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24.03.2019

 

 


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Morgengruß von Helmut Harff: Gefährliches Wien

Ich mache mir Sorgen...

Wien ist ein sehr gefährliches Pflaster. Schön, alle Großstädte sind nicht ungefährlich, alle haben inzwischen ihre No-go-Areas. Damit meine ich nicht solche Orte wie wir sie spätestens seit Orson Wells Film "Der dritte Mann" kennen.

Ich glaube auch nicht, dass es in Wien mehr Mord und Totschlag als anderswo gibt. Ich traue Menschen, die den Wiener Dialekt sprechen, ohnehin nie etwas schlechtes zu. Und doch ist Wien da nicht nur für mich ein ganz gefährliches Pflaster. Auch die Beste Frau der Welt leidet unter dem, was die Österreichische Hauptstadt so gefährlich macht.

Daran sind übrigens die sogenannten kleinen Leute kaum schuld. Schuld sind vor allem die Habsburger, die den einstigen Vielvölkerstaat 800 Jahre regierten. Sie sorgen bis heute dafür - obwohl sie 1918 abdanken mussten - dass die Wiener so viel Geld für ein Laster ausgeben, mit dem sie auch Touristen in eine ganz perfide Falle locken.

Was ich meine? Waren Sie noch nie in Wien? Dann kennen Sie das doch. Die Gefahren sind doch nicht zu übersehen. Man versteckt die ja nicht einmal. Die Wiener sind so durchtrieben, dass sie die größten Gefahren auch noch in jedem Reiseführer anpreisen.

Sie wissen noch immer nicht, was ich meine? Haben Sie noch nie von Wiener Schnitzel, von Tafelpitz, von Erdäpfelsalat, von Kaiserschmarrn, von Apfelstrudel, von der Sachertorte, von Buchteln, Gugelhupf oder Powidltascherl gehört? All diese Gefahren werden sogar besungen, es gibt Gedichte über sie. Doch das aller gefährlichste sind die Ort, an denen all diese Gefahren lauern - die Restaurants, die Beisel und - das sind die aller schlimmsten - die Cafés. Dort umgarnt man mit einer ganz perfiden Methode - Wiener Schmäh genannt - Gäste so, dass sie die lauernden Gefahren überhaupt nicht bemerken.

Das böse Erwachen kommt dann erst am nächsten Morgen beim Gang auf die Waage. Zumindest so die Theorie, denn auch hier haben die Wiener uns Touristen im Griff. Sie haben aus den Hotels einfach alle Waagen verbannt. So sollen wir Touristen erst gar nicht merken, welchen Gefahren wir ausgesetzt sind und so auch am nächsten und übernächsten Tag in die Fallen der Wiener tappen.

Wissen Sie, was das schlimmste ist? Man tappt in Wien soooo gern in die vorhandenen Fallen. Der Grund ist ganz einfach: Alles ist so lecker, schmeckt so gut, wird auf so einmalige Art und Weise präsentiert, dass einfach niemand diesen Gefahren trotzen kann. Wenn er das doch irgendwann mal will, werden die letzten Bedenken mit Bier, Wein, Marillenschnaps oder unzähligen Kaffeespezialitäten weggespült.

Die Gefahren lauern übrigens schon hier im Parkhotel Schönbrunn**** - beim Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein gefahrvolles Frühstück. Alles andere macht ja keinen Spaß.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 26.02.2019

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