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24.09.2019

 

 


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Von Römern, einer spektakulären Fußgängerbrücke, Gaston Fébus, und ...

Neues aus Okzitanien


Rund 30 Millionen Besucher fanden im vergangenen Jahr die zweitgrößte Region Frankreichs attraktiv. Dazu trugen nicht nur acht Stätten im UNESCO-Welterbe und die 40 als "Grands Sites" ausgezeichneten Sehenswürdigkeiten bei.  Zwei National- und sieben regionale Naturparks, sowie ein Meeres-Schutzgebiet begeistern Wanderer und Taucher.

Hinzu kommen 220 km sonnige Mittelmeerküste mit  37 Freizeithäfen und eine enorme landschaftliche Vielfalt. Historische Sehenswürdigkeiten, hervorragende Infrastrukturen nicht zuletzt auch die Gastronomie und das Savoir Vivre der Bewohner waren für Touristen Anlass den Urlaub in Okzitanien zu verbringen. Und immer gibt es Neues zu entdecken, das diese südfranzösische Region zu einem der beliebtesten französischen Reiseziele macht. Der Auszug aus der aktuellen Pressemappe bietet dazu einen Vorgeschmack.
 
10 Jahre Römische Spiele in Nîmes

Vom 3. bis 5. Mai 2019 wird das zehnjährige Jubiläum dieser Historienspiele in den Arenen der Hauptstadt des Departements Gard gefeiert. Die Römischen Spiele von Nîmes sind europaweit die größte Rekonstruktion des Lebens in der Antike. In diesem Jahr steht die Veranstaltung unter dem Motto "Könige der Barbaren". Rund 500 Darsteller aus ganz Europa versetzen die Zuschauer ein Wochenende lang in die Römerzeit. Umzüge der Truppen, kaiserliche Zeremonien, Gladiatorenkämpfe, Reitvorführungen und vieles mehr bieten ein Wochenende lang im einstigen Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert ein spannendes Programm für die ganze Familie.
 
Steg in luftiger Höhe

Das mittelalterliche Dörfchen Hautpoul bei Mazamet im Departement Tarn ist seit kurzem auch mit einer spektakulären Fußgängerbrücke über dem Flüsschen Arnette erreichbar. Auf einer Länge von 140 m wird 70 m hoch über dem Abgrund die Schlucht überquert. Der Steg in schwindelnder Höhe ist täglich kostenlos begehbar und bietet einen großartigen Ausblick auf Mazamet. Das sich auf einem Felssporn erhebende Hautpoul war im 13. Jahrhundert ein Schauplatz der Katharerverfolgung.  Über die Geschichte der Katharer vermittelt die Ausstellung im "Musée du Catharisme" in Mazamet einen umfassenden Eindruck.
 
Zu Besuch bei Gaston Fébus

Im Schloss von Foix herrschte im 14. Jahrhundert der mächtige Feudalherr Gaston III., Graf von Foix-Béarn über große Gebiete des historischen Okzitaniens. Als Gaston Fébus ging diese legendäre Persönlichkeit, genannt "Löwe der Pyrenäen", in die Geschichte ein. Seine Macht manifestierte der Graf mit beeindruckenden Festungen darunter das Schloss von Foix, das die gleichnamige Stadt im Departement Ariège weithin sichtbar überragt. Der ehemalige Palast des Gouverneurs unterhalb des mittelalterlichen Bauwerks beherbergt ab Juni 2019 eine Ausstellung über das Zeitalter von Gaston Fébus. Rauschende Feste am Hof und Jagden, aber auch die Katharerbewegung und Kriege prägten sein Leben. Das Schloss selbst wird ebenfalls umgestaltet und entführt die Besucher direkt in die Zeit des mächtigen Grafen. Das reicht von den fürstlichen Empfangsräumen über die Küche und den Saal der Wachen bis zum Verlies. Auf der Schlossterrasse sind mittelalterliche Kriegsmaschinen zu bestaunen, außerdem können sich Besucher selbst im Armbrustschießen versuchen.
 
Jakobsetappe und Katzenstadt

Das Dorf La Romieu wurde jetzt in den illustren Kreis der 160 "Plus Beaux Villages de France" aufgenommen. Zu den schönsten Dörfern Frankreich dürfen sich besonders gut erhaltene historische Orte zählen. Es ist nach Larressingle, Fourcès, Sarrant, Lavardens und Montréal-du-Gers das sechste Dorf im Departement Gers mit dieser begehrten Auszeichnung. La Romieu mit seiner mächtigen Stiftskirche aus dem 14. Jahrhundert wurde im Rahmen der Jakobswege in das UNESCO-Welterbe aufgenommen und ist eine bedeutende Etappe der Via Podiensis, die älteste Pilgerstrecke nach Compostela. Im Dorf fallen zudem zahlreiche Katzenfiguren ins Auge, die auf die Legende von Angéline verweisen. Während einer großen Hungersnot schützte das junge Mädchen ihre Katzen davor als Dachhase verspeist zu werden. Die kleinen Raubtiere retteten wiederum den Kornspeicher des Dorfes vor einer Rattenplage.

Foto: Passerelle Mazamet

 


Veröffentlicht am: 10.02.2019

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