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Klaro Bremerhaven! Freiräume mit Erholungsfaktor

Ungewöhnliche Rückzugsorte in der Seestadt

Ein urwüchsiger Künstlergarten, das größte Naturschutzgebiet des Bundeslandes Bremen, ein Spaziergang am kurvigen Fluss und ein grünes Kleinod gleich hinter dem Deich mit ungewöhnlichem Gedenkort – all das steht für Erholungssuchende in Bremerhaven bereit.

Die größte Stadt an der deutschen Nordseeküste lockt eben nicht nur mit spannenden Wissens- und Erlebniswelten, geschäftigen Häfen und schmackhaften Fischerlebnissen, sondern auch mit einzigartigen Freiräumen, die dem Aufenthalt eine besondere Note geben. Besucher, die gern mit dem Drahtesel unterwegs sind, können auf einer typischen Themenroute die Seestadt erkunden. Der Clou: Die Angebote sind alle kostenfrei.

Thieles Garten: Urwüchsiger Künstlergarten


Romantiker kommen in „Thieles Garten“ (Foto) ganz auf ihre Kosten. Im Bremerhavener Norden gelegen, ist dieser Park ein echter Geheimtipp für Kunst- und Kulturfreunde. Und für Menschen, die unter Garten nicht nur Rasenflächen und exakt ausgezirkelte Blumenbeete verstehen. Denn die namensgebende Künstlerfamilie Thiele hat hier in den 1920er und 1930er Jahren mit exotischen Bäumen und verspielten Skulpturen ein kleines Paradies und eine urwüchsige Oase geschaffen. Besucher lassen sich einfach treiben und folgen neugierig den Nymphen und Waldgeistern entlang der verschlungenen Pfade, denn für Auge und Kamera ergibt sich in dem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück alle paar Meter ein lohnendes Ziel.

Wasser darf in einer Stadt wie Bremerhaven nicht fehlen, auch der Park hat viele kleine und größere Teiche, efeuumrankt und schilfbewachsen. Wie außergewöhnlich individuell diese Anlage ist, vermittelt das Miteinander von Moorkate, Skulpturen, Wegeführung und Bewuchs. „Thieles Garten“ ist bis auf montags von 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet.

Luneplate: Bremens größtes Naturschutzgebiet

Mit 1438 Hektar ist die Luneplate in Bremerhavens Süden das größte Naturschutzgebiet im Bundesland Bremen und zudem von internationaler Bedeutung: Gleich neben der Weser als Ausgleichsraum für eine Erweiterung des Hafens entstanden, lädt der Mix aus Watt, Grünland und Feuchtwiesen zahlreiche Wasservögel zu einer Rast während ihres Zuges von Nord nach Süd und umgekehrt ein. Wer die Säbelschnäbler, Krickenten und Nonnengänse sowie viele anderen Arten – darunter vom Aussterben bedrohte - beobachten möchte, der findet dafür sowohl charmant angelegte Verstecke als auch einen Beobachtungsturm, der einen Panoramablick auf die ungewöhnliche Naturidylle erlaubt. Überraschend die Lebensraumpartner des Gefieders: Tonnenschwere Wasserbüffel stapfen in zwei Herden über Weiden und das Röhricht, um es für die Vögel klein zu halten. Gestartet werden können Spaziergang oder Radtour am Parkplatz gleich hinter dem Deich. Dort weisen auch Informationstafeln auf die wechselvolle Geschichte der Luneplate vom Ackerland zum Naturschutzgebiet hin.

Geestewanderweg: Spaziergang mit Kurven

Keine zehn Minuten von den Havenwelten entfernt „baumelt“ die Seele ganz prima beim entspannten Spaziergang am Ufer des Flusses „Geeste“, einem Nebenfluss der Weser. Diese schlängelt sich von Ost nach West einmal durch die Seestadt. Entlang des Ufers erinnern werftgeprägte Elemente, wie Helgen und Kräne, an die früher hier gebauten Schiffe. Der grüne Weg am Wasser ist ein Idyll für Naturliebhaber. Wer einen richtig langen Marsch oder eine längere Radtour starten möchte, ist hier ebenfalls richtig, denn an der grünen Geestebrücke gegenüber dem Historischen Museum beginnt der rund sieben Kilometer lange „Geeste-Wanderweg“. Die malerische Strecke endet an der Schiffdorfer Stauschleuse, doch auch zwischendurch ergibt sich immer wieder die Möglichkeit, abzubiegen oder umzukehren.

Schleusengarten: Ruheort hinterm Deich

Weite Blicke über das Wasser und aufs Meer hinaus machen den Weserdeich für seine Besucher attraktiv. Wer seinen Augen mal Schönes in der Nähe bieten möchte, der kehrt zur Abwechslung in den kleinen Garten an der Schleuse Neuer Hafen ein. Der kleine Park setzt mit Eichen, Eschen und schönen Büschen auf dem wellenförmigen Gelände angenehme Ankerpunkte. Auf der ungewöhnlich langen Bank sitzend, machen die Blicke aber auch an fünf massiven Gedenkdalben fest, an denen unzählige kleine Plaketten das Licht reflektieren. Die stämmigen Eichenholzpfähle dienen mit ihren Namensschildern als Erinnerungsort für Menschen, die auf See geblieben sind oder dort beigesetzt wurden. Windgeschützt ist der Schleusengarten zwischen historischem Leuchtturm, geschäftiger Kammerschleuse und besucherstarkem Zoo am Meer ein idealer Ruheort beim City-Trip.

Radfahren – Per Bike von Hafen zu Hafen

Ob als Ergänzung zur Anreise über den beliebten Weserradweg oder als Aktivität während des Citytrips: Die Radtour von der Wiege der Seestadt durch die pulsierenden Welthäfen bis hin zum gläsernen Fischstäbchen-Werk gehört zum Must-Do für Bremerhaven-Besucher. Auf ihrem 25 Kilometer langen Rundkurs zeigt die „Fisch und Schipp“-Route vor allem Schiffe, Wasser, Häfen. Beim Radeln wird aber auch der Facettenreichtum der Seestadt deutlich, die mit ihrer Historie als Schiffbaustandort, der aktuellen Beschäftigung mit den Megathemen Klima und Migration sowie dem Zukunftsthema „Offshore Windenergie“ zu punkten weiß. Radler folgen dem Weg über den Weserdeich entlang der Wissens- und Erlebniswelten durchs Hafengelände und die Innenstadt. Eine Verleihstation macht den spontanen Radausflug möglich, im Angebot sind neben Tourenrädern auch E-Bikes. Ein kleiner Faltplan erklärt das Routengeschehen. Er ist kostenfrei in den Tourist-Infos Bremerhaven und im Internet erhältlich.

Foto: Gartenbauamt Bremerhaven

 


Veröffentlicht am: 01.06.2020

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