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Die Kunststädte der Wallonie

Citytrips: Lüttich, Namur, Charleroi, Mons, Tournai

Die fünf Kunststädte der Wallonieliegen auf einer leicht geschwungenen Linie: Lüttich im Osten, Namur, Charleroi, Mons und schließlich Tournai im Westen bieten Historie und moderne Urbanität, dazu Museen, Theater, Konzerte, Boutiquen, Läden, Cafés und Restaurants.

Die Feurige und die Charmante


Die „feurige Stadt“ Lüttich bezaubert durch ihren besonderen Charme und ihr Temperament. Ihre Bewohner gelten als gastfreundlich, warmherzig und unternehmungslustig. Im Lütticher Kunstmuseum La Boverie eröffnet am 22. November 2019 die Ausstellung „Das ist kein Körper. Hyperrealistische Skulptur“.
Namur, die charmante Hauptstadt der Wallonie, liegt am Zusammenfluss von Sambre und Maas. Ihr Zentrum mit Gassen und Plätzen und das Ufer der Maas laden zum Bummeln ein. Architektonische Juwelen sind zu entdecken, und die Zitadelle über der Stadt gehört zu den größten Festungen Europas. Vom 30. Mai bis 1. Juni findet das Festival „Namur en Mai“ statt. 

UNESCO bis Streetart


Mons war 2015 Kulturhauptstadt Europas und hat den Schwung mitgenommen. Im Kunstmuseum BAM ist bis 2. Juni 2019 die Schau „Giorgio de Chirico. Zu den Ursprüngen des belgischen Surrealismus“ über einen wichtigensurrealistischen Maler zu sehen, der unter anderem Magritte beeinflusste. Auch die Biennale Mons läuft noch bis Juni 2019. Darüber hinaus bietet Mons UNESCO-Welterbestätten wie den Belfried, das ehemalige Bergwerk Grand Hornu oder die jungsteinzeitlichen Feuersteinminen Silex`s.

Charleroi war lange Zeit das Synonym für Halden, Hochöfen und industriellen Niedergang. Heute ist die Stadt im Wandel und präsentiert sich als Ziel für urbane Entdecker. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Neugestaltung der Uferpromenade entlang der Sambre, die zum Bummeln und Verweilen einlädt, ebenso einStreetart-Parcours.

Tournai ist die zweitälteste StadtBelgiens. Der älteste Belfried Belgiens, der stolz über der Stadt wacht, und die Kathedrale Notre-Dame sind mittelalterliche Zeugen der Geschichte und zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die Halle aux Draps und die Pont des Trous sind sehenswert, ebenso die vielen beeindruckenden Jugendstilgebäude der Stadt.

Zu jeder der fünf Städtegibt es eine kompakte Broschüre zum Download.

Foto: Die Grand Place von Mons© VisitMons-Gregory Mathelot

 


Veröffentlicht am: 06.04.2019

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