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Wirtschafts-News vom 6. November 09

(Michael Weyland) Die Berliner quirin bank wünscht sich für Honorarberater mehr verbraucherfreundliche, transparente Produkte ohne Vertriebsprovisionen. "Insbesondere Produkte für institutionelle Investoren sind häufig kostengünstig und bieten interessante Renditechancen. Diese sollten verstärkt auch Privatanlegern zugänglich gemacht werden", fordert Christian Kreuser, Leiter Private Banking der quirin bank. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund, dass Anlageprodukte im Privatkundenbereich oft mit hohen weichen Kosten belastet seien, die das Produkt für den Anleger unattraktiv machten. So lägen etwa die Kosten für die Prospektierung und Emission von Schiffsfonds bei 15 Prozent und mehr. Auch aus diesem Grund hatte das Finanzinstitut im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Deutschen Bank den ersten Exchange Traded Fund aufgelegt.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009 hat die Gruppe Deutsche Börse erneut ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Die Marktaktivität stabilisierte sich trotz der saisonal bedingt schwächeren Monate Juli und August auf dem Niveau des zweiten Quartals 2009. Auch die Nachhandelsaktivitäten von Clearstream entwickelten sich stabil. Im Bereich der Verwahrung von Wertpapieren stieg das Volumen sowohl im internationalen, als auch im inländischen Bereich gegenüber dem Vorquartal an. Zwar konnte insgesamt das Umsatzniveau des Rekordjahres 2008 nicht erreicht werden. Dennoch sieht die Gruppe Deutsche Börse in dieser Entwicklung einen weiteren Beleg für die Stabilität ihres breit aufgestellten Geschäftsmodells auch in schwächeren Marktphasen. Der Rückgang ist vor allem auf Preisänderungen beim Handel von US-Optionen und bei der Abwicklung von inländischen Wertpapieren sowie die Effekte aus dem schwächeren US Dollar zurückzuführen.

Beim Bund der Versicherten (BdV) mehren sich nach der Insolvenzanmeldung des Versandhauses Quelle die Nachfragen besorgter KarstadtQuelle-Versicherter, die Verluste bei Ihren Lebensversicherungen befürchten. Doch in dem Zusammenhang kann der BdV Entwarnung geben, da dieser Versicherer mit der Firmenpleite in keinerlei Verbindung steht, da er zur Ergo Versicherungsgruppe gehört. Aber selbst, wenn einmal ein Lebensversicherer ins Schlingern kommt, haben Kunden nur wenig zu befürchten, da der Gesetzgeber vorsorglich schon 2004 einen Schutzschirm aufgespannt hat. Seitdem müssen alle Lebensversicherer in Deutschland in einen Sicherheitsfonds einzahlen. Gerät ein Versicherer in eine Notlage, stellt die „Protektor Lebensversicherungs-AG“ die Erfüllung der Lebensversicherungsverträge sicher.

Besuchen Sie auch die Internetseite unter www.was-audio.de oder folgen Sie Michael Weyland auf http://twitter.com/Michael_Weyland.

 


Veröffentlicht am: 06.11.2009

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