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17.08.2018

 

 

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Wie die harten Kerle entspannen

Wenn Frauen ihre Männer zum Yoga überreden wollen, ernten Sie meist nur ein müdes Lächeln und die Erwiderung, dass Yoga nur was für Weicheier sei. Wenn echte Kerle etwas für Ihren Körper tun wollen, gehen sie joggen oder ins Fitnessstudio. Obwohl inzwischen in Yoga-Studios immer häufiger auch Männer zu sehen sind, ist immer noch ein Großteil des männlichen Geschlechts der Meinung Yoga sei nur etwas für Frauen oder Langweiler und nichts für gestandene Männer.

Dass das Klischee vom zarten Yoga Guru, in einer weißen Leinenhose, umhüllt von Räucherstäbchenduft, welcher seine esoterischen Weisheiten predigt überholt ist, merkt „Mann“ spätestens nach einer Begegnung mit Dirk Bennewitz von POWER YOGA Germany.

Mit verschmitztem Lächeln, kurz rasierten Haaren, lässig in einer schwarzen Trainingshose und schwarzem T-Shirt unter dem sich eine breite Statur abzeichnet, präsentiert sich der Hamburger Dirk Bennewitz alias „Dicky“ seinen Yogaklassen. „Und der soll Yoga machen? So sieht doch kein Yogi aus!“ ist meist die anfangs skeptische Reaktion vieler Männer, wenn Sie den 40-Jährigen zum ersten Mal sehen. Dirk kommt aus der Kampfsport-Szene und man spürt in seinen Yoga-Klassen seinen professionellen Aikido-Background, da er diese defensive japanische Kampfkunst schon seit 31 Jahren praktiziert und auch unterrichtet. Daneben arbeitet er seit 15 Jahren im Personenschutz und begleitet als Bodyguard Bands und Künstler wie Tokio Hotel, Ich+Ich oder Roger Cicero. Viele Promis, die Dirk als Bodyguard begleitet, unterrichtet er mittlerweile auch im Yoga – so kann es schon mal vorkommen, dass direkt nach der Generalprobe zum Tourauftakt die Matte ausgerollt wird und zwischen der Hektik ein „Om“ ertönt.

Beim Yoga ist kein Platz für Eitelkeiten – dies wird schon mit der ersten Begrüßung deutlich, in der Dirk in frecher Manier darauf hinweist, dass es beim Yoga nicht um einen Wettkampf geht und auch keine TV-reife Performance dargeboten werden muss. Schnell wird klar, dass es sich hier um keine „heilige“ Veranstaltung handelt, sondern dass Yoga dem Körper viel abverlangt. Spätestens wenn alle in den ersten „herabschauenden Hund“ gehen, wird auch dem letzten Skeptiker deutlich, dass stählerne Muskeln zwar optisch gut aussehen können, aber einem nichts bringen, wenn die Hamstrings (Die Rückseiten der Oberschenkelmuskulatur) vom lässigen Joggen so verkürzt sind, dass man glaubt sie würden spontan auseinanderreißen. Dirk weiß wie wichtig Männern, gerade beim Sport der „Coolheitsfaktor“ ist. Sich mit seinem Körper zu beschäftigen, bedeutet für viele Männer meistens auch, anderen etwas zu beweisen und nur die eigenen Vorzüge herauszustellen. Als Personenschützer sei es das Wichtigste, sein eigenes Ego zurückzunehmen und für andere da zu sein – und genau das lerne man auch beim Yoga.

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Veröffentlicht am: 10.08.2009

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