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Morgengruß von Helmut Harff: Der Fußball rollt wieder

Was kümmert es mich …

Was ist das mit dem Fußball? Oder um genauer zu fragen: Was ist das mit dem Showgeschäft, das sich Profifußball nennt? Welchen Stellenwert hat diese Art der Unterhaltung in unserem Land, dass sich damit die Regierung beschäftigt? Was ist an dieser Form von Massenbespaßung so wichtig, dass man das zum absoluten Politikum erhebt?

Ja, es gibt viele Bilder mit Politikern, nicht zuletzt mit der Kanzlerin im Kreise von erfolgreichen Fußballmannschaften, manchmal müssen sich die jüngeren Herren auch von einer älteren Dame herzen lassen. Doch ist das der Grund, dass die milliardenschweren Vereine so viel Aufmerksamkeit erhalten?

Für mich erinnert das Tauziehen um den absoluten Profifußball an das alte römische Brot und Spiele. Damals wie heute kann man Leute vor allem damit ruhig stellen, indem man ihnen eben Brot und Spiele präsentiert. Waren es einst die Gladiatoren, die gegeneinander antraten, so sind es heute überbezahlte Fußballer, die die Volksseele beruhigen sollen. Ob das allerdings angesichts leerer Stadien funktioniert, wenn die Spiele eben nicht umsonst im Fernsehen zu sehen sein werden, wird sich am ersten Geisterspieltag zeigen.

Was ich überhaupt nicht verstehe ist, dass man von der 1. und 2. Bundesliga im Frauenfußball so gar nichts hört. Im alten Rom gab es auch Gladiatorinnen. Die Massen bejubelten auch die. Das scheint heute anders zu sein. Sieht man es „positiv“, so hat Frauen-Profifußball den Stellenwert von Kitas. Sieht man es noch unnetter, so haben die kickenden Frauen in der Politik keine einflussreichen Gönner.

Noch weniger verstehe ich allerdings, warum nur die Superreichen unter den Sportlern, warum nur 32 Mannschaft das Privileg zugesprochen wird, ihrem Job nachzugehen und für sie zumindest die so viel beschworenen Abstandsregelungen aufgehoben werden. Warum dürfen nicht auch die anderen Profiliegen – also die 3. und 4. Liga spielen? Warum verbietet man den zigtausenden Fußballamateuren, was man ihren Vorbildern erlaubt?

Vielleicht noch eines: Ich mag Fußball, auch wenn ich kein Fan einer speziellen Mannschaft bin. Ja wenn, dann schlägt mein Herz für die Eisernen von Union. Für den Verein habe ich sogar schon mal die Stadionzeitung gemacht. Doch ich liebe den Amateurfußball, den, bei dem man hautnah am Geschehen ist. Das ist kein Wunder, denn ich habe viele Jahre über die Spiele von Mannschaften – die auch in der Verbandsliga spielten – in Berlin und einer Stadtrandgemeinde berichtet. Dort macht mir Fußball richtig Spaß, auch wenn man dort ähnlich ehrgeizig ist, wie in den Megastadien der Profis.

Vielleicht hätte man dem Fußball einen viel größeren Gefallen getan, wenn man die Amateure wieder auf den Platz gelassen hätte. Die brauchen schließlich jeden Cent, nicht die Bayern und Co..

Doch egal, die Menschen bekommen jetzt ihre Gladiatoren wieder – zumindest auf dem Bildschirm. Das wird die Wirte freuen, wenn die Fans im Abstand von zwei Metern am Tisch sitzen und das Gemeinschaftserlebnis Fußball „erleben“.

Ich erlebe jetzt hautnah mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und Gesundheit.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Gisela, Silke, Notker, Helga

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 07.05.2020

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