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27.04.2017

 

 

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Bauchweh-Märchen – sprichwörtlich aufgelöst

Magenbeschwerden sind so alt wie die Menschheit. Im Laufe der Jahre ist da einiges an sprichwörtlichen “Weisheiten” zusammengekommen. Manche haben immer noch Gültigkeit, manche haben nie gestimmt.

„Liebe geht durch den Magen” – stimmt!

Liebe macht nicht nur blind, sondern anscheinend auch – zunächst – unempfindlich gegen schwere Kost. Die Reue kommt oft später: So zeigen Studien, dass Paare mehr essen und zunehmen als Singles. Das anfängliche Verliebtsein mit den Schmetterlingen im Bauch ist oft verbunden mit regelrechter Nahrungsverweigerung, bei Liebeskummer hingegen kommt es häufig zum sog. Frustessen, das nicht selten aus ungesunder Kost wie Schokolade oder anderen Süßigkeiten besteht, kombiniert mit der nervlichen Anspannung kann diese Liebesstimmung auch auf den Magen schlagen. Liebe geht also wirklich durch den Magen, sollte aber wenn möglich auf Dauer mit Vernunft kombiniert werden, damit sie nicht den Magen belastet.

„Ein Verdauungs-Schnäpschen in Ehren” – stimmt nicht ganz!

Ein “Verdauungsschnaps” bringt zwar tatsächlich den Magen in Schwung, hilft aber nicht bei der Fettverdauung. Durch den Alkohol wird lediglich die Magensaftproduktion gesteigert und so ganz allgemein die Verdauung angeregt. Fettreiches Essen bleibt aber trotzdem länger im Magen als Fettärmeres. Dem unangenehmen Völlegefühl kann ein Schnaps mit seinem leichten Brennen in der Magengegend also höchstens „gefühlt“ vorbeugen - der Magen wird aber nicht wirklich entlastet, sondern eher die Leber zusätzlich belastet. Digestifs wie z. B. Ramazotti, Averna oder Underberg werden im Volksmund auch Magenbitter genannt. Diese Liköre enthalten zwar pflanzliche Bitterstoffe, die eigentlich durchaus magengesund wären, doch die so genannten “Genussmittel” mit ihrem Alkoholgehalt bis zu 30 Vol% bergen die Gefahr, dass man zu viele von ihnen genießt, was Leber und Bauchspeicheldrüse überstrapazieren würde. Gut beraten ist man mit verträglichen und sinnvoll kombinierten “Magenbittern” aus Apotheken, die den Magen als wohlschmeckende Kombinationen pflanzlicher Magen-Heilkräuter mit Kalmus sanft und wirksam beruhigen – so z. B. Abdomilon® N. Über den Tag verteilt dreimal in optimaler Dosierung eingenommen belastet diese empfohlene Menge den Organismus nicht, sondern hilft der Verdauung wirklich!

„Voller Bauch studiert nicht gern” – stimmt!

Dass ein voller Bauch müde macht, ist kein Trugschluss, sondern entspricht den Tatsachen. Fettiges und süßes Essen hat zur Folge, dass viel Insulin ausgeschüttet wird, und die Bauchspeicheldrüse mit dem Verdauungshormon regelrecht überreizt wird. Insulin öffnet alle Blutgefäße im Bauch, was wiederum zu einem Kreislaufabfall führt, man wird müde. Gerne wird deswegen auch in einem vollen Magen der Grund für eine verminderte Leistungsfähigkeit des Gehirns gesehen. Auch wenn „Unterversorgung“ nicht ganz der richtige Begriff ist, so ist doch sicher nach üppigen Mahlzeiten die Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt.

“Cola und Salzstangen bei Durchfall” - stimmt nicht!

Bei Bauchweh mit Durchfall sollte man nicht auf das alte Hausmittel Salzstangen und Cola setzen. Salzstangen beinhalten nämlich kein Kaliumsalz, das für den Organismus dann aber wichtig wäre. Ausserdem entzieht das in Cola enthaltene Koffein dem Körper zusätzlich Flüssigkeit. Zusätzlich bläht die Kohlensäure den strapazierten Darm auf und bereitet so eher weitere Bauchschmerzen. Besser sind Aprikosen oder Bananen, weil diese viel Kalium enthalten und besser bekömmlich sind.

„Warmes Brot macht Bauchweh” – stimmt nicht!

Dass man von warmem, frischen Brot Bauchweh bekommt, haben die Großmütter gern erzählt. Damit wollten sie aber wohl nur verhindern, dass die Umstehenden den warmen, duftenden Brotlaib gleich und schnell verzehren, anstatt ihn erst am darauf folgenden Tag zu genießen. Zwar kann der Verzehr von rohem Brotteig zu Magenverstimmungen führen, weil dann Mikroorganismen wie zum Beispiel die Hefepilze im Bauch weiter gären und sich blähende Gase entwickeln. Diese Mikroflora wird jedoch beim Backvorgang fast vollständig deaktiviert und nur sehr empfindliche Mägen könnten darauf dann noch Schmerzen entwickeln.

