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23.05.2019

 

 


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Das alles ist Senegal

... ein (fast) unbekanntes Land

Senegal gehört zu den am besten touristisch erschlossenen Ländern Westafrikas und bietet ideale Bedingungen für einen erlebnisreichen und doch entspannenden Urlaub.

Senegal ist nur 5-6 Flugstunden von Europa entfernt und kann ohne Visum nur mit einem noch 6 Monate gültigen Reisepasse erreicht werden.

Viele gute Gründe für eine Reise in den Senegal

Der Senegal ist schön, farbenfreudig, vielseitig, ungeordnet. Es brodelt und wimmelt hier, alles ist in Bewegung, jeder erfindet, improvisiert, schlägt sich durch. Das Land ist voller Gerüche, die Menschen lächeln … der Senegal ist lebendig.

Über das Wetter spricht man hier nicht, denn es ist das ganze Jahr über schön. Niemand schaut sich eine Vorhersage an, das Wetter morgen gleicht dem von gestern, das ist kein Thema für ein Gespräch.

Und dann sind da die Farben: die des Meeres und des Himmels, der Bougainvilleas, der weiten Boubous, der Pirogen und der Karren, der Baobabblätter, des Laterit, der Hauswände auf der Insel Gorée und in Saint-Louis', der Mangroven, der Glanzstare ...

Wir hier im Senegal haben viele Fehler: wir sind aufschneiderisch und ein wenig schlitzohrig; wir halten uns nicht gerne an Regeln und sind weder gut organisiert noch vorausschauend; wir reden viel und gerne, legen Wert auf schöne Kleider und einen fetten Hammel zum Opferfest. Deshalb geht es oft etwas chaotisch zu: die Busse fahren nicht immer pünktlich ab, Taxis können eine Panne haben, es ist schwer etwas präzise im Voraus zu planen, das Unvorhergesehene ist eher die Regel. Aber wir sind nett. Nie würde man jemanden im Stich lassen, man wird eine Lösung finden, das ist gar keine Frage. Man wird Dich einladen, man wird Dir die Familie vorstellen, Du wirst unsere Mahlzeit teilen und dann mit unseren Freunden einen Tee trinken. Und nie wird man Dich vergessen, noch Jahre später wird man sich an Dich erinnern.

Brodelndes Leben



Hier findet das Leben draußen statt - und da gibt es immer etwas zu sehen. Postieren Sie sich auf einem Trottoir in Dakar, vorzugsweise im Schatten, und schauen Sie einfach zu – Sie werden nicht mehr wegzubewegen sein. Menschen überall: junge und alte, Angestellte mit Krawatte, schön gekleidete junge Mädchen, Frauen mit einem Korb Fische auf dem Kopf, ein Mann der Radkappen im Stau verkauft, ein anderer, der ein Schaf mit sich führt. Und ein junger, ölverschmierter Mechanikerlehrling, der einen Geländewagen zu starten versucht, Arbeiter, die Ziegel auf dem Trottoir aufschichten, ein überladener Handkarren voller Melonen, ein Ray-Ban-Verkäufer, ein Blinder an der Hand eines Kindes. Es brodelt, es lebt, es ist voller Gerüche.

Es gibt so viel zu tun

Sie haben genug von Palmen und Strand - keine Angst, es gibt viel Anderes zu tun: eine Fahrt in der Piroge durch das Labyrinth der Flussarme (Bolongs) im Mündungsgebiet des Saloum, Hochseeangeln, eine Fahrt mit dem Geländerad durch die Reisfelder der Casamance oder in der Pferdekalesche durch die Altstadt von Saint-Louis, eine Tour mit dem Boot den Senegal-Strom flussaufwärts bis nach Podor, mit dem Quad über den Strand des Lac Rose, ein Dromedar-Ritt in der Loumpoul-Wüste, Baumklettern auf Baobabs in Sindia; in Palmarin Hyänen, auf dem Gambia-Strom Nilpferde oder im Djoudj abertausende Vögel beobachten, die einsamen Dörfer des Landes der Bassari besuchen …

Und vor allem die Menschen kennenlernen, die Sie begrüßen, die Sie anlächeln.

Eine wirkliche Demokratie

Der Senegal ist, wie Deutschland, wie Frankreich, eine richtige Demokratie. Eigentlich ist immer Wahlkampf, Politiker halten Versammlungen ab und machen viele Versprechungen, man geht in Ruhe zur Wahl. Und danach verbringt man die Zeit damit die gerade Gewählten zu kritisieren. Man liest begierig die Zeitungen, vor allem die voller Gerüchte, man diskutiert, man ändert die Welt am Zeitungskiosk oder im Fernbus. Wir sind heute bei unserem 4. Staatspräsident – und alle wurden demokratisch gewählt.

