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24.11.2020

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Es geht wieder los

… hier in Brandenburg

Wir alle leiden mehr oder weniger unter den Folgen der Corona-Krise und der Verbote und Bestimmungen. Wir sind von der Normalität, wie wir sie noch im Februar dieses Jahres kannten so weit entfernt wie von der Besiedlung des Mars. Zumindest kann man aktuell zu dieser Ansicht kommen.

Wobei es schon darauf ankommt, wo man gerade in diesem Land lebt. Die einen müssen Mundschutz tragen, die anderen dürfen wieder in Möbelhäusern einkaufen. Die einen dürfen ihre Prüfungen schreiben, andere fürchten um ihren Berufsabschluss. Deutschland ist nicht mehr nur ein förderales Land. Nein, wie nähern uns wieder der Zeit, in der es hunderte von Territorialfürsten gab. Da müssen die in einer Stadt eine Maske tragen, die der Stadt um die Ecke nicht. Das versteht keiner.

Und doch gibt es Ecken, gibt es Territorialfürsten – neudeutsch Ministerpräsidenten eines Landes genannt – die eher mit Augenmaß vorgehen. So einen namens Woitke gibt es in Brandenburg. Schön, hier gibt es bis auf die Landeshauptstadt Potsdam keine Großstadt, das Land ist eher ländlich geprägt. Doch das ist auch woanders so. Hier, wo man bis vor kurzem nur ein Thema – den Kohleausstieg – hatte, sieht man die Dinge nicht lascher, aber etwas gelassener. Nichts von Maskenpflicht – wieso auch, wenn man im Dorf auch sonst kaum jemand traf und die Leute sich ansonsten beispielsweise an die Abstandsregeln halten. Man ist hier ohnehin nicht immer darauf bedacht, sich zu umarmen, sich in Biergärten zu treffen. Davon gibt es zumindest auf dem Land ohnehin kaum noch welche.

Ach ja, was ich mit meiner Überschrift meine? In Brandenburg ging sie gestern wieder los – die Golfsaison. Die Beste Frau der Welt und ich hielt auch nichts und wir machten uns auf in den Lausitzer Golfclub. Maximal zwei Leute dürfen zusammen auf die Runde. Es gibt – was es hier sonst nie gab – Startzeiten und man muss sich in eine Liste eintragen. Klar, dass das Clubhaus – von den Golfern gern Loch 19 genannt – noch geschlossen ist.

Wobei, so richtig ist das auch nicht zu verstehen. Warum kann man nicht mit dem, mit dem man gerade gegolft hat, sich auf der Club-Terrasse niederlassen? Ich finde auch, dass man das, was man bei uns im Golfclub macht, auch auf die Gastronomie übertragen kann: Es gibt Zweiertische, die man online buchen kann. Wer so vorbei kommt, muss Glück haben, dass ein Zweiertisch, der im nötigen Abstand zum nächsten steht, frei ist. Man kann den Gastronomen auch unbürokratisch erlauben, Tische und Stühle draußen hinzustellen. Das würde das Platzangebot erweitern und den Wirten die Möglichkeit geben zu überleben.

Ach ja, wie ich gehört habe, dürfen in Brandenburg auch die zoologischen Gärten wieder öffnen. Ich hoffe, das betrifft auch die Parks. Wenn man mal ehrlich ist, wer hat dort mit Ausnahme von Familien oder Schulklassen schon größere Menschengruppen in Vor-Coronazeiten beobachtet.

Klar, wir müssen aufpassen, wir müssen uns schützen – da weiß ich als Vorgeschädigter wovon ich rede – doch wir müssen auch weiter leben können. Das reine Existieren reicht auf die Dauer garantiert nicht aus. Das halten wir als Staat, als Gesellschaft und als Individuum nicht aus. Ich möchte gar nicht daran denken, was uns erwartet, wenn die Politik ernsthaft darüber nachdenkt, uns vor dem Tod im Straßenverkehr, am Alkohol- und anderem Suchtkonsum, an der Influenzagrippe oder gar am Klimawandel zu bewahren.

Völlig ungeschützt wird jetzt gefrühstückt. Wir, die Beste Frau der Welt und ich, dürfen das – sogar überall in Deutschland.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und Gesundheit.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Alexandra, Anselm

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 21.04.2020

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