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08.08.2020

 

 


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Maledivenurlaub ganz nach eigenem Geschmack

Hat man sich für den Traum eines Luxusurlaubs auf den Malediven entschieden, steht die aufregende und zugleich herausfordernde Aufgabe an, eines der über 140 Urlaubsresorts auszusuchen. Alle Inselperlen sind auf den ersten Blick ähnlich schön, die Strände weiß und puderzuckerfein, die Lagunen türkis-blau. Das Angebot an Gastronomie, Aktivitäten und Wellness ist meist überwältigend und die Hotelteams sind überaus herzlich. Doch gibt es einige Nuancen, die letztendlich den Unterschied machen. Die maledivische Hotelgruppe Universal Resorts, welche die touristische Entwicklung der Malediven seit Beginn der 1970er Jahre mitprägt, empfiehlt sieben hilfreiche Überlegungen für die Planung des perfekten Urlaubs im Inselparadies.

Reisezeitraum – kostengünstigere Nebensaison und trotzdem Sonne Gutes
Wetter und kostengünstig reisen stehen bei der Urlaubsplanung für viele ganz oben auf der Wunschliste. Die Malediven sind eine Ganzjahresdestination mit durchgängig warmen Temperaturen. In der vermeintlichen Regenzeit von Mai bis November ist die Regenwahrscheinlichkeit höher, Dauerregen gibt es jedoch kaum, und die Sonne scheint auch in diesen Monaten viel. So bietet es sich an, die Reise nicht in die Hochsaison von Dezember bis März zu legen, sondern in andere Monate, in denen die Resorts leerer und die Preise niedriger sind. Die Zimmerraten können über die Weihnachtszeit um bis zu 300 Prozent höher liegen als in der Nebensaison. Bei frühzeitiger Buchung profitiert man zudem von Frühbucherrabatten und günstigeren Flugpreisen.

Die Lage der Insel und Transfers
Die touristischen Inseln der 26 Atolle sind unterschiedlich schnell und kostenaufwändig per Schnellboot, Inlandsflug oder Wasserflugzeug zu erreichen. Reisende, die nach dem langen Anflug aus Europa ihre Füße möglichst schnell in den Sand stecken möchten – z.B. Familien mit kleinen Kindern – erreichen etwa die 5-Sterne-Resorts Kurumba Maldives im Nord-Male-Atoll in nur zehn Minuten und Velassaru Maldives im Süd-Male-Atoll in nur 20 Minuten mit dem Speed Boat. Das neue Hideaway Faarufushi Maldives im nördlichen Raa-Atoll ist direkt per Wasserflugzeug oder mit Inlandsflug plus Bootsfahrt in 50 Minuten erreicht. Sind Bootstransfers meist im Preis inbegriffen, kostet der Transfer mit dem Wasserflugzeug je nach Saison bis zu 450 Euro pro Person.

Die Inselgröße – Resort vs. Robinson-Crusoe-Feeling
Möchte ich das Paradies mit anderen teilen oder am liebsten eine Insel allein bewohnen? Möchte ich etwas erleben oder die einsame Ruhe genießen? Die Größe einer Insel wirkt sich nicht nur auf die Anzahl der Villen und Restaurants aus, sie beeinflusst auch das Urlaubsfeeling. Je größer, desto mehr Gäste und damit auch mehr Resort-Feeling. Je kleiner, desto exklusiver und eher Robinson-Crusoe-Feeling. So hat das Hideaway Kandolhu im Nord-Ari-Atoll – ein Small Luxury Hotel of the World – beispielsweise nur 30 Villen, auf Kuramathi findet man hingegen 360 Unterkünfte in zwölf Kategorien vor. Kandolhu ist in nur fünf bis zehn Minuten umlaufen, für die 1,8 km Länge von Kuramathi braucht man etwa 45 Minuten zu Fuß. Dafür bietet aber das größte Inselresort der Malediven mit 17 Bars und Restaurants, mehreren Infinity-Pools und einem Eco-Center sehr viel mehr Abwechslung. Faszinierend ist jedoch, dass jede Insel, unabhängig von ihrer Größe, in den privaten Unterkünften ausreichend Privatsphäre für jeden Gast bereithält.