Ebola gibt es nicht

Es traten hier weniger Fälle von Ebola auf als in den USA oder in Spanien. Vor einigen Monaten gab es den Fall eines jungen Mannes aus Guinea, der behandelt und geheilt wurde. Der Senegal hat ein ausgezeichnetes Gesundheitswesen, die Behandlung ansteckender Krankheiten ist geordnet, die Ärzte sind kompetent und die Krankenhäuser gut ausgerüstet. Am Flughafen wird man bei der Ankunft Ihre Temperatur nehmen, als Vorsichtsmaßnahme.

Hier sind keine Gotteskrieger



Hier gibt es keinen islamischer Staat, Al Kaida oder andere Terroristen, die vergewaltigen, plündern und töten im Namen eines vermeintlichen Gotteswortes.

Hier haben wir Muslime, Christen und Menschen, die etwas mystische Dinge glauben. Alles vermischt sich ein wenig, sogar innerhalb einer Familie, der Talisman findet sich neben einem Rosenkranz. Die Moscheen dienen dem Gebet, nicht der Indoktrinierung junger Menschen, Kathedralen und Kirchen sind am Sonntag voll, die Frauen sind nicht verschleiert, man darf Bier trinken und Schweinefleisch essen, wenn man Lust dazu hat. Der Imam besucht den Priester, Friedhöfe können gemeinsam genutzt werden. Nachtclubs und Cafés sind stark besucht an Samstag Abenden. Die Republik ist laizistisch.

Der Senegal liegt im Zentrum der Welt

Mit seiner Lage am westlichsten Zipfel Afrikas, nur einige Stunden von Europa und Brasilien entfernt, ist der Senegal privilegiert. Daher kommen die Menschen von überall her, mischen sich, begegnen sich und das ist gut so.
Alle Agenturen der Vereinten Nationen, alle Entwicklungshilfeorganisationen sind hier vertreten. Das hilft uns zwar nicht unbedingt weiter, aber die großen Wagen mit Klimaanlage fahren vorbei und sind schön anzuschauen.
Hier leben Libanesen, Europäer, Menschen aus Guinea, Mali, Mauretanien, von den Capverden und der Elfenbeinküste, aus Kanada, China, Russland, der Türkei, Amerikaner... Und letztere hetzen nicht die Einen gegen die Anderen auf, denn wir haben kein Öl oder große mineralische Bodenschätze.

Und weiterhin ...

... kann man Zigaretten einzeln kaufen, das ist praktisch, denn so kann man das Rauchen reduzieren oder wenn man nur noch einige wenige Münzen übrig hat. Dasselbe gilt für Kaffeekapseln, für Bonbons, Zucker, ...

... gibt es Großprojekte, die, wie überall auch, nicht sehr nützlich sind, aber darüber wird im Fernsehen gesprochen: man hatte die Strategie des forcierten Wachstums, jetzt ist es der Entwicklungsplan Senegal. Die Entwicklung ging vielleicht nicht ganz in die richtige Richtung ...

... haben wir hier den wirklichen Wechselstrom: er kommt und geht nach eigenen Gesetzlichkeiten; man kann ihn mit dem Linienbusverkehr vergleichen. Der Energieminister hat kürzlich angekündigt, wie schon seine Vorgänger der letzten zehn Jahre, dass dies bald nur noch eine vage Erinnerung sein werde. Wir glauben natürlich fest daran.

… gibt es keinen MacDonald. Anstelle dessen kann man ein köstliches tieb u dien  (oder Thieboudienne, Fisch mit Reis) zum gleichen Preis in einer Straßenküche bekommen, oder mafé (Erdnusssoße), ein Huhn yassa, eine Kandja-Suppe … Die Speisekarte ist köstlich und reichhaltig.

… spricht man gut Französisch, das ist normal, denn wir leben in einer ehemaligen französischen Kolonie; es gibt natürlich einige Nuancen, aber Ihr Schulfranzösisch wird verstanden: man sagt angueul wenn man von einer Kreuzung spricht (angle = Ecke), man kauft moussoirs (mouchoirs – Taschentücher) in der bitik (boutique), man dure (durer = dauern) wenn man schon lange da ist und man sagt grawoul (grave = schlimm), weil nichts wirklich sehr schlimm ist.

Der Senegal genießt einen legendären Ruf für seine Kultur des Gebens und des Empfangens. Sein touristisches Potential ist enorm und er bietet ein vielfältiges Produktangebot. Sein süßes Leben, die Schönheit seiner Landschaften, seine Kultur, sein traditionelles wie auch sein modernes Kunsthandwerk lassen den Senegal zu einem Hafen der Ruhe werden. Bestimmte touristische Regionen lassen sich leicht an ihrem Potenzial erkennen.

Dazu gehören:
Die Region um Thiès

...wo der « industrielle » Tourismus entlang der 80km entfernten Petite Côte bereits eine wichtige Rolle spielt (Thalassotherapie, Badeferien, Yachturlaub, Sportfischen, Golf).

Die Region der Niayes
...wo der Lac Rose liegt, 40 km von Dakar entfernt, der seinen Namen der unwirklichen Farbe seines Wassers verdankt, dass mit mineralischen Salzen und Algen angereichert ist, und seinen Dünen feinsten Sandes.

Die Region Fatick
...ein wichtiges Zentrum in Bereichen wie dem Ökotourismus. Der Delta-du-Saloum Nationalpark befindet sich im Flußdelta von Saloum und Sine, 150 km südöstlich von Dakar, in einer außergewöhnliche Umwelt, in der Wasser und Erde sich vermischen, die reich ist durch die Lebensweisheit ihrer Bewohner, ihrer Mangroven-Pflanzenwelt und durch ihre große Dichte an Meeres- und Süßwasservögeln.

Die Region von Saint-Louis
...mit einer 200 km langen Küste feinen Sandstrands. Der Nationalparks Gandiole und Langue de Barbarie und der Vogelpark DJOUDJ bilden mit ihrem Reichtum an historischen Traditionen und Naturwundern eine Hauptachse der Tourismusentwicklung. Der Süden besitzt, zusätzlich zu seinen Bademöglichkeiten, auch großes touristisches Potential, wenn es um die Entdeckung von Kultur und Natur geht.

Die Casamance
... hier befindet sich die touristische Region des Senegals, wo man die größte Dichte lokaler Ethnien antrifft. Der Südosten mit dem Niokolo-Koba Nationalpark, 550 km östlich von Dakar, ist ein Refugium für das Leben in der Wildnis und die großen Raubtiere Afrikas und stellt mit seinen Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit ein wichtiges Potential in Bereichen wie der Jagd, Wanderungen in der Natur oder dem Kulturtourismus.

Geographische Einordnung

Senegal ist das westlichste Land Afrikas am Atlantischen Ozean. Es bildet den Übergang der Sahelzone zu den Tropen. Östliches Nachbarland ist Mali. Im Norden grenzt der Senegal mit dem Grenzfluss Senegal an Mauretanien und im Süden an Guinea und Guinea - Bissau. Senegal umschließt Gambia vollständig.

Klima
Tropisches Klima mit einer Regenzeit von Mai bis November und einer Trockenperiode von Dezember bis Mai, mit dem heißen trockenen Nordostpassat und dem Harmattan, der heiße Luft aus der Sahara bringt. Die jährliche Niederschlagsmenge variiert von 1.500 mm im Norden bis 500 mm im Osten. Die Temperatur in Dakar schwankt zwischen18 - 26 °C im Januar und 24 - 32 °C im Juli. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis Mai.

Straßen
Senegal besitzt eines des besten Straßennetze Westafrikas mit einer Autobahn und guten Teerstraßen und in die Trockenzeit gut befahrbaren Pisten.

Medizinische Hinweise
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz : Tetanus, Diphtherien, Polio und Hepatitis A
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird verlangt bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet heraus.
Ganzjährig besteht Malariarisiko. Neben den unerlässlichen medikamentösen Prophylaxe zur Malariavorbeugung ist der Schutz von Mückenstichen mit angepasster  Kleidung ,Verwendung von Mücken abweisenden Hautmitteln angeraten.

Wasser
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen. Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet. Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.

Netzspannung
220 V, 50 Hz

Religion
Die offizielle Religion ist der Islam (94 % Sunniten), wenige Christen, Anhänger von Naturreligionen

Sprachen
Offizielle Amtssprache ist Französisch, außerdem existieren die Nationalsprachen Wolof, Serer, Diola, Malinke, Pulaar und Soninké

Währung
FCFA (1 Euro = 6.555,957 FCFA)

 


Veröffentlicht am: 21.03.2019

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