„Nach Kirschenessen trinken macht Bauchweh“ – stimmt nicht mehr!

Dass es zu Bauchweh kommt, wenn man kurz nach dem Genuss von Kirschen Wasser trinkt, ist ebenfalls eine Geschichte aus Großmutters Zeiten. Weil damals das Trinkwasser noch nicht so rein aus dem Wasserhahn kam wie heute, führte das Trinken von Leitungswasser häufiger zu Infektionen mit Trinkwasserkeimen. Die Sache mit den Kirschen und dem Wasser ist also keine reine Erfindung, sondern lediglich eine falsche Schlussfolgerung. Allerdings kann auch Obst der Verursacher von bakteriell verursachten Magenbeschwerden sein. In modernen Zeiten gibt es zwar schon im Januar frische Erdbeeren, diese stammen dann aber aus Ländern, wo für Touristen oft das Prinzip “cook it, boil it or forget it” gilt. Obst - auch das frische heimische - sollte generell gründlich gewaschen und abgerieben werden, um Gefahren für den Verdauungstrakt zu vermeiden.

„Wärme tut dem Bauch gut” – stimmt!

Dass eine Wärmflasche Bauchweh lindert, hört sich auch wieder sehr nach Oma-Tipp an. Das Beispiel mit der Wärmflasche zeigt, dass nicht jeder Ratschlag der Großmutter veraltet sein muss. Die Schmerzen bei Bauchkrämpfen, Bauchzwicken & Co. werden durch verminderte Durchblutung und durch Dehnung der inneren Organe ausgelöst, weil dadurch Schmerz-Signale ans Gehirn gesendet werden. Erwärmt man jedoch die Haut im Bereich der gefühlten Schmerzen auf über 40 Grad Celsius, werden Wärmesignale ausgelöst, welche die Schmerzsignale blockieren. Der Schmerz wird dann nicht mehr wahrgenommen. Eine Wärmflasche - oder auch ein Kirschkernkissen - funktioniert also nicht nur über den“Gemütlichkeitsfaktor“, sondern auch auf wissenschaftlicher Ebene. Die Hemmung der Schmerzrezeptoren wirkt jedoch nur vorübergehend.


„Spinat und Pilze nicht aufwärmen“ – stimmt teilweise!

Dass Spinat und Pilze nicht aufgewärmt werden sollen geistert schon lange durch die Kochlandschaft. Gerichte mit Pilzen und Spinat können jedoch - bei Beachtung einiger Regeln - auch nach dem Aufwärmen ohne Bedenken verzehrt werden. Die Reste müssen nach dem Kochen schnell abgekühlt und im Kühlschrank abgedeckt gelagert werden. Beim Wiedererwärmen ist darauf zu achten, dass eine Mindesttemperatur von 70 Grad Celsius erreicht wird, damit Mikroorganismen abgetötet werden.
 
Bei Spinat ist die Aufbewahrung im Kühlschrank schon deshalb wichtig, damit die Bildung von giftigem Nitrit verhindert wird. Spinat enthält nämlich einen vergleichsweise hohen Gehalt an Nitrat, welches durch Bakterien in das schädliche Nitrit umgewandelt werden kann. Erwachsene können wieder erwärmten Spinat problemlos verzehren, Kleinkinder hingegen sollten keinen aufgewärmten Spinat bekommen, und Säuglinge am besten überhaupt keinen Spinat essen.

„Kaugummi verklebt den Magen“ – stimmt nicht!

Dass Kaugummi den Magen verklebt, ist wohl auf besorgte Eltern zurück zu führen, die so erreichen wollen, dass die Sprösslinge dessen Konsum reduzieren. Kaugummi verklebt eigentlich alles – aber nicht den Magen. Einen Kaugummi zu verschlucken, ist daher absolut unbedenklich. Er besteht aus Kaugummibase, Zucker oder Süßstoff, Mais-Sirup, Aromastoffen und Zusätzen, welche die Kaumasse geschmeidig machen. Die Blasenmacher sind zwar unverdaulich, verlassen aber den Magen-Darm-Trakt auf natürliche Weise.

„Käse schließt den Magen” – stimmt!

Dass Käse den Magen schließt, ist gewissermaßen richtig. Die Frage lautet nur, wo er das tut und die Antwort lautet: Am Magenausgang. Der Vorgang ist komplex. Die im Käse enthaltenen freien Fettsäuren gelangen über die Speiseröhre und den Magen in den Dünndarm. Dort entstehen durch die Verdauung des Fettes im Käse noch mehr freie Fettsäuren. Kommen diese mit der Darmschleimhaut in Kontakt, schüttet diese hormonartige Stoffe aus, welche die Magentätigkeit verlangsamen und bewirken, dass sich der Magenausgang schließt. Daraufhin sendet das Gehirn Sättigungssignale aus und wir fühlen uns satt.

„Bitter im Mund, im Magen gesund” – stimmt!

