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Urlaubszeit ist Badezeit

Das Schwimmen zählt für Mediziner und Fachleute eindeutig zu den gesündesten Sportarten. Beim Schwimmen wird die gesamte Muskulatur beansprucht, das Herz-Kreislaufsystem trainiert und die Koordination sowie die kontrollierte Atmung geübt. Darüber hinaus entlastet der Auftrieb des Wassers das Skelett, so dass Schwimmen ein umfassendes und gelenkschonendes Muskel- und Ausdauertraining darstellt.

Leider gibt es auch hier eine Kehrseite der Medaille. Jährlich ertrinken in Deutschland laut DLRG etwa 500 Menschen; in ganz Europa sind es sogar mehr als 20.000. Ob im Schwimmbad, am heimischen Badesee oder im offenen Meer: Schwimmen will gelernt sein. Aber auch geübte Schwimmer sollten sich immer über Risiken und Gefahren bewusst sein, die das Wasser birgt. ARAG Experten geben Tipps und weisen auf einige Gerichtsurteile rund ums Schwimmen hin.
 
Die Sommerferien stehen vor der Tür, die Vorfreude auf die schönsten Wochen des Jahres kann kaum größer sein. Urlaub, das heißt für die meisten Deutschen, „Sommer, Sonne, Meer“. Aber gerade in der Urlaubslaune wird das Gefahrenpotenzial eines Strandurlaubes oft unterschätzt. Im offenen Meer kann es immer zu gefährlichen Unterströmungen kommen. Diese entstehen zum Beispiel, wenn das zurücklaufende Wasser mit dem auflaufenden Wasser Verwirbelungen bildet. Solche Strömungen sind unsichtbar und können auch für geübte Schwimmer lebensgefährlich sein. Erfahrungen zeigen sogar, dass ungeübte Schwimmer wegen ihrer respektvolleren Haltung dem offenen Meer gegenüber seltener in Gefahr geraten als solche, die sich selbst für gute Schwimmer halten. Eine Gruppe ist sogar besonders gefährdet: Selbsternannte Retter! Jeder zehnte Retter kommt durch unüberlegte Aktionen ums Leben. Man gefährdet sich zusätzlich, wenn man allein retten will, ohne vorher eine Rettungskette (Notruf, Rettungswacht, Abstimmung mit anderen Strandbesuchern) in Gang zu setzen. Rettungsversuche sollten möglichst nur mit anderen Menschen am Strand, mit Auftriebskörpern und nur wenn man sich dies körperlich zutraut unternommen werden.
 
Das Urteil:
Auch in einem Hotelschwimmbad können Gefahren lauern – wenn auch andere als im offenen Meer. Eine Frau musste nach dem Schwimmen feststellen, dass sich aufgrund des Chlorzusatzes ihre Haare grün verfärbt hatten. Zu Hause angekommen machte Sie prompt eine Reiseminderung geltend – das aufgerufene Amtsgericht sprach ihr immerhin 10 Prozent zu, machte aber deutlich, dass der Schwimmerin ein Mitverschulden anzulasten sei, da sie keine Bademütze genutzt habe, erläutern ARAG Experten  (AG Bad Homburg Az.: 2 C 109/97-10).

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Veröffentlicht am: 23.06.2009

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