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08.08.2020

 

 


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Morgengruß von Helmut Harff: Gehamstert!!!

Was macht man nun mit Klopapier und Mehl?

Wir alle haben es gehört, sehen es in Supermärkten oder Drogerien – es wird gehamstert, was die Kreditkarte hergibt. Viele von Ihnen gehören sicher auch zu denen, die nun überall zuhause Dinge stehen haben, von denen Sie meinen, dass sie die in den nächsten Wochen und Monaten brauchen, wenn eben doch die Versorgung zusammenbricht.

Was ich so höre und sehe, so decken sich die Deutschen sehr gern mit Toilettenpapier und Mehl ein. Wenn ich mich im Supermarkt umsehe, so klaffen auch große Lücken bei Konserven, Milch oder Nudeln. Aber auch bei abgepacktem Fleisch, bei frischer Hefe und ähnlichen Produkten mit einem engen Verfallsdatum schlagen die Menschen genau wie bei frischem Obst und Gemüse zu. Komisch ist dagegen, dass man kaum Lücken in den Regalen mit Alkohol oder in den Gängen mit Getränken sieht. Entweder die heimischen Lager sind voll oder man will sich die Krise nicht schön saufen. Das ist ja schon mal eine gute Nachricht.

Ich frage mich aber, was Menschen mit Klopapier und Mehl machen. Ein bastelnder Kollege brachte mich auf die Idee, dass man ja eine Pampe aus Klopapier und Mehl anrühren könne, mit der man dann modellieren kann. Ein Schluck Kleber dazu – und schon kann man kleine Kunstwerke fertigen. Hamstern die Menschen also gar nicht, sondern wollen sie nur mit ihren Kindern, die ja nun zuhause sind, etwas kreatives gestalten?

Doch was machen die Menschen mit den georteten frischen Lebensmitteln oder denen, die nun wirklich nicht lagerfähig sind? Ich hoffe, man entdeckt seine Lust am Kochen wieder, kramt im Zweifelsfall seine alten Kochbücher hervor oder sucht im Internet nach Rezepten. Im Gegensatz zu den genannten Lebensmitteln kann man gekochtes oder angebratenes zumindest für einige Zeit einfrieren. Wenn das übertriebene Einkaufen von Lebensmittel dazu führt, wieder selber den Kochlöffel zu schwingen, so ist das eine gute Nachricht in den Zeiten, in den man fast nur solche hört, die für noch mehr Panik sorgen.

Noch besser ist es, wenn man beim Kochen nicht nur an sich, sondern auch an Menschen in der Nähe denkt, die nicht mehr selber kochen können oder das noch nie getan haben. Nein, einladen soll man wohl die nächsten Wochen niemanden, man soll auch keine Picknicks veranstalten. Doch einem Nachbaren einen Topf Essen vor die Tür stellen, das ist eine gute Idee. Doch eines sollte man dabei nicht vergessen: Man sollte den Empfänger seiner Kochkünste zuvor fragen, ob er bekocht werden möchte. Dabei sollte man auch erkunden, was er überhaupt isst, was er verträgt, ob er eine Allergie hat oder Diabetiker ist.

Hamstern, das ist wohl weniger eine gute Idee. An andere denken, für Menschen mit einem erhöhten Risiko mit einkaufen, etwas kochen – das ist etwas ganz anders. Doch auch den Mitmenschen ist mit einer Kammer voll Klopapier und Mehl genauso wenig geholfen, wie mit einem Lager voll leicht verderblicher Lebensmitteln.

Man sollte auch in Zeiten wie diesen daran denken, das Leben, so weit es möglich ist, zu genießen. Das schützt vor Panikattacken – im Supermarkt und an anderen Orten.

Die Beste Frau der Welt und ich genießen jetzt unser Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück sowie Gesundheit.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 18.03.2020

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