Dass bittere Stoffe gesund für den Magen sind, ist durchaus richtig. Entsprechend schmeckende Speisen wie Chicoree, Endiviensalat oder Rosenkohl treffen aber zunehmend weniger den allgemeinen Speisegeschmack. Dabei sind pflanzliche Bitterstoffe nachweislich sehr förderlich für den Magen und den gesamten übrigen Verdauungstrakt. Aber gute Nachrichten für “Bitter-Verweigerer”: Gesunde Verdauungskräuter müssen nicht unbedingt herb schmecken. Die besonders magenfreundlichen Pflanzenauszüge aus Kalmus, Angelikawurzel, Melisse, Enzianwurzel und Wermutkraut gibt es als wohlschmeckendes Kombipräparat (z.B. in Abdomilon® N aus Apotheken). Die fünf heilsamen Magenpflanzen sind in dieser Kombination nicht nur lecker, sondern besonders hilfreich, weil sie sich in ihrem Wirkspektrum perfekt ergänzen. Der Wirkeintritt ist sehr schnell, die Magenschleimhaut wird natürlich unterstützt und so geschont. Die Pflanzenauszüge sind geschmacklich angenehm aufeinander abgestimmt und eine längerfristige Anwendung ist aufgrund der guten Verträglichkeit problemlos möglich.


„Kaffee regt die Verdauung an“ – stimmt!

Dass Kaffee die Verdauung ankurbelt, stimmt. Das im Kaffee enthaltene Koffein steigert nämlich nicht nur Blutdruck, Herzfrequenz und Körpertemperatur, stimuliert nicht nur die Muskeltätigkeit, erweitert Bronchien und Blutgefäße, sondern regt auch die Verdauung an. Wie spanische Wissenschaftler feststellten, ist dafür aber nicht allein das Koffein verantwortlich. Kaffee, so fanden die Forscher heraus, enthält unerwartet große Mengen löslicher Ballaststoffe, und die fördern bekanntlich die Darmtätigkeit. Auch Kaffee schmeckt bitter, ist aber nicht unbedingt gut für den Magen. Kaffeegenuss führt bei vielen Menschen nämlich zu schmerzhaftem Sodbrennen. Daher sind pflanzliche Stoffe wie Kalmus, Angelikawurzel, Melisse, Enzian und Wermutkraut dem Kaffee als Unterstützer der Verdauung vor zu ziehen.

„Gut gekaut ist halb verdaut” – stimmt!

Das gründliches Kauen wichtig für die Verdauung ist, stimmt. Das Kauen ist praktisch der Beginn der Verdauung. Durch den Kau-Vorgang werden dem Speichel Stoffe (Enzyme) beigemengt, welche bereits im Mund damit beginnen, die ursprüngliche Speise in ihre Bestandteile auf zu spalten. Der Speisebrei gelangt dann gut „vorbereitet” in den Magen-Darm-Trakt, wo - ebenfalls durch das Kauen gefördert - Magensäfte zusammenfließen und die weitere Verdauungsarbeit verrichten. Eigentlich sollte man jeden Bissen 50 (!) Mal kauen, was aber natürlich ziemlich langwierig ist. Es genügt für den Anfang, jeden Happen etwa 20 Mal zu kauen und sich langsam zu steigern. Wichtig ist auch noch das bewusste Kauen, also ohne Zeitung lesen, Fernsehen schauen, Radio hören, und sogar das Reden sollte man genau genommen am besten unterlassen

„Eine warme Mahlzeit täglich muss sein” – stimmt nur bedingt!

Die Temperatur einer Mahlzeit hat keinen entscheidenden Einfluss auf die Ernährung. Im Gegenteil: Eigentlich ist es völlig egal, ob man sein Essen kalt oder warm zu sich nimmt. Unerlässlich ist lediglich, dem Körper die richtigen Nährstoffe in der richtigen Mischung zu zu führen. Der Satz mit dem täglich notwendigen, warmen Essen ist entstanden, weil wir viele Lebensmittel wie Kartoffeln oder Bohnen im Rohzustand schlichtweg nur schwerlich verzehren könnten. Fleisch wird außerdem durch Kochen oder Braten gesünder und genießbarer, weil durch das Erhitzen Keime abgetötet werden. Die meisten klassischen warmen Mahlzeiten stellen überdies meist eine sinnvolle Mischung aus Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett und Vitaminen dar und schmecken im warmem Zustand einfach besser.

Mehr Infos finden Sie in der kostenlosen Infobroschüre:
“Welcher Verdauungstyp sind Sie?” von der Magen-Darm-Initiative “Magda”, gegründet von Cesra Arzneimittel. Dort erfahren Sie Vieles rund um die Verdauung und deren Problematiken und den 8 verschiedenen Verdauungstypen.

Bestellen Sie die Broschüre kostenlos
unter www.abdomilon.de oder bei
Cesra Arzneimittel GmbH & Co, KG, Postfach 20 20
76490 Baden-Baden
Telefon: 07221/9540-81
Telefax: 07221/9540-88
eMail: plauterbach@cesra.de oder klicken Sie sich gleich durch den anonymen Test im Internet auf www.verdauungstyp.de.

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Veröffentlicht am: 06.04.2010

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