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Gesundheits-News vom 11. Dezember 2020

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Rauchen ist nicht nur ungesund, sondern offenbar auch uncool. Das ist das Ergebnis einer YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen. Danach geben 31 Prozent der Bundesbürger in einer Umfrage an, noch nie geraucht zu haben.

Bei jungen Leuten ist der Anteil besonders hoch: 48 Prozent der Befragten bis 34 Jahre sagen, dass sie schon immer Nichtraucher waren. Über alle Altersgruppen hinweg geben 31 Prozent zu, früher geraucht zu haben, heute aber nicht mehr. Das trifft vor allem auf ältere Semester zu – auf 43 Prozent der Befragten über 55 Jahre.


Nur 14 Prozent der Bundesbürger sind der Umfrage zufolge überzeugte Raucher, die gar nichts daran ändern möchten. 12 Prozent würden gerne aufhören zu rauchen, haben es aber bisher nicht geschafft. Bei den 35- bis 44-Jährigen stimmen sogar 17 Prozent dieser Aussage zu. Unabhängig vom Alter geben 8 Prozent an, heute weniger zu rauchen als früher. Entweder, weil sie nur noch gelegentlich (5 Prozent) oder insgesamt weniger Tabak konsumieren (3 Prozent).

Nichtraucher sparen vor allem bei Tabakwaren, Gesundheitskosten und Renovierung

Damit profitieren sie schon ein wenig von den Kostenvorteilen, die Nichtraucher haben. In erster Linie sparen sie bei Tabakwaren, da sind sich 69 Prozent der Befragten einig. Tatsächlich geht es hier um tausende Euro. Wer z. B. 15 Zigaretten pro Tag raucht und darauf künftig verzichtet, spart pro Jahr über 2.000 Euro.

Großes Einsparpotenzial sehen die Deutschen auch bei persönlichen Gesundheitskosten. 33 Prozent geben an, dass Nichtraucher deutlich weniger ausgeben für Versicherung, Arzneimittel & Co. Das stimmt. Gesetzliche Krankenkassen zahlen Versicherten teilweise einen Bonus, wenn sie es dauerhaft schaffen, nicht mehr zu rauchen. Auch viele private Krankenversicherer unterstützen werdende Nichtraucher.

Raucher zahlen mehr fürs Streichen, Reinigen und Bleichen

Platz drei auf der Spar-Liste belegen Renovierungskosten. 28 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass Nichtraucher ihre vier Wände seltener streichen müssen als Raucher. Auch Reinigungskosten für Gardinen und Bekleidung schlagen laut 20 Prozent der Befragten bei Rauchern stärker zu Buche. 18 Prozent denken außerdem, dass Raucher mehr Geld ausgeben für die Zahnpflege, z. B. für Bleichmittel. Dass Raucher Einbußen beim Autoverkauf hinnehmen müssen, meinen 10 Prozent. Ähnlich gering sehen die Befragten das Sparpotenzial für die Lebensversicherung. Doch das täuscht. Beispiel Risikolebensversicherung: Raucher müssen einen Gefahrenzuschlag zahlen, Nichtraucher nicht.

Den kompletten Beitrag können Sie auch nachhören oder downloaden.

 


Veröffentlicht am: 11.12.2020

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