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15.12.2019

 

 


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Morgengruß von Helmut Harff: Komische Briten

… vor allem im House of Commons



Dass die Briten anders ticken als wir, das ist nun wirklich nichts neues. Das die Briten nichts mehr schätzen als ihre Traditionen ist ebenso bekannt. Darüber kann man die Nase rümpfen.

Ich habe in der letzten Zeit mich eher über die Briten und ihre Macken amüsiert. Ja, es geht – wie sollte es in dieser Zeit auch anders sein – um den Brexit. Eigentlich geht es um die Palmentarier und das House of Commons. Im Britischen Unterhaus stimmt man fast im Halbstundentakt über alle möglichen Varianten zum Umgang mit dem Brexit, den Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union ab.

All das, was da läuft, begreift ohnehin kaum noch jemand und doch sorgt es bei mir wahlweise für Kopfschütteln oder ungläubiges Staunen. Das wird allerdings von der Realsatire überlagert, die der Fernsehsender Phönix Tag für Tag sendet. Ich glaube, es war nicht nie so billig – der Gebührenzahler dankt – eine stundenlange Satiresendung auszustrahlen.

Was mich amüsiert? Das, was da im House of Commons passiert. Da gibt es beispielsweise  den Speaker, vergleichbar mit dem Bundestagspräsidenten, der aber überhaupt nichts von Wolfgang Schäuble hat. Der Brite John Bercow erinnert mich viel mehr an den legendären US-Boxring-Sprecher Michael Buffer. Beide werden wohl wegen ihres Sprechs lange in Erinnerung bleiben. Will man das als Präsident eines Parlaments?

Auch so ziemlich alles, was da im Britischen Unterhaus abläuft, ist zumindest für mich eher komisch. Vieles davon ist eigentlich gar nicht gesetzlich festgelegt. Es reicht, dass es Tradition ist. So wird nicht geklatscht, aber auf andere Art und Weise seine Zustimmung oder Ablehnung deutlich gemacht. Was erwachsene Menschen so alles machen, nur um der Tradition zu genügen.

Eines finde ich aber wirklich spannend. Das House of Commons sieht immer recht gut gefüllt aus, ganz im Gegenteil zum Deutschen Bundestag. Der Grund ist ganz einfach: Die Plätze reichen nur für rund die Hälfte der Abgeordneten. Der Rest muss schlicht stehen. Es gibt auch keine wirklich feste Sitzordnung. Das ist doch mal eine Idee für unseren Bundestag.

Doch ehrlich, irgendwann könnten sich die Briten mal entscheiden, was sie wirklich wollen. Abwarten und Tee trinken ist auch eine schöne Tradition, aber wenig zielführend.

Das ist allerdings nicht der Grund, warum ich lieber Kaffee trinke.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück – vielleicht very british.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 14.03.2019

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