Wirtschafts-News vom 1. August 2011



(Michael Weyland) 44 Prozent der Deutschen befürchten, dass die Euro-Zone zusammenbricht und der Euro scheitert. Was das für sie konkret heißt, kann die Mehrheit allerdings nicht einschätzen. Knapp 52 Prozent der Bevölkerung haben nach eigenen Angaben keine Vorstellung, was ein Zusammenbruch der Euro-Zone für sie persönlich bedeutet. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von Faktenkontor und Toluna unter 1.000 Bundesbürgern. Mehr als jeder zweite Deutsche kann sich vorstellen, dass es hierzulande in den nächsten Jahren ähnliche Probleme gibt wie beispielsweise in Griechenland oder Italien: 56 Prozent der Befragten sehen eine solch erdrückende Schuldenlast auch auf Deutschland zukommen. Danach gefragt, was zukünftig eine neue Schuldenkrise verhindern könnte, steht bei sechs von zehn Befragten die Eingrenzung spekulativer Geschäfte an erster Stelle. Viele Deutsche fordern außerdem eine härtere Aufsicht der Rating-Agenturen sowie der Wirtschaftsprüfer (48 und 47 Prozent). Rückblickend erachtet es die Mehrheit der Deutschen als Fehler, dass so viele Staaten in die Euro-Zone aufgenommen wurden. 62 Prozent der Befragten geben an, dass diese Entscheidung ihrer Meinung nach falsch war.
 
Die Zahl psychisch bedingter Krankheitstage nimmt laut Angaben deutscher Krankenkassen immer weiter zu. Diese Entwicklung haben auch die Krankenversicherer der HUK-COBURG erkannt und bauen bei diesen schwerwiegenden Erkrankungen ihre Kooperationen im Leistungsmanagement durch Kooperationsverträge mit acht Privatkliniken aus. Die HUK-COBURG-Krankenversicherung und die PAX-FAMILIENFÜRSORGE Krankenversicherung verfügen damit mittlerweile über rund 71 Kooperationspartner im Gesundheitsbereich.  Die jetzt als Kooperationspartner gewonnenen Kliniken können den Versicherten nicht nur eine breite medizinische und qualitativ hochwertige Versorgung anbieten.
 
Die Eckdaten der gesetzlichen Unfallversicherung für 2010 spiegeln die sich erholende deutsche Wirtschaftsleistung wider. Parallel zu dieser Entwicklung ist das Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, leicht gestiegen. Das geht aus den Geschäfts- und Rechnungsergebnissen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) heute in Berlin vorgelegt hat. Danach hat sich das Risiko von 24,3 Unfällen je 1.000 Vollarbeiter auf 25,8 Unfälle erhöht. Trotz dieser Erhöhung liegen die Unfallzahlen immer noch unter dem Niveau des Jahres 2008.
 
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