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26.03.2017

 

 

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Zu Gast bei Gosset

Nach über 400 Jahren ist es geschafft: Champagne Gosset ist in die erste Reihe der Champagnerhäuser aufgerückt. Das gilt im Wortsinn, denn Gosset residiert nun in Epernay in unmittelbarer Nachbarschaft der großen Champagnerhäuser. Das Mutterhaus in Aÿ, in dem Gosset seit 1584 beheimatet ist, ist wesentlich kleiner als das neue Domizil, dem ehemalige Château Malakoff.

Eigentlich ist das, was man beim Besuch des Champagnerhauses Gosset in Epernay unweit von Reims zu sehen bekommt, ist eher unspektakulär. Einige flache Gebäude und das herrschaftliche Haupthaus bilden gemeinsam mit dem zwei Hektar großen Park sozusagen die Spitze des Eisberges. Beeindruckender sind die langen Reihen der Stahltanks, in denen der Wein auf dem Weg zum Champagner seine erste Zeit verbringt.

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Richtig spektakulär wird es 30 Meter unter der Erde. In den 1,5 Kilometer langen Kellergewölben lagern bis permanenten 12 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit der perlende Stoff, nach dem sich Menschen in der ganzen Welt sehnen. Rüttelständer reiht sich an Rüttelständer und Gitterboxen mit Gosset-Champagner füllen ganze Gewölbe. Herr über Tanks und Keller ist Jean-Pierre Mareigner (Foto Seite 2/mitte). Er ist es, der aus ganz normalen Wein den unvergleichlich feinperligen Gosset-Champagner kreiert.

Jean-Pierre scheint gar nicht zu verstehen, wenn man ihn nach seinem Champagner-Geheimnis fragt. Er wirkt auch nicht wie ein Geheimnisträger, erläutert gern und ausführlich, was er tut. Vielleicht verrät er ja nicht alle Details. Das ist zumindest eine Erklärung dafür, dass der Champagner von Gosset einen so guten Ruf hat. Wer ihn jemals ganz fein im Glas perlen sah, wem das Bouquet in die Nase stieg und wer seine Geschmacksknospen mit Gosset-Champagner verwöhnte, wird spüren, dass dieser Champagner etwas ganz besonderes ist.

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Champagne Gosset: Aÿ 1584 - Epernay 2009

Das ehemalige Château Malakoff, das jetzt den Namen Domaine Gosset trägt, geht auf das 19. Jahrhundert zurück und war immer dem Champagner verbunden - in der Herstellung wie auch in der Repräsentation. Die moderne Kellerei fasst eine Kapazität von 26.000 Hektolitern. In die Kreidefelsen gehauene Keller bieten ausreichend Platz für mehr als 2,5 Millionen Flaschen. „In Zukunft werden wir hier und in Aÿ die Champagner produzieren“, erklärt Jean-Pierre Cointreau, Inhaber von Champagne Gosset. „Der Sitz in Aÿ war seit langem nicht mehr ausreichend. Gosset hat sich in den vergangenen Jahren in Frankreich und in den Exportmärkten so positiv entwickelt, dass eine Lösung gefunden werden musste. Nun sind wir glücklich, für das Unternehmen und seine Mitarbeiter einen weiteren und auch repräsentativen Standort gefunden zu haben.“

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14 Generationen schrieben  die Erfolgsgeschichte von Gosset

Wein und Weinhandel prägen die Champagne schon seit vielen Jahrhunderten. In dieser Tradition steht auch Pierre Gosset, Winzer aus Aÿ, der 1584 dort ein
Weinhandelshaus gründet. Aus den Erträgen seiner Weinberge keltert er Stillweine, die er schon bald am Königshof servieren darf. Die Rebsorten sind Pinot Noir und Chardonnay. Zweihundert Jahre lang werden hier hochklassige Weine gekeltert und erfolgreich vermarktet.

Im 18. Jahrhundert beginnen die Weine aus Aÿ und der gesamten Region zu schäumen. Selbstverständlich produziert auch die Familie Gosset nun Champagner. Das Handelshaus blüht, die Champagner von Gosset gehen in alle Welt. 1841 ist das britische Segelschiff „William Salthouse“ u.a. mit einer Ladung Champagner vor der Küste Australiens unterwegs und havariert. Das Wrack wird ein Jahrhundert später geborgen und eine Untersuchung der Korken zeigt schnell, dass die vorgefundenen Champagnerflaschen tatsächlich aus dem Hause Gosset stammen und einige, immer noch einwandfrei verkorkte Flaschen schafften es zurück ans Tageslicht.

1994 übernimmt die Familie Cointreau von der Cognac-Domäne Frapin das Haus, das heute von Jean-Pierre Cointreau (Foto: Seite 2/oben) geführt wird und der auch für die Erweiterung um das ehemalige Château Malakoff – jetzt die „Domaine Gosset“ - im Herzen von Epernay verantwortlich ist.

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Veröffentlicht am: 11.05.2010

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