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Mono oder poly, was macht glücklicher?

(humannews) - Wie können wir Beziehungen leben, in denen wir tief und dauerhaft lieben und gleichzeitig unsere Freiheit nicht verraten? Dieser Frage ist Herausgeber Wolf Schneider in seinem neuen Tantra-Special nachgegangen, das sich mit der ewigen Frage beschäftigt: Welche Beziehungsform macht glücklicher: mono, poly oder solo? Namhafte Autoren wie Felix Ihlefeldt (Autor von »Wenn man mehr als einen liebt«), Gerd Soballa, Ulf Leonhard, Saleem M. Rieck, Silke Maschinger u. a. werfen Schlaglichter auf den Trend zur Polyamorie, der sich in netzwerkartigen Strukturen in vielen Großstädten in Deutschland zu etablieren beginnt.

Was versteht man unter Polyamorie?

In Abgrenzung zum Begriff der »freien Liebe«, der nicht identitätsstiftend genug war, versteht man unter Polyamorie die Fähigkeit, zur selben Zeit mehrere Menschen zu lieben, und zwar nicht nur platonisch, sondern auch emotional und körperlich intim. Als unbedingte Voraussetzung zur Polyamorie betrachten die Polys dabei das Wissen und das Vertrauen aller daran Beteiligter, denn sie wollen mit der Promiskuität und dem heimlichen Fremdgehen der Monogamen nicht in einen Topf geworfen werden. Polys grenzen sich auch von der Swingerszene ab, die vornehmlich sexuell motiviert ist. Polyamorie ist nicht mehr nur in ausgewählten Lebensgemeinschaften wie dem ZEGG (Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung) oder in der Schweizer »Kirschblütengemeinschaft« zu finden, sondern zu nehmend auch deutschlandweit in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg.

»Polyamorie ist lebbar«

Das Spezial deckt nicht nur die graue Theorie ab, sondern auch den bunten Alltag der in polyamoren Beziehungen lebenden Menschen. Zu Wort kommen Polys, die ihren manchmal schwierigen Alltag mit mehreren Lieben beschreiben. Dabei kommen alle Spielarten der Liebe vor, und damit man beim Bäumchen-wechsel-dich-Spiel nicht die Übersicht verliert, gibt es Haupt- und Nebenpartner. Mit dem Hauptpartner kann man durchaus ein Kind großziehen, während man mit dem Nebenpartner besondere sexuelle Neigungen auslebt oder auch sonst einen Aspekt der Zweisamkeit, den der Hauptpartner nicht bietet. »Polyamorie ist lebbar und ungemein erfüllend, denn es werden mir mehrere Spiegel zum Wachsen hingehalten. Für die Umsetzung ist aber eine gewisse Reife und Fähigkeit zur Selbstreflexion unabdingbar«, bringt es eine der Autor/innen auf den Punkt.

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Veröffentlicht am: 07.08.2009

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