Startseite  

23.10.2019

 

 


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

Morgengruß von Helmut Harff: Alles Walzer

Der Gentleman tanzt ihn links herum

Seit gestern habe ich es von einer renommierten Wiener Tanzschule schriftlich: Ich kann Walzer tanzen. Die Urkunde werde ich demnächst so zuhause aufhängen, dass die Beste Frau der Welt die immer sehen muss.

Warum? Weil Sie mich nicht als begnadeten Walzertänzer sieht, sondern eher als Tanzbär. Und wenn ich ehrlich bin, hat sie auch recht. Ich und Walzer tanzen - da dreht sich der Johann Strauss gleich zweimal im Grab um. Allerdings habe ich - als ich vor seinem Grab stand - ihn für den Frevel auch gleich um Verzeihung gebeten.

Warum aber nun die Walzer-Versuchsstunde? Weil Wien in Opernballstimmung ist. Da dreht sich sehr vieles um den Walzer, den man dort zu meinem Unglück auch noch links herum tanzt.

So war ich gestern in der Wiener Staatsoper sehr glücklich, dass ich einerseits keinen Frack mit drückenden Lackschuhen tragen musste, es andererseits eben nicht schon hieß "Alles Walzer". Die Beste Frau der Welt - übrigens im langen knallroten Pailliettenkleid die schönste Frau des Abend - hätte wohl gern getanzt. Na so kann sie wenigstens ihre Schuhe noch weiter tragen. Ich konnte ihr ja nicht drauf steigen.

Es gab dennoch viel Walzer in der Wiener Staatsoper - bei der Generalprobe zum heutigen Wiener Opernball. Den mussten vor allem die 144 Debütantenpaare aus dem ff beherrschen.  Die zogen das erste Mal in voller Stärke in die Oper ein. Verständlich, dass alles noch etwas holprig ging. Beim fünften Versuch - der eigentlichen Generalprobe - sah das dann schon viel, viel besser  aus. Auch die jungen Damen und Herren - alle noch nicht in der Kleidung, die sie heute tragen werden - zeigten, dass auch bei ihnen gilt: Ohne Schweiß kein Preis. Den erhielten sie genau wie die Ballettstars der Wiener Staatsoper für ihren Tanz "Morgenblätter" von Johann Strauß vom begeisterten Publikum.

Die Begeisterung stieg, als zuerst Yusif Eyvazovn und dann seine Gattin, die Starsopranistin Anna Netrebko das Publikum mit ihrem Gesang in den Bann schlug. Beide sorgten bei mir für Gänsehautmomente pur. Nach dem Duett "O soave fanciulla" aus "La Boheme" von Puccini kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Mein Tipp: Wenn sie für kleines Geld einmal Wiener Opernballluft schnuppern wollen und das auch ohne den Walzer linksrum tanzen zu können, dann besuchen Sie die Generalprobe des Wiener Opernballs. Davon werden Sie noch lange schwärmen.

Ich schwärme gleich noch etwas vom Frühstück hier im Parkhotel Schönbrunn****

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück und viel Spaß beim Walzer üben.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 28.02.2019

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

Werbung

Bonuses ohne Einzahlung von onlinecasinohex.de

 

 
         
             
     
     
     

 

Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Newsletter
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet - unser Partner für WebDesign, CMS, SEO, ...
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 

Rechtliches
© 2007 - 2019 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.

Lesezeichen:
 Del.icio.us Google Bookmark Reddit