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Tokio fünf Mal anders

Ob mystisch, modern, luxuriös, traditionell oder kulinarisch –Japans Hauptstadt auf andere Weise erleben

Sie gehört zu den pulsierendsten und vielseitigsten Metropolen weltweit, in der die unzähligen Leuchtreklamen um die Wette strahlen. Japans Hauptstadt Tokio ist ein Ort, an dem jahrhundertealte Traditionen, technischer Fortschritt und moderner Lifestyle aufeinandertreffen und so für unvergessliche Erlebnisse sorgen.

Ob bei einer Meditation unter einem eiskalten Wasserfall, bei einem Besuch des „weltbesten“ veganen Restaurants, bei einer Übernachtung in einem historischen Geisha-Haus, bei einem Bad in einem traditionellen japanischen Badehaus oder beim „Digital Detoxing“ in Tokios „Bücherstadt“ – Urlauber werden erkennen, dass es mehr als nur ein Tokio zu entdecken gibt.

Mystisches Tokio - einen klaren Kopf behalten

Wer dem Großstadttrubel entfliehen möchte, der sollte sich die Bergregionen rund um Tokio nicht entgehen lassen. Nur zwei Stunden vom Zentrum der Hauptstadt entfernt erwartet Urlauber mit dem Chichibu-Tama-Tai-Nationalpark eine grüne Oase, die sich auf mehr als 1.200 Quadratkilometer erstreckt und mit unberührten Wäldern, Schluchten und dem Mount Mitake beeindruckt. Dieser gilt auch als Geheimtipp und Alternative zum oft überfüllten Mount Takao. Entlang der Wanderwege mit ihren malerischen Wasserfällen haben Urlauber die Möglichkeit, mit „Taki-gyo“ eine besondere japanische Tradition zu erleben. Hierbei handelt es sich um die sogenannte „Wasserfall-Meditation“, deren Ziel es ist Geist, Körper und Seele durch ein buddhistisches Ritual zu reinigen. Um die Sache etwas zu erschweren findet die „Reinigung“ unter dem tosenden und circa 15 Grad Celsius kalten Wasser des Ayahiro Wasserfalls statt. Doch es lohnt sich, denn diese Erfahrung verspricht das Testen der eigenen Grenzen und ermöglicht den Meditierenden dadurch ein mentales Training und Selbstfindung.

Kulinarisches Tokio – eine neue Welt des japanischen Essens


Keine Stadt leuchtet heller was die weltweite Sterneküche betrifft. Mit 226 Restaurants in diesem Bereich und unzähligen weiteren Garküchen, Izakayas und Restaurants ist Tokio eine Stadt der kulinarischen Vielfalt. In einer Küche, die berühmt für ihren rohen Fisch oder dampfend heiße Ramen-Suppen ist, sticht die vegetarische Küche umso mehr hervor. So ist das vegane Restaurant Saido in Tokios Stadtteil Meguro laut der Online-Plattform Happycow das höchst bewerteste vegane Restaurant der Welt. Das 2018 eröffnete Restaurant serviert seinen Gästen eine breite Vielfalt an Gerichten, die frei von tierischen Produkten, chemischer Zusätze oder industriellem Zucker zubereitet werden. Hierbei isst das Auge mit, denn die Gerichte werden mit viel Liebe zum Detail zubereitet.

Luxuriöses Tokio – ein Mikro-Hotel erster Klasse

2019 war das Jahr des sogenannten „Home-tel“, mit dem die Hoteliers zu Anbietern von Privatunterkünften aufschließen wollten. Es entstanden Hotelketten, die sich auf gehobene Apartment-Übernachtungen mit Hotelservice spezialisierten. In einer abgelegenen Seitenstraße in Tokios zentralem Kagurazaka-Viertel eröffnete im August 2019 ein kleines Juwel, das diese Art von Übernachtungskonzept in der Hauptstadt auf ein neues Level hob. Das TRUNK(HOUSE) ist ein exklusives Mikrohotel mit nur einer Suite. Den Gästen stehen zudem noch eine kleine, private Gartenoase, ein Teezimmer, ein traditionelles Bad sowie Essbereich und Küche inklusive Privatkoch zur Verfügung. Besonderes Highlight ist die kleinste Diskothek Japans, die mit ihrer Bar und modernen Karaoke-Maschine für unvergessliche Abende sorgt. All dies ist in einem 70 Jahre alten Holzhaus untergebracht, das früher als traditionelles Ryotei-Restaurant und zuvor als Geisha-Haus diente. Die Geschichte des Gebäudes floss ebenfalls in die Gestaltung des Luxushotels mit ein – so sind beispielsweise die originalen schwarzen Wände des Ryotei erhalten geblieben, während Designerstücke wie exklusive Teegeschirre, Möbel oder Beleuchtung einen zeitgenössischen Kontrast schaffen.

Traditionelles Tokio – entspannen in heißem Quellwasser

Wellness-Tourismus erfreute sich in den vergangenen Jahren immer größerer Beliebtheit. In Tokio gehört der Besuch eines traditionellen Sentos oder Onsen (beides Badehäuser) zu den Highlights vieler Urlauber und Einheimischer, denn es steht für Entspannung von Körper, Geist und Seele. Wer eines der Badehäuser in Tokio besuchen möchte, der hat die Qual der Wahl. Denn neben ganzen Onsen-Themenparks wie dem Ooedo-Onsen-Monogatari in Odaiba oder modernen Anlagen wie dem Asakusa Rox Matsuri-yu mit Blick auf den Tokyo Sky Tree bezaubern vor allem die kleineren Badehäuser wie das Mikokoyu in Sumida. Das in vierter Generation geführte Badehaus ist eine moderne Interpretation einer alten Tradition und sorgt mit vielen natürlichen Materialien wie Holz sowie handgefertigten Wandmalereien für eine besonderes Atmosphäre.

Modernes Tokio – digital Detox in der Bücherstadt

In einer Welt des schnellen technologischen Fortschritts suchen immer mehr Reisende nach einer Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen. Anstatt auf leuchtende Bildschirme und Smartphones zu starren kann ein Buch eine willkommene Abwechslung sein. Leseratten und Fans guter Geschichten finden ihr persönliches „Digital Detox“ in Tokios Bücherstadt – dem Viertel Jimbocho. In den mehr als 170 Buchhandlungen warten neue und gebrauchte Taschenbücher, Fachliteratur, Biografien oder gefragte Erstausgaben darauf entdeckt zu werden. Wer nach etwas ganz Besonderem sucht, der sollte bei seinem Rundgang durch Ginza unbedingt einen Besuch des Buchladens Morioka Shoten einplanen. Nach dem Konzept des Ladeninhabers Yoshiyuki Morioka „ein Buch, ein Raum“ ist es die weltweit erste Buchhandlung, die jede Woche jeweils nur einen neuen Titel verkauft. Das bedeutet für die Kunden, dass es nicht mehr als 52 verschiedene Buchtitel pro Jahr zu kaufen gibt. Und der jeweilige Buchtitel wird ganz exklusiv in der Mitte des rund 20 Quadratmeter großen, minimalistischen Ladens auf einem kleinen Tisch präsentiert.

Foto: TRUNK

 


Veröffentlicht am: 29.06.2020

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