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Die selbst gemachte Bratwurst

... wissen wie es geht


Man macht ja heutzutage, so Lust und Laune besteht, vieles in der Küche selbst: Die Pizza anstelle einer fertigen aus dem Supermarkt. Oder das Sauerkraut, statt dies in Dosen abgefüllt zu kaufen. Und es würden sich noch viele weitere Beispiele aufzählen lassen.

Aber wie sieht es beim Thema Wurst aus? Besonders bei der Bratwurst? Da denken die wenigsten ans selber machen. Obwohl es sehr einfach ist…

Beim Bratwurst machen weiß man was drin ist

Obwohl: Dass die wenigsten Leute ans Bratwurst selber machen denken, stimmt nicht ganz. Es gibt immer mehr Menschen, besonders in Videos auf YouTube zu beobachten, die ihre Würste selber produzieren. Aber es ist immer noch eine sehr kleine Gemeinde. Der größte Vorteil, neben dem Spaß des gemeinsamen Wurstens, so es einer Gruppe geschieht: Man weiß was sich in der Wurst befindet. Sprich: Bei welchem Metzger ist das Fleisch erworben, welche Gewürze verwende ich und natürlich in den meisten Fällen: Keine künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffe.

Die Voraussetzungen

Unentbehrlich ist eine Maschine, mit der das Brät in den Darm gelangt. Ein sogenannter Wurstbefüller. Derer gibt es verschiedene im Handel zu kaufen. Von 25 Euro bis weit über 1000 Euro reicht hier die Preisspanne. Selbst die günstigsten verrichten ihren Dienst, wer jedoch vor hat öfters mal zu wursten sollte schon einen Betrag zwischen 50 und 130 Euro investieren.

Kein Fleischwolf? Kein Problem!
Natürlich muss das Fleisch auch gewolft werden. Wer keinen Fleischwolf besitzt kann sich das Fleisch auch in den meisten Metzgereien durch den Fleischwolf drehen lassen. Die Gewürzmischung am besten ebenfalls gleich mit dem Fleisch durchdrehen lassen.

Übung macht den Meister

Wer beim ersten Mal Bratwurst machen noch nicht zu 100 Prozent mit dem Wurstbefüller oder dem Abdrehen der Würste klarkommt: Keine Sorge! Ich habe mich bei meinen ersten Versuchen auch angestellt und bin immer noch am Lernen!

Selbstgemachte Bratwürste lassen sich wunderbar auf Vorrat produzieren

Die Bratwürste können nach dem Wursten problemlos eingefroren und bei Bedarf aufgetaut werden. Oder falls jemand gerne geräucherte Bratwürste mag im Grill oder Smoker geräuchert werden. Und ganz ehrlich: Für zehn Bratwürste fängt ja auch niemand das Wursten an. Darum am besten mit Freunden zusammen wursten und einen Vorrat produzieren.

Zutaten
1 kg Schweinefleisch (Schweinebauch, Schulter, Schlegel mit einem Fett-Fleisch-Verhältnis zwischen 50:50 und 40:60)
20 g Salz
2,5 g Pfeffer (gemahlen)
1 TL Piment
0,5 TL Zwiebelextrakt (flüssig)
0,5 TL Knoblauchextrakt (flüssig)
1 EL Majoran (gerebelt)
0,5 TL Muskatnuss (gemahlen)
1 EL Basilikum (gerebelt)
1 TL Kümmel (gemahlen)
2 Meter Naturdarm (Dicke nach Wunsch)

Zubereitung
Das Fleisch in kleine Stücke schneiden und alle Gewürze gut untermischen. Die Mischung durch den Fleischwolf geben – Scheibenstärke je nach gewünschter Körnigkeit der Wurst später (kleine für feine Bratwurst, große für grobe Bratwurst). Die Wurst in den Befüller geben und die Kurbel drehen, bis das Brät sichtbar ist. Nun den Darm auf den Befüllstutzen aufziehen und am Ende einen Knoten binden. Die Kurbel langsam und gleichmäßig drehen und den Darm komplett befüllen. Am Ende wieder einen Knoten binden und die Würste abdrehen.



Anja Auer betreibt mit "Die Frau am Grill" den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten ihrer Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog und ihrem YouTube-Kanal.

 


Veröffentlicht am: 21.02.2019

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