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Herbstzeit ist Erkältungszeit

Kann sich der Hund beim Menschen anstecken?

Wenn es im Herbst und Winter kalt und nass wird, dann ist meist auch die erste Erkältung nicht weit entfernt und die Ansteckungsgefahr lauert überall.
 
Dabei fragen sich viele Hundehalter, ob sie Husten, Schnupfen & Co. auch auf ihre Vierbeiner übertragen können. Kuscheln erlaubt, sagt Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de. Sie verweist darauf, dass sich Hunde in der Regel nicht beim Menschen, sondern bei anderen Tieren anstecken.

Wen eine Erkältung erwischt hat, der gibt sich meist Mühe, seine Viren nicht weiterzugeben. Wir verzichten darauf, unseren Mitmenschen die Hände zu schütteln oder in ihre Richtung zu niesen. Auch mit dem Hund zu kuscheln, ist für viele in dieser Zeit tabu. Marlene Haufe gibt Entwarnung: „Erreger typischer menschlicher Erkältungskrankheiten stellen für Hunde meist keine Gefahr dar.“ Eine wohltuende Kuscheleinheit ist also erlaubt! Auch umgekehrt besteht laut der Gesundheitsexpertin kein Risiko. „Wenn der Hund hustet und schnieft, dann ist das für Menschen in aller Regel unbedenklich.“ Die Viren des Menschen und des Hundes unterscheiden sich voneinander. Ansteckungsgefahr besteht allerdings von Hund zu Hund.

Auch Hunde im Herbst und Winter häufiger erkältet

Wie beim Menschen ist das Erkältungsrisiko auch für Hunde bei nasskaltem Herbst- und Winterwetter am größten. Daher kommt es häufig vor, dass es beide gleichzeitig erwischt. Auch die Symptome sind ähnlich: Husten, Niesen, Ausfluss aus der Nase und leichtes Fieber sind typische Anzeichen. „Hunden geht es bei einer Erkältung wie uns, sie fühlen sich matt und abgeschlagen und haben ein großes Ruhebedürfnis“, weiß die Gesundheitsexpertin. „Spaziergänge sollten jetzt kurzgehalten werden.“ Ganz wichtig: Wenn der Hund nass wird, sollte er zu Hause sofort wieder abgerubbelt werden.

Bei Fieber und langanhaltenden Beschwerden zum Tierarzt


Vor allem viel trinken ist für den Vierbeiner jetzt wichtig. Wenn der Hund von alleine nicht genug trinkt, kann es helfen, das Trockenfutter mit Wasser einzuweichen. Im Normalfall klingen die Symptome nach einigen Tagen wieder ab. Vorsicht ist geboten, wenn der Hund zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, Fieber hinzukommt oder die Erkältung mehr als vier Tage anhält. Dann empfiehlt Haufe, zur Sicherheit einen Tierarzt aufzusuchen.

Wer sich eingehend informieren möchte, der findet beim unabhängigen Vergleichsportal apomio.de nicht nur jede Menge Informationen zur Tiergesundheit sowie über unterschiedliche Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel, sondern kann auch Preise vergleichen, online bestellen oder nach einer stationären Apotheke in der Nähe suchen.

Quelle: Fotolia/nuzza11

 


Veröffentlicht am: 10.10.2019

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