Romantik und Familienreise – beides geht
Die Malediven sind nach wie vor eine Top Destination für traumhafte Pärchenurlaube und Honeymoon. Es gibt abseits der Adults-Only-Resorts aber auch viele familienfreundliche Inseln, die sowohl Paaren – ob alleinreisend oder mit Kindern – einen romantischen Urlaub bescheren als auch den Kleinen viel Vergnügen bereiten. Auf Kurumba, Dhigali und Kuramathi zum Beispiel unterhalten die Betreuer der Kids Clubs die Kinder mit viel Spiel und Spaß, während die Eltern wertvolle Zeit für sich genießen können. Viele Inseln lassen sich zudem schöne Überraschungen einfallen, die Kinder- und Erwachsenenherzen gleichermaßen erfreuen. Beispielsweise hat Velassaru keinen Kids Club, ist aber mit den Kids Menüs in den Restaurants, einem Eiswagen, der täglich die Insel umrundet, und kostenlosen Sand-Buggys ebenso kinderfreundlich.

Stil und Ausstattung
Das typische Bad mit offener Dusche unter freiem Himmel findet man in den meisten Villen, doch soll es lieber eine Villa mit edlem Holzboden und in Farbtönen der Inselnatur wie auf Faarufushi oder doch lieber ein moderner Luxusbau mit Marmorboden sein? Die Villen der Inselresorts sind unterschiedlich eingerichtet und ausgestattet. So ist der Stil nicht nur von Insel zu Insel verschieden, auch bietet oft eine Insel Villakategorien in Stilen aller Art an.

Auf Velassaru ist die Deluxe Villa eher modern und kühl, das Interieur des Water Bungalows mit Pool klassischer und landestypisch gehalten. Unter den zwölf Villatypen auf Kuramathi wird wohl jeder Gast die passende Unterkunft finden. Zudem lohnt ein Blick in die Ausstattung: Auf Kandolhu beispielsweise steht in jeder Villa für den Aufenthalt eine GoPro-Kamera zur Verfügung, Dhigali und Faarufushi stellen in der Beach Villa mit Pool und höheren Kategorien eine Nespresso Maschine an bereit.

Schnorcheln & Tauchen
Farbenprächtige Papageifische und kleine Riffhaie gleiten geruhsam durch das Riff, etwas weiter draußen im Meer begegnet man großen Mantas oder sogar Walhaien. Die Malediven gehören zu den besten Schnorchel- und Tauch-Spots der Welt. Ob Anfänger oder fortgeschritten, überall werden entsprechende Kurse und Exkursionen angeboten. Das marine Abenteuer variiert aber von Insel zu Insel, bei vielen Resorts kann in nur wenigen Schwimmzügen vom Strand entfernt ein artenreiches Hausriff ohne Sauerstoffflasche erschnorchelt werden, bei anderen muss man dafür vorher mit dem Boot rausfahren. So lohnt es genau hinzuschauen, welche Bedingungen und Angebote für den Spaß im Wasser zu finden sind. Kuramathi zum Beispiel gilt nicht nur wegen seines bunten Hausriffs und den verschiedenen Bootssafaris, sondern auch wegen der vorhandenen Dekompressionskammer als Hot Spot für Taucher. Und auch Faarufushi beheimatet mit vielen Riffüberhängen und Höhlen einen der besten Tauch-Spots im Raa Atoll.

Buffet vs. à la carte
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Dennoch spielt die Gastronomie bei der Auswahl des Resorts eine zentrale Rolle. Wie viele Restaurants sind auf der Insel vorhanden? Sind in meiner gebuchten Verpflegung alle Restaurants und auch die Getränke inkludiert? In der Regel sind Halbpension, Vollpension und All-Inclusive-Pakete wahlweise buchbar. Bei Vollpension wird das Abendessen in Form eins reichhaltigen Buffets im Hauptrestaurant angeboten. All-Inclusive ist auf den ersten Blick die vermeintlich teurere Variante, allerdings haben Urlauber hier die Möglichkeit auch in den ausgefalleneren Spezialitäten-Restaurants à la Carte zu dinieren.

Im Signature Restaurant Battuta auf Dhigali, das nach Ibn Battuta benannt wurde, der auf seinen Handelsreisen im 14. Jahrhundert auch vor den Malediven Anker legte, können Gäste auf seinen Spuren wandeln und sich auf eine Genussreise von Nordafrika über den mittleren Osten bis hin nach Asien begeben. In der offenen Showküche stehen fünf Chefs aus unterschiedlichsten Regionen der Welt an den Töpfen und beraten die Gäste auf Wunsch zu den köstlichen Spezialitäten, die sie ihnen kredenzen. Experimentell und exquisit geht es im Signature Restaurant Eclipse auf Faarufushi zu: Gorgonzola-Eis und fangfrische Garnelen mit Popcorn-Topping sind nur einige der kulinarischen Überraschungen, die die Gäste vor Ort erwarten.

Weitere Informationen zu den Universal Resorts sind erhältlich auf 

Alle Fotos © Universal Resorts Maldives

 

 


Veröffentlicht am: 18.02.2020

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