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So köstlich schmeckt die Welt

Die Deutschen freuen sich immer wieder über neue Geschmackserlebnisse

Die Vielfalt an Obst und Gemüse ist hierzulande riesig – und sie wächst weiter. Längst haben wir uns daran gewöhnt, Früchte aus aller Welt zu bekommen. Eine der ersten war die Banane. Als der Hamburger Fruchtimporteur Richard Lehmann 1892 ein paar kanarische Bananenstauden ins Land holte, wurden sie ihm nicht gerade aus den Händen gerissen.

Im Gegenteil: Zeitgenossen berichteten, dass die fremden Früchte mangels Interesse im Rinnstein landeten. Richtig Fahrt aufgenommen hat das Geschäft mit Bananen erst kurz vor dem 1. Weltkrieg. Heute liegt der Pro-Kopf-Konsum in Deutschland bei rund zwölf Kilogramm pro Jahr.

In Sachen exotische Früchte sind die Deutschen heute experimentierfreudiger als vor 100 Jahren. Sie lernen die neuen Sorten nicht auf Reisen in fernen Ländern kennen, sondern ganz selbstverständlich im Supermarkt nebenan. Lagertechnik und Logistik machen’s möglich. Als Exoten bezeichnet man übrigens vornehmlich Früchte aus den Tropen und Subtropen. Manche von ihnen sind über die Jahre hinweg zu einem Massenprodukt geworden, das inzwischen auch in Europa angebaut wird. Die Kiwi ist ein Beispiel dafür.

Welche Sorten sich langfristig durchsetzen werden, lässt sich nicht vorhersagen. Aber einige liegen aktuell ganz gut im Rennen.Da wäre zum Beispiel die Pitahaya, auch Pitaya genannt. Dabei handelt es sich um die Früchte unterschiedlicher Kakteenarten (sub)tropischen Ursprungs. Hauptlieferländer sind zum Beispiel Ecuador und Kolumbien für die gelbe Pitaya und Israel für die als Drachenfrucht bekannte Sorte. Gemeinsam ist allen Pitayas die ovale Form sowie die dornen- bzw. schuppenartige Schale. Während das weiße Fleisch der gelben Sorte sehr saftig ist und mild-aromatisch süß schmeckt, ist das rote Fleisch der roten Pitaya weniger süß. Alle Sorten enthalten wichtige Ballaststoffe, B-Vitamine und Vitamin C.

Über eine ähnliche Power verfügt die Sternfrucht, auch als Karambole bekannt. Ihre Hauptanbaugebiete liegen heute in Taiwan, Malaysia und Indonesien. Ihren Namen erhält die Frucht durch ihren sternförmigen Querschnitt. Während ihre gelbe Haut durchscheinend und wachsartig daherkommt, ist das Fruchtfleisch knackig und je nach Sorte süßer oder säuerlicher. Manche vergleichen ihren Geschmack mit dem der Stachelbeere. Die Sternfrucht passt gut zu Obstsalaten und Süßspeisen aller Art. Ihre frischen Scheiben machen sich auch gut in Bowlen, zu Cocktails oder anderen Mixgetränken.

Übrigens erobern nicht nur beim Obst Exoten unsere Wochenmärkte, auch beim Gemüse gibt es immer häufiger Neuzugänge zu vermelden. Einer der Newcomer ist die Baumtomate, deren Heimat in der Andenregion Südamerikas liegt. Heute wird sie u.a. in Kolumbien, Ecuador, Neuseeland, Kalifornien und Kenia angebaut. 1967 gaben die Neuseeländer der Baumtomate den Namen Tamarillo, der sich weltweit etabliert hat. Die fünf bis zehn Zentimeter lange ovale Frucht ist dunkelrot und als Nachtschattengewächs mit unserer Tomate verwandt. Am Rand ist das Fruchtfleisch fest und schmeckt leicht bitter; bei manchen Sorten empfiehlt es sich deshalb, die Schale vor dem Verzehr zu entfernen. Zur Mitte wird das Fruchtfleisch geleeartig, hier schmeckt es herbsüß und aromatisch. Die Tamarillo steckt voller Vitamin C, E und B6 sowie Mineralstoffe wie zum Beispiel Calcium und Magnesium. In der Küche verwendet man sie in allen Arten von Salaten, gegrillt zu Fleischgerichten oder auch roh als Beigabe zu Käseplatten.

Exotisches Obst und Gemüse bereichert unseren Speiseplan ungemein. Aber natürlich sind auch die einheimischen Sorten in ihrer Vielfalt geschmacklich immer ein Erlebnis.

Anregungen dazu, was man aus frischem Obst und Gemüse aus aller Welt alles zaubern kann, finden Hobbyköchinnen und -köche auch in der Ideenküche von „Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe“.

Foto: Obst & Gemüse – 1000 gute Gründe

 


Veröffentlicht am: 27.06.2019

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