Startseite  

16.12.2019

 

 


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Modesplitter - der Zweite

Noch immer nichts neues...

Gestern war ich nun auf den ersten beiden Modemessen unterwegs. Vielleicht habe ich da etwas, was alle Sparfüchse und Shopping-Muffel begeistert. Wer im kommenden Herbst und Winter genau das trägt, was beim ihm gerade modisch angesagt ist, kann sich den Weg in die nächste Männerboutique eigentlich sparen. Das so nicht ausgegeben Geld kann man ganz sicher anderweitig gut verwenden.

Ja, es war schon schwer, wirklich etwas zu finden, was einem ins Auge sticht. Mein lieber Kollege Günther, der als Fotograf die Dinge immer noch etwas anderes sieht, beklagte, dass die meisten Farben der präsentierten Mode eher schmutzig aussehen. Da hat er recht - bis auf die immer vorhandenen Ausnahmen. Ich war schon froh, dass man Wintermode präsentiert bekam, die nicht nur in unterschiedlichen Schwarz- und Grautönen daher kommt. Gott sei Dank haben nicht alle den Mut zu Farbe verloren. Schließlich habe ich ja gestern vermeldet, dass Frau durchaus zu schätzen weiß, wenn Mann mehr Mut zur Farbe beweist.

Wobei, meine Kurzeinschätzung muss nicht viel mit dem zu tun haben, was im nächsten Herbst und Winter in den Geschäften zu finden ist. Es ist nämlich leider so, dass zumindest auf der Panorama-Messe unter dem Funkturm kaum noch wirklich große und allseits bekannte Labels vertreten sind. Dazu kommt, dass eine ganze Reihe von Ausstellern ihre Präsentationsfläche verkleinert haben. Das führt einerseits zu Kosteneinsparungen für die Unternehmen, andererseits dazu, dass eben weniger Teile gezeigt werden. Ob dieser totale oder teilweise Rückzug aus der Messe mit finaniellen Unpässlichkeiten der Unternehmen oder mit dem immer weniger modeaffinen Standort Berlin oder mit den exorbitant hohen Kosten für so einen Messeauftritt zu tun haben - ich weiß es nicht. Allerdings hört man von Ausstellern, dass man das so eingesparte Geld lieber in die direkte Kundenansprache stecken will.

Doch zurück zur Mode: Da kaum noch Jeanshersteller ihre Kollektionen vorführen, ist auch schwer zu sagen, ob die Jeans gerade wirklich angesagt sind. Das, was ich an Jeans gesehen habe, kam mir alles sehr bekannt vor. Nach wie vor ein Topthema sind Hemden. Wer davon nicht genug im Schrank hat und sie auch nicht trägt, liegt modisch weit zurück. Bei den Hemden kommt es nach wie vor auf die Details an, die Mann vielfach erst auf den zweiten Blick entdeckt.

Bei den Hosen, bei den Tuchhosen, ist ein wichtiges Thema der Tragekomfort. Überhaupt gelingt es - so mein Eindruck - den Herstellern noch immer, vor allem die Qualität ihre Mode zu steigern. Das macht sie nicht unbedingt preiswerter, aber deutlich langlebiger. Gerade für Basics ist das dann doch auch ein finanzieller Vorteil, vom Trage- und Pflegekomfort mal ganz zu schweigen.

Noch immer tue ich mich schwer mit den wenigen Männersachen, die auf der Öko-Modemesse, die seit diesem Jahr unter der Marke Neonyt firmiert, zu finden sind. Schön, den meisten Produkten sieht man nicht mehr an, dass sie Öko sind. Doch bei vielen habe ich so meine Zweifel, dass auch Öko drin ist, wo Öko dran steht. Es klingt ja schön, wenn man Männerunterwäsche - die man auf der Panorama so gut wie gar nicht mehr sieht - aus alten PET-Flaschen gefertig werden. Doch wie ökologisch diese Herstellungsmethode wirklich ist, darüber schweigt man sich lieber aus. Ein sich verstärkender Trend im Öko-Bereich ist die Verwendung von Kork. Daraus macht man - noch keine Unterhosen - aber Schuhe, Taschen und noch einiges mehr. Wenn Kork gar nicht zu verwenden ist, wie beispielsweise bei Schirmen, dann bedruckt man die einfach in Korkoptik. Warum Kork? Weil man immer mal etwas neues braucht. Vielleicht ist das Material auch billig, weil immer weniger Weinflaschen mit Korken verschlossen werden.

Unter dem Strich bleibt zumindest für den gestrigen Tag nicht viel, als das Fazit, dass auf der schrumpfenden Panorama kaum wirklich aufregendes an Mode gezeigt wird. Aber, die Messe war sehr gut besucht. Das lässt für weiteres zumindest hoffen.

Ich hoffe jetzt beim Besuch der anderen Messen auf mehr positive Entdeckungen.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück. Machen Sie sich ruhig chick, dass belebt den grauen Alltag.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 16.01.2019

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

Werbung

Bonuses ohne Einzahlung von onlinecasinohex.de

 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet - unser Partner für WebDesign, CMS, SEO, ...
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 

Rechtliches
© 2007 - 2019 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit