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Morgengruß von Helmut Harff: Leselust

… beginnt sehr früh

Heute ist der International Children’s Book Day, oder auf deutsch der Internationale Kinderbuchtag. Ich finde es toll, dass es so einen Tag gibt. Wobei, eigentlich sollte der ganz schnell überflüssig werden, denn Kinder und Bücher, das gehört für mich einfach zusammen.

Der Internationale Kinderbuchtag  - so ist bei Wikipedia zu erfahren - ist ein internationaler Aktionstag, der die Freude am Lesen unterstützen und das Interesse an Kinder- und Jugendliteratur fördern soll. Er wird seit dem Jahr 1967 jährlich am 2. April, dem Geburtstag des bekannten Dichters und Schriftstellers Hans Christian Andersen, begangen. Wobei ich Andersen, auch wenn er als Märchendichter gilt, weniger als Kinderbuchautor auf dem Schirm habe.

Doch zur Sache: Ich bin überzeugt davon, dass man, genauer gesagt, dass Frau die Leselust ihres Nachwuchses schon wecken kann, während noch ihr Bauch an Umfang zunimmt. Genau wie Ungeborene auf gute oder schlechte Laune der werdenden Mutter reagieren, wie sie auf Musik reagieren, werden sie sicherlich auch darauf reagieren, wenn Mama ließt. Das ändert sich sicherlich auch nach der Geburt nicht. Hier betritt dann auch der Vater die Lesebühne.

Bücher,  die gehören einfach zum Kind sein, zum groß und klug werden dazu. Kindern Bücher vorzuenthalten gefährdet für mich das Kindeswohl. Kinder brauchen einfach Bücher. Ich wäre beispielsweise auch dafür, die Mehrwertsteuer auf Kinderbücher zu streichen um so noch mehr Eltern zu ermöglichen, ihre Kinder mit Büchern zu versorgen.

Es beginnt mit allerersten einfachen Bilderbüchern, mit dem gemeinsamen Entdecken des Buches und mit Vorlesen. Hier sind alle gefragt, die mit dem Nachwuchs zu tun haben. Kinder können sicherlich zu viel Spielzeug haben, man kann ihnen vielleicht zu früh ein Handy oder einen Computer zugänglich machen. Für Bücher trifft das garantiert nicht zu.

Mein Neffe – ein Emil - wird das erste Buch, was er von mir bekam, sicherlich erst in einigen Jahren lesen können – es war bei dem Namen logischer Weise „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner. Das ist auch egal, seit dem ist seine Bücherkiste deutlich angewachsen.

Wenn ich mich an meine eigene Kindheit erinnere, so habe ich mich schon sehr früh mit meinen Büchern irgendwo hin verkrümelt. Zuerst waren sie mein Begleiter auf dem Nachttopf, später las ich mit der Taschenlampe unter dem Bett. Das führte dann dazu, dass ich heute zum Großabnehmer von Ikea-Regalen wurde, um meine Bücher unterzubringen.

Dass die so arg gescholtene Jugend von heute – die war schon immer gaaaanz schrecklich – nicht nur am Computer sitzt oder mit dem Handy in der Hand rum läuft, kann man auf jeder Buchmesse sehen. Sicherlich könnten es immer noch mehr sein. Ich bejubel jedes Mädchen, jeden Jungen, der sich auf so einer Buchmesse umsieht, der entweder schon gern ließt oder das Buch gerade für sich entdeckt.

Lesen bildet nicht nur, lesen macht mit einem etwas. So ein Buch in die Hand zu nehmen, ist ein intellektuelles, aber auch ein haptisches, ein sinnliches Erlebnis. Wenn ein Kind damit aufwächst, hat es sicherlich nicht den schlechtesten Start ins Leben.

Es ist bald Ostern, warum nicht auch ein Buch ins Osternest legen. Es ist auch kein Weltuntergang, wenn man irgendwann sieht, dass das mit Schokoladenfingern gelesen wurde.

Es gibt nur wenige Gründe nicht zu lesen. Eines ist das gemeinsame Frühstück.

Ich wünsche ihnen ein genussvolles Frühstück und den richtigen Griff ins Bücherregal.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 02.04.2019

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