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21.10.2020

 

 

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Ottmar Hörl lässt Beethoven lächeln

Kunstinstallation in Bonn eröffnet


Mit über 700 Beethoven-Statuen wurde heute auf dem Bonner Münsterplatz eine aufsehenerregende Kunstinstallation des renommierten Konzeptkünstlers Ottmar Hörl zu Ludwig van Beethoven eröffnet. Initiiert wurde das Projekt aus Anlass des bevorstehenden 250. Geburtstages des Komponisten von der Bürgeraktion UNSER LUDWIG.

Träger sind der Kulturverein BÜRGER FÜR BEETHOVEN und der Zusammenschluss der Geschäftsleute in der Bonner Innenstadt city marketing bonn e.V. in Zusammenarbeit mit der Beethoven-Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020. Der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die Aktion hatte schon im Vorfeld großes Aufsehen erregt, weil die serielle etwa ein Meter große Beethoven-Skulptur einen lächelnden Komponisten zeigt und damit einen Kontrapunkt zum gängigen Beethoven-Bild setzt. Der Bildhauer Ottmar Hörl will damit die Menschen zum Umdenken bewegen: „Mir geht es um einen Impuls zur Kommunikation, der Menschen Freude machen soll und sie einlädt, sich neu auf Beethoven einzulassen. Dabei sind alle, die mit der Installation in Berührung kommen, Teil des Projektes.“

Die Installation mit dem Titel „Ludwig van Beethoven – Ode an die Freude“ ist vom 17. Mai bis zum 2. Juni auf über 1000 qm zu Füßen des 1845 eingeweihten weltbekannten Beethoven-Denkmals auf dem Bonner Münsterplatz zu sehen. Beethoven ist in Bonn nicht nur geboren, sondern hat in der Stadt 22 Jahre gelebt und gearbeitet – länger als Mozart in Salzburg.

Die Beethoven-Skulpturen von Hörl haben in Anlehnung an das historische Beethoven-Denkmal überwiegend die Farbe Grün, sind aber auch mit Bezug auf das Beethoven-Jubiläum 2020 als „Gold-Edition“ hergestellt.

Bisher wurden aus der Bürgerschaft bereits über 1.250 Patenschaften für die Statuen übernommen. Die Paten haben für 300 Euro eine der Skulpturen erworben, die nach Ende der Installation in ihren Besitz übergeht. Der Ansturm hat die Erwartung der Initiatoren bei weitem übertroffen. „Nur durch den ehrenamtlichen Einsatz unserer beiden Vereine – city-marketing bonn und Bürger für Beethoven – ist ein solches Spektakel überhaupt möglich geworden“, freut sich Karina Kröber, Vorstandsvorsitzende des city-marketing bonn.

Stephan Eisel sieht als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Ursache des Erfolgs darin, dass „mit dem lächelnden Ludwig das Klischee des mit dem Schicksal hadernden grimmigen Komponisten in Frage gestellt wird. Die Menschen spüren, dass diese einseitige Wahrnahme Beethoven nicht gerecht wird. Beethoven war eben auch ein lebensfroher, den Menschen zugewandter Künstler mit viel Humor und Mutterwitz. Das zeigen auch viele seiner Kompositionen, die von innerer Heiterkeit getragen sind.“

Die Beethoven-Installation wird in der Zeit bis zum 2. Juni von vielfältigen Aktionen begleitet. Dazu gehört am 18. Mai eine Kundgebung der überparteilichen Europabewegung PULSE OF EUROPE unter dem Motto „Wir feiern Europa“, das auch darauf Bezug nimmt, dass Beethovens „Ode an die Freude“ seit 1985 die offizielle Hymne der europäischen Union ist. Am 19. Mai ist ein Flashmob „Unser Ludwig“ vorgesehen. Am 25. Mai besuchen Träger des Namens van Beethoven, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN aus Flandern nach Bonn eingeladen haben, die Installation. Am 26. Mai spielt die Bonner Pianistin Susanne Kessel Uraufführungen von Werken, die profilierte zeitgenössische Komponisten eigens für die Kunstinstallation geschrieben haben. Bei einem täglichen Musikprogramm sind u. a. auch Kompositionen zu hören, die Beethoven in Bonn geschrieben hat.

Aktuelle Information zur Kunstinstallation und dem Begleitprogramm finden sich unter www.unser-ludwig.de. Dort können auch bis zum 7. Juni durch Patenschaften in der Höhe von 300 Euro die Beethoven-Figuren erworben werden. Danach steigt der Preis auf 350 Euro. Es gibt keine zahlenmäßige Begrenzung, Die signierten Statuen (600 Euro, ab dem 7. Juni 700 Euro) sind auf 75 Exemplare pro Farbe limitiert.

Foto: Randolf Bunge

 


Veröffentlicht am: 19.05.2019

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