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Harff besucht: 01847 Lohmen

Die Bastei ist von hier noch nicht zu sehen

Wer behauptet eigentlich, dass Werbung eine unsinnige Ausgabe ist, die sich einfach nicht lohnt. Ich kann das nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil: Der Ort Lohmen in der Sächsischen Schweiz warb im Amtsblatt meines Kreises mit einer ganzseitigen Anzeige um einen Besuch. Lohmen?

Die Sächsische Schweiz zwischen Dresden und der tschechischen Grenze an der Elbe gelegen kennt man nicht nur in Deutschland. Wer dahin reist, der hat ganz sicher einen Besuch auf d e m Wahrzeichen des Sandsteinsmassivs – der Bastei vorgesehen. Doch wer kennt Lohmen? Die Frage beantwortet auch die Anzeige nicht. Also ab ins Internet. Da erfuhr ich, dass die Bastei tatsächlich zu diesem Ort gehört, der allerdings noch mehr zu bieten hat. Die Tourist-Information des Straßendorfes liegt in einem der wenigen Gebäude, die vom Schloss noch übrig sind.

Dahin führte dann auch der erste Weg nach der Ankunft in Lohmen. Das geht am einfachsten mit dem Auto, denn vom Parkplatz sind es nur wenige Schritte, bis man sich mit allen aktuellen Infos von der freundlichen Mitarbeiterin der Tourist-Info versorgen lassen kann.

Nicht übersehen kann man die Kirche gleich nebenan. Die soll eine der größte Dorfkirchen Sachsens sein. Zumindest innen ist sie sicher eine der schönsten. Das verwundert vielleicht nicht, wenn man weiß, dass sie 1789 von einem Schüler des Erbauers der Dresdner Frauenkirche, George Bähr, erbaut wurde. Einen Besuch sollte man keineswegs verpassen.

Dann kann man sich entscheiden, ob man sich zum gewaltigen Richard-Wagner-Denkmal, zur Bastei oder zum Uttewalder Grund aufmacht. Neugierig von der Tourismus-Mitarbeiterin gemacht, fiel die Entscheidung auf den Grund. Hier ist das Uttewalder Tor  ein Touristenmagnet.

Zuerst geht es mal knapp zwei Kilometer durch Lohmen. Da es kaum etwas spektakuläres zu entdecken gibt, kann man aber auch ins Auto steigen und das am anderen Ende des Ortes parken. Manchmal fährt auch ein Bus. Eines kann man sich aber auf keinen Fall – verlaufen. Man läuft immer die Dorfstraße lang und die Ausschilderung ist nahezu perfekt.

Kurz nach dem Ortsausgang wird es spannender. Als erstes kommt ein Denkmal, dann geht es bald Stein auf Stein weiter – immer bergab. Wer genau hinsieht, kann viele skurrile Gestalten in den Sandsteinformationen erkennen. Hier und da gedenkt man Menschen, von denen sonst wohl kaum noch einer etwas wüsste.

Und dann kommt es – das Uttewalder Tor. Es ist wirklich ein magischer Ort, der Weg etwas rutschig und der Durchgang schmal und vor allem niedrig. Irgendwie erwartet man, dass einem gleich einer der sieben Zwerge zuwinkt oder sonst etwas märchenhaftes passiert. Was aber höchstens passiert, ist, dass man sich den Kopf stößt, wenn man den nicht einzieht.

Vom Tor aus begleiten einen noch eine ganze Weile die moosbewachsenen Sandsteinfelsen. Schließlich erreicht man Stadt Wehlen. Die Stadt hatte es wohl einst nötig, sich das Wort Stadt in den Namen zu schreiben. Auch hier dominiert die Kirche den schönen Markplatz, auf dem mehrere Gaststätten zu einer Rast einladen.

Nach einem Blick auf die Elbe macht man sich auf den Rückweg. Nun wird es etwas anstrengender, denn es geht bergauf. Nach zweidrittel der Strecke hat man die Möglichkeit, eine lange Treppe in Richtung Lohmen zu besteigen und so nicht die ganze Strecke den gleichen Weg zurück zu laufen. Doch auch das ist nicht schlimm, denn es ist immer wieder erstaunlich, wie anders so eine Schlucht wie der Uttewalder Grund wirkt, wenn man sie aus einer anderen Perspektive sieht.

Bald hat man Lohmen wieder vor Augen und ein toller Tagesausflug geht zu Ende, der durchaus sehr empfehlenswert ist.

Fotos: genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 25.06.2020

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