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Markus Artner: „Gäste goutieren Vertrautheit und Beständigkeit“

Markus Nagl kocht im Artner am Franziskanerplatz zeitgemäße österreichische Küche

Klar erklärt Markus Artner, Patron auf der Wieden und am Franziskanerplatz, seinen Anspruch an die österreichische Küche: „Die Gäste goutieren Vertrautheit und Beständigkeit.“

Eine solche Landmark soll das Artner für Besucher des 1. Wiener Gemeindebezirks am geschichtsträchtigen Franziskanerplatz sein. „Während im Artner auf der Wieden die kreativen mehrgängigen Gourmet-Menüs geschätzt werden, ist das Konzept am Franziskanerplatz etwas erdiger angelegt und das Angebot ist fokussiert auf Rindfleisch aus Österreich“, verdeutlicht Artner die Positionierung.

Markus Nagl setzt auf zeitgemäße österreichische Küche

Seit Kurzem ist am Franziskanerplatz mit Markus Nagl ein Küchenchef am Werk, der sich in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit Markus Höller, im mittlerweile mit zwei Hauben ausgezeichneten Schwesterlokal Artner auf der Wieden, einen Namen gemacht hat. „Vertrauen und Beständigkeit heißt auch, den Geschmack aus der Kindheit verspüren zu lassen“, ergänzt der gebürtige Oberösterreicher Nagl. „Dies bedeutet aber nicht auf neue Geschmackserlebnisse zu verzichten. Wie fast überall im Leben ist es die Mischung, die es ausmacht. Das Artner am Franziskanerplatz ist eine Fortschreibung unseres bisherigen Weges und kein radikaler Neuanfang.“

Rind im Vordergrund

So steht im Sinne der österreichischen Küche vor allem bestes Kalbinnen-Rindfleisch ausschließlich aus Österreich im Vordergrund. Insbesondere die Rostbraten verdienen das Prädikat „Best in Town“ und sorgen in allen erdenklichen Variationen (Zwiebelrostbraten, Vanillerostbraten, Rossini-Rostbraten mit Gänseleber und Madeirasauce) für Furore. Steaks werden im Montague-Grill, dem „Monster“, bei offenem Feuer zubereitet, der auch Fisch und Gemüse einen besonderen Geschmack verleiht. Der hauseigene Dry Ager sorgt außerdem für belebende Gaumenfreuden.

Heimatverbundenheit lässt sich auch aus der oberösterreichischen Tradition, verschiedene Wildarten zuzubereiten, ablesen. Vom Fleisch über die Innereien bis zu den Knochen werden alle Teile des Tieres verarbeitet. Dass Nagl seit vielen Jahren den Fisch bei langjährigen Partnern am Traunsee selbst aussucht, ist eine Gepflogenheit, die sich auch aus den regionalen Wurzeln erklärt.

Tradition neu gedacht

Dass traditionelle Gerichte nicht immer gleich aussehen und schmecken müssen, beweisen auch die laufend variierenden Kreationen der Hauptspeisen. So lesen sich auf der Speisekarte Kombinationen wie glacierte Kalbsleber mit Schalotten, Kukuruzbrot und karamellisiertem Apfel, eine offene Rehpastete mit Schwarzbeeren, Herbsttrompeten, Lardo und Pedro Ximenes Gelee oder Stelze vom Rutzenmooser Biolamm mit knusprigem Knoblauch und Anisée Rouille. Beim Dessert- Angebot locken Wiener Klassiker oder saisonal raffinierte Süßspeisen, die mit Jamaicathymian, Melisse oder Salzkaramell drapiert sind.

Wein aus eigener Herstellung

Unverändert breit und pfiffig zusammengestellt ist auch das Weinangebot am Franziskaner Platz. Mit auf der Karte sind auch die Weine des Bruders Hannes Artner aus dem niederösterreichischen Höflein. Gerne werden diese auch aus der Großflasche offen ausgeschenkt, dabei schöpft man aus dem Vollen was die Jahrgänge betrifft. In den vergangenen Jahren hat sich der Familienbetrieb Artner zum Hotspot in Carnuntum entwickelt. Auch hier brilliert Artner mit Traditionsbewusstsein und Bodenständigkeit, gepaart mit originellen Konzepten, um den Gästen charaktervolle und geschmacklich harmonische Weine anbieten zu können.

Foto: Richard Tanzer

 


Veröffentlicht am: 07.10.2019

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