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Schlemmen im Schnee

Bergrestaurants in Serfaus-Fiss-Ladis locken Gäste mit regionalen Besonderheiten

Urlauber allerorts legen immer größeren Wert auf Nachhaltigkeit. Lebensmittel sollen regional angebaut und somit nicht weit transportiert werden.

Natürlich hat sich auch die Tiroler Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis diesen Wunsch zu Herzen genommen und achtet in ihren Gastronomie-Betrieben stark darauf, dass Nahrungsmittel verwendet werden, die von den örtlichen Bauern produziert wurden.

Diese kleinen Landwirtschaftsbetriebe sind nicht nur wichtig für die Landschaftspflege der Alpenregionen, sondern können durch ihre kleinen Strukturen artgerechte Haltung und höchste Qualität garantieren. Um sich von der Kulinarik andererorts abzugrenzen, besinnen sich die Bergrestaurants außerdem wieder auf heimische kulinarische Traditionen. Drei davon möchten wir Ihnen hier kurz vorstellen.

Leithe‘s Feinstes – Räucherspezialitäten auch zum Mitnehmen

Neben der Talstation Königsleithebahn befindet sich das Restaurant Leithe Wirt. Dort wird regional erzeugtes Fleisch noch ganz traditionell mit einer geheimen Kräutermischung gewürzt, eingesurt und anschließend in der Selchhütte neben dem Restaurant mit Buchholzspänen unter Beigabe von wildwachsenden Wacholderstauden kalt geräuchert. Dieser Räucherprozess kann bis zu mehreren Wochen dauern. Die Rindfleischprodukte werden vom Chefkoch Michael Kneist und dem Restaurantsleiter Peter Mangott in Kooperation mit der regionalen Metzgerei im Tal noch selbst gemetzgert. Die restlichen Fleischsorten werden von einem Lieferaten bezogen und stammen zu 100 Prozent aus Österreich. Die Erzeugnisse wie Speck, Osso Collo oder Salami sind lange haltbar und eignen sich hervorragend als Mitbringsel für die Liebsten zuhause. Sie können beispielweise in Form einer „Räucherkiste“ im Restaurant erworben werden. Weitere Informationen finden sich hier.

Fisser Imperial Gerste – Das fast vergessene Berg-Getreide

Die Imperial Gerste gilt als eine der ältesten kultivierten Getreidesorten der Welt und wurden schon von den Römern und Ägyptern angebaut. In den Zwischenkriegsjahren entwickelte der Fisser Bauer Karl Köck die Sorte weiter, wodurch die Fisser Imperial Geste entstand. Seitdem war sie etwas in Vergessenheit geraten. Vor einigen Jahren aber begannen ein paar Landwirte aus dem Tiroler Oberland die beinahe ausgestorbene Getreidesorte aus Restbeständen wieder anzubauen. Das Getreide ist bekannt dafür, dass es erst ab einer Höhe von 1.500 Metern besonders gut wächst. Somit eignet es sich ideal für den Anbau in den Bergen. Eine Tiroler Brauerei hat sogar ein eigenes Bier gebraut und ein Liebhaber plant die seltene Sorte mit einem eigenen Whiskey wieder aufleben zu lassen – dieser ist bereits angesetzt. In der Küche wird die Fisser Imperial Gerste unter anderem für eine originale „Fisser Gerstlsuppe“ verwendet. Weitere Informationen zur Verarbeitung finden sich hier.

Das Tiroler Grauvieh – Eine bewährte Rasse im Alpenraum

Besonders stolz ist die Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis auf die Verwendung von durchweg regionalen tierischen Produkten. Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei das Tiroler Grauvieh. Es ist eine der ältesten Rassen im Alpenraum. Als sogenannte „Doppelnutzungsrasse“ sind sowohl die Milch als auch die Fleischerzeugnisse der Tiere von höchster Qualität. Aus diesem Grund halten die heimischen Bauern fast ausschließlich diese robuste und widerstandsfähige Rasse zur Bewirtschaftung ihrer Betriebe.

Der ausgeprägte Instinkt für die eigene Futtersuche, bestehend aus Kräutern und Gräsern der Almweiden, spiegelt sich im Geschmack von Fleisch und Milch wider. Das Fleisch weißt zum Beispiel einen besonders hohen Anteil der gesundheitsfördernden Omega-3-Fettsäuren auf, die sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Milch des Tiroler Grauviehs hat durchschnittlich 3,87% Fett pro Liter und kann somit ideal zu Joghurt und Käse verarbeitet werden.

Tourismusverband Serfaus-Fiss-Ladis
Gänsackerweg 2
6534 Serfaus-Fiss-Ladis
www.serfaus-fiss-ladis.at

 


Veröffentlicht am: 09.03.2019

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