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Moderne Klassiker: Die Mercedes-Benz Baureihe W 201 - der „Baby-Benz“

Die Raumlenker-Hinterachse setzt Maßstäbe

Das Fahrwerk der Baureihe W 201 ist dagegen eigens für den neuen Mercedes-Benz entwickelt worden und erweist sich als umwälzende Neuerung. Sein Kernstück ist die Raumlenker-Hinterachse. In dieser Konstruktion wird jedes Hinterrad von fünf unabhängigen Lenkern geführt, was für eine optimal kontrollierte Radführung sorgt, die Seiten- und Längskräfte in allen Fahrzuständen weitgehend ausgleicht. Das vermeidet unerwünschte Lenkbewegungen des Rades und sorgt damit für ein sehr ausgeglichenes Fahrverhalten. Gegenüber älteren Hinterachsvarianten überzeugt die innovative Raumlenker-Lösung zudem mit einem niedrigen Gewicht und einem geringen Raumbedarf.

Als Pendant dieser Hinterachse arbeitet vorn eine an einzelnen Dreiecks-Querlenkern geführte Dämpferbein-Vorderachse mit Bremsnick-Abstützung. Sie garantiert den guten Geradeauslauf der Baureihe W 201 und schafft aufgrund einer geringen Bauhöhe viel Platz unter der Motorhaube. Während das hochmoderne Fahrwerk sich erst auf der Straße bemerkbar macht, fällt jedem Mercedes-Benz Fahrer noch vor dem Motorstart eine Änderung gegenüber

S-Klasse und mittlerer Baureihe auf: Die Baureihe W 201 hat keine Feststellbremse im Fußraum mehr, wie alle seit 1968 vorgestellten Stuttgarter Personenwagen-Modelle. Vielmehr wird die Baureihe mit einer üblichen Handbremse arretiert, deren Hebel zwischen den Vordersitzen liegt. Die Ingenieure entscheiden sich zum einen aus Platzgründen im Fußraum für diese Lösung, außerdem ist für die Kompaktklasse aufgrund ihres geringeren Gewichts ein geringeres Anzugmoment notwendig.

Gebaut wird die Baureihe in Sindelfingen und Bremen. Die Produktion beginnt zunächst im süddeutschen Werk. Fast ein Jahr nach dem Verkaufsstart der Limousine rollt schließlich im November 1983 auch das Band im Werk Bremen an. Ein umfangreicher und teurer Umbau hat die Anlage fit gemacht für die Produktion der Mercedes-Benz Kompaktklasse. Seit Anfang 1978 werden hier bereits die T-Modelle der mittleren Baureihe (S 123) gefertigt.

Die Herstellung der neuen Kompaktklasse verläuft als Produktionsverbund zwischen beiden Standorten, der erstmals in der Geschichte des Unternehmens in diesem Umfang praktiziert wird. Typisch für diese Zusammenarbeit über mehrere hundert Kilometer hinweg ist der Austausch von Karosserie-Komponenten. So stellt Bremen Motorhauben, Bodenanlagen, Kraftstoffbehälter und Türen her, aus Sindelfingen kommen alle übrigen Blechteile. Diese Elemente tauschen die Werke untereinander aus, zusätzlich erhalten beide Standort aus Untertürkheim Motoren, Getriebe und Achsen sowie Lenkgetriebe aus Düsseldorf.

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Veröffentlicht am: 03.05.2010

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