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Morgengruß von Helmut Harff: Schöner Wohnen

… ein immerwährender Traum

Schöner Wohnen – unter kaum einem Begriff versteht wohl jeder etwas anderes. Sieht man sich um, so  ist eigentlich jeder irgendwie anders eingerichtet. Jeder hat einen anderen Wohnstil, jeder hat seinen ganz persönlichen Begriff von schönem Wohnen.

Wenn man mal genau hinsieht, so trifft das auf den Superreichen, auf den Schöngeist, auf den, der gern als bildungsfern bezeichnet wird, auf den Aussteiger  und sogar – auch wenn das etwas absurd klingt – auf den Wohnungslosen zu. Das heißt ja nicht unbedingt, dass jeder auch so lebt, so eingerichtet ist, wie er sich das vorstellt. Viele Zeitschriften und andere Publikationen, die ganze Bibliotheken füllen, zeigen, wie andere Leute leben, welchen Stil sie pflegen. Sie zeigen aber auch, wie man selber wohnen könnte, selbst wenn das Konto nicht gerade überläuft.

In der Tat ist es so, dass der eigene Wohnstil nicht viel mit der Höhe des Kontostandes zu tun hat. Zugegeben, vieles, was als besonders stilvoll angeboten ist, lässt beim Preis jeden Stil vermissen. Doch man muss ja nicht in einem Design-Museum, in einer Design-Galerie wohnen. Ob so eine Einrichtung mit Stil zu tun hat, darf in vielen Fällen bezweifelt werden. Früher wurde so eine zur Schaustellung des Reichtums als neureich bezeichnet. Heute sorgen vielfach Innenarchitekten dafür, dass die Grenzen des Erträglichen nicht überschritten werden. Man merkt jedoch schnell, ob sich jemand in den eigenen vier Wänden so richtig wohl fühlt oder nicht.

Doch mit dem Wohnstil ist es wie mit dem Kleiderstil, der ändert sich – wenn auch nicht so schnell wie die Mode. Doch mal ehrlich, wer will schon mit 30, wie mit 20 Jahren, mit 50 so wie mit 30 Jahren wohnen. Der Wohnstil ändert sich, er ist dem Zeitgeist und damit Moden unterworfen. Auch die familiäre Situation hat massiven Einfluss auf das, was wir als schönes Wohnen ansehen. Als Student sieht die Wohnwelt eben anders als der von Eltern oder als reifer Single aus.

Und doch, es gibt so Dinge, die sich durch das Wohnen ziehen. Die einen mögen es kuschlig, plüschig. Überall muss es dekoriert sein. Andere wohnen ihr Leben lang eher clean, sachlich, fast steril. Hier gilt eben wie kaum noch wo im Leben, dass jeder nach seiner Fasson selig werden kann. Niemand macht Vorschriften, wie man sich einrichtet – zumindest so lange man niemand anderes damit schadet. Es kann höchstens passieren, dass einige Leute nicht mehr zu Besuch kommen. Die bekommen vielleicht Augenherpes oder sind schlicht von Neid zerfressen.

Ich sehe mir gern andere Wohnungen an, lasse mich auch gern inspirieren. Manchmal wundere ich mich über andere Wohnstile, manchmal bewundere ich die. Vielfach frage ich mich aber schon, was Menschen reitet, sich gerade in so einer Einrichtung wohl zu fühlen. Doch wie gesagt, das ist nun wirklich Privatsache.

Ach ja, ich liebe es, wenn die Räume viel Platz für Bewegung, für die Augen lassen. Ich liebe flache Möbel und ich liebe den Stilmix. Altes neben neues, wuchtiges neben zartem – das ist, was ich liebe. Dabei soll eine Klammer, eben ein Stil erkennbar sein – zumindest für mich. Auch Deko gehört dazu. Auch hier gilt – altes neben neuem, ungewöhnliches, neben profanem.

Ach ja, heute ist übriges der Welttag des Designs. Der wurde 2006 eingeführt und zunächst in den USA begangen. Getragen wird dieser Tag von der dortigen AIGA, der Berufsvereinigung der US-Designer.

So, jetzt gibt es Frühstück. Dazu kommt englisches Steinzeug auf den Tisch, der einst ein Filmrequisit war und auf dem ein 100 Jahre altes Tischtuch liegt. Das Besteck hat seine Wurzeln im Bauhaus und der Brötchenkorb stammt aus dem Senegal. Die Brötchen sind vom Bäcker um die Ecke designt worden.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 27.04.2019

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