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Automobil-News vom 14. März 2019

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Wenn es um Elektrofahrzeuge geht sind zwei Punkte immer wieder relevant. Das ist zum einen die Reichweite, zum anderen die Zahl der Ladesäulen. Speziell am Letzteren hapert es auch noch deutlich. Ich habe schon mal festgestellt, dass die guten alten Parkuhren sicher die Möglichkeit geboten hätten, zusätzlich einen Elektoautoladepunkt zu schaffen.

Eine ähnliche Idee, allerdings nicht mit Parkuhren, hat eine Forschungskooperation der Hoch-schule Koblenz und der Energieversorgung Mittelrhein (evm). Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Elektromobilität dank neuer Ladeinfrastruktur-Technologie in Fahrt zu bringen. Kommunen und Unternehmen beschäftigen sich mit der Frage, wie die notwendige Ladeinfrastruktur für Bürger, Kunden und Mitarbeiter ausgebaut werden kann. Der Aufwand und die Kosten für den notwendigen Tiefbau sind häufig eine Hemmschwelle. Hier setzt die Idee an, Straßenlaternen als Ladestation zu nutzen. Nach wenigen Monaten Entwicklung haben die Forschungspartner nun einen ersten Prototyp vorgestellt.

Die Idee, die bestehende Infrastruktur von Straßenlaternen zum Laden von Fahrzeugen zu nutzen, ist nicht neu. Doch die bereits erhältlichen Lösungen für das Laden an Straßenlaternen haben sich auf dem Markt bisher nicht durchgesetzt. Das Kooperationsteam sieht den Grund hierfür vor allem in der langen Ladedauer, die bei den bestehenden Konzepten benötigt wird. Der Prototyp zeigt, dass es auch anders geht: Mit einer Ladegeschwindigkeit, die sonst nur Schnell-Ladesäulen bieten, kann unter den richtigen Voraussetzungen auch an Straßenlaternen oder den Laternenmasten auf Betriebshöfen geladen werden.

Durch die neue Technik verkürzt sich die Ladezeit deutlich: Mit jeder Minute Ladezeit lädt man etwa drei Kilometer Reichweite auf, so dass das Vollladen je nach Auto in knapp zwei Stunden erledigt sein kann. „Damit könnten zukünftig E-Autos öfter mal eben auf dem Parkplatz beim Discounter oder auf dem Mitarbei-terparkplatz beim Arbeitgeber aufgeladen werden. Das wäre vergleichbar mit dem Laden eines Smartphones, wie es inzwischen auch an vielen öffentlichen Orten möglich ist“, so Projektleiter Prof. Dr. Johannes Stolz aus dem Fachbereich Ingenieurwesen der Hochschule Koblenz.

Student Domenic Frank, der derzeit im Masterstudiengang Systemtechnik seine Abschlussarbeit über dieses Projekt schreibt, erklärte die Fortschritte, die Entwicklung des Prototyps sowie die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Konzepts hin zu einer praktischen Realisierung im städtischen Netz.

Den kompletten Beitrag können Sie auch nachhören oder downloaden unter: www.was-audio.de/aanews/autonews20190313_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 13.03.2019

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