noch mehr Probleme hatten wir während der Neutralisationsphase, als ich den Asphalt verlassen wollte und in einem tiefen Loch steckenblieb. Auch dort hat uns wieder der Kamaz herausgezogen. Das war ein Tag zum vergessen.

Quelle: BMW Group PressClub Deutschland

 


Veröffentlicht am: 13.01.2